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Am Sams­tag, 13. April haben die Fal­ken-Hexen Schram­berg ihre ers­te Voll­ver­samm­lung des Jah­res abge­hal­ten. 1.Vorstand Mat­thi­as Baur begrüß­te die Ver­samm­lung zusam­men mit sei­ner Ver­tre­tung Maria Bai­er mit dem obli­ga­to­ri­schen Rück­blick auf die ver­gan­ge­ne Fas­net und der Vor­schau auf das kom­men­de Jahr. Neben Mai­wan­de­rung und Som­mer­aus­flug, wird man auch wie­der die erfolg­rei­che Hal­lo­ween­par­ty in der Szene64 statt­fin­den las­sen.

Das grö­ße­re Event steht dann aller­dings in 2020 an, wenn die Fal­ken-Hexen wie­der zum Hexen­ball in den Bären­saal laden. Der drit­te Pro­gramm­punkt war die Vor­stel­lung der 9 Neu­he­xen, die für 2019/2020 ein Pro­be­jahr durch­füh­ren wer­den. Außer­dem konn­te man zusätz­lich noch 2 neue pas­si­ve Mit­glie­der gewin­nen, die den Ver­ein eben­falls unter­stüt­zen wer­den.

Einen beson­de­ren Dank, ver­bun­den mit einem klei­nen Geschenk ging an das lang­jäh­ri­ge Mit­glied Nico­li­ne Kell­ner, die den Ver­ein immer wie­der mit Zug­fahr­zeu­gen, Stroh und sehr viel Enga­ge­ment unter­stützt. Die soge­nann­te „Umzugs­he­xe“, ein Wan­der­po­kal der jedes Jahr aufs Neue ver­ge­ben wird, ging die­ses Jahr an Faz­li Öze­kcin. Öze­kcin war in den ver­gan­ge­nen Jah­ren vor allem durch sei­ne Klet­ter­ak­tio­nen bei Umzü­gen und die regel­mä­ßi­ge Teil­nah­me an Hexen­tän­zen auf­ge­fal­len.

Kas­sier Cha­t­ri­na Wöhr­le stell­te bei ihrem jähr­li­chen Bericht fest, dass man mit einem aus­rei­chen­den Pols­ter finan­zi­ell gut auf­ge­stellt sei. Nach eini­gen inter­nen The­men und einem Brain­stor­ming zu wich­ti­gen Ent­schei­dun­gen stan­den zum Schluss der Voll­ver­samm­lung Wah­len an. Dabei wur­de Caro­li­ne Len­ski als Schrift­füh­re­rin im Amt bestä­tigt und Alex­an­dra Teu­fel als neu­er Kleidles­wart gewählt. Im Aus­schuss ersetz­ten Domi­nik Raj­ter und Pawel Szend­ziel­orz die nicht mehr zur Wahl ste­hen­den Chris­ti­an Burg­ba­cher und Mar­co Aiel­lo. Im Amt bestä­tigt wur­de für wei­te­re zwei Jah­re das bis­he­ri­ge Aus­schuss-Mit­glied Mario Weber.

Die größ­te Ver­än­de­rung für den Ver­ein stellt jedoch der Wech­sel in der Vor­stand­schaft dar. Der seit 10 Jah­ren als Vor­stand täti­ge Mat­thi­as Baur stand in die­sem Jahr nicht mehr zur Wahl und somit muss­te die­se Posi­ti­on neu besetzt wer­den. Fast ein­stim­mig wur­de dar­auf­hin Alex­an­der von Voigt als 1. Vor­stand gewählt. Von Voigt war lan­ge Jah­re 2. Vor­stand neben Mat­thi­as Baur, hat­te sich dann 2016 aus beruf­li­chen / pri­va­ten Grün­den aus der Vor­stand­schaft zurück­ge­zo­gen.

Ich freue mich sehr dar­über, dass Alex­an­der von Voigt nun das Amt des 1. Vor­stands über­nimmt und die kom­men­den zwei Jah­re die Geschi­cke des Ver­eins lei­tet“, führ­te der bis­he­ri­ge Vor­stand Mat­thi­as Baur aus und hieß von Voigt im Amt will­kom­men. Von Voigt wur­de unter tosen­dem Applaus dar­auf­hin von der Voll­ver­samm­lung als 1. Vor­stand gefei­ert.

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Nach ein paar letz­ten „Sonstiges“-Punkten und einer kur­zen Abschieds­re­de durch den bis­he­ri­gen Amts­in­ha­ber über­nah­men dann Schrift­füh­re­rin Caro­li­ne Len­ski und 2. Vor­stand Maria Bai­er das Schluss­wort. Len­ski und Bai­er bedank­ten sich im Namen des Ver­eins bei Mat­thi­as Baur und fass­ten des­sen Vor­stand­schaft mit eini­gen Mei­len­stei­nen zusam­men. So führ­te Len­ski aus, dass 10 Jah­re Vor­stand­schaft ihm erst­mal jemand nach­ma­chen muss, unter Mat­thi­as Baur fan­den vier sehr erfolg­rei­che Hexen­bäl­le statt, das gro­ße 40-jäh­ri­ge Jubi­lä­um wur­de gefei­ert, die Hal­lo­ween-Par­ty wie­der eta­bliert, man hat sich zwei mal sehr erfolg­reich beim Stadt­fest betei­ligt und es wur­den in die­ser Zeit sehr vie­le Ver­än­de­run­gen und Ver­bes­se­run­gen durch­ge­führt.

Dazu gehört auch der Hexen­stamm­tisch aller Schram­ber­ger Hexen­zünf­te, bei dem wich­ti­ge The­men mit­ein­an­der bespro­chen wer­den. Len­ski stell­te außer­dem fest, dass zwi­schen­zeit­lich fast die Hälf­te aller akti­ven Mit­glie­der nur einen Fal­ken-Hexen-Vor­stand erlebt haben, näm­lich Mat­thi­as Baur. Mit einem herz­li­chen Dan­ke­schön, stan­ding ova­tions und tosen­dem Applaus wur­de Mat­thi­as Baur dann schluss­end­lich aus dem Amt des 1. Vor­stands ver­ab­schie­det und die ers­te Voll­ver­samm­lung 2019 been­det.