Förderverein Salinenmuseum Rottweil : Mitglieder- und Besucherzahlen gestiegen

ROTTWEIL – In ihrem Geschäftsbericht konnte die Vorsitzende des Fördervereins Salinenmuseum Rottweil und Leiterin des Industriemuseums auf eine erfolgreiche Saison 2018 zurückblicken. Sowohl die Zahl der Mitglieder als auch die Besucherzahlen seien gestiegen, was sich auch in der Erhöhung der geleisteten Arbeitsstunden im letzten Jahr niederschlage.

Der Anstieg der Besucherzahl um rund 200 Erwachsene und Kinder sei sicherlich auch dem großen Interesse am Testturm geschuldet, vermutet die Vorsitzende des Fördervereins Martina van Spankeren-Gandhi. Der Ansturm dort sei immer noch hoch und viele Gruppen nutzten den Besuch dort, um noch eine weitere Attraktion in Rottweil anzuschauen. Aber auch das im Jahr 2017 eingeführte Salzsiedervesper komme bei den Besuchergruppen im Unteren Bohrhaus sehr gut an. Es wurde am 1. Mai letzten Jahres zum ersten Mal auch für Einzelpersonen angeboten und wird bei der nächsten Saisoneröffnung wiederholt.

In Sachen Unterhalt der Gebäude stehe aber auch die Stadt Rottweil in der Pflicht. Die Gebäudeanlage des Unteren Bohrhauses sei im Besitz der Stadt Rottweil und stehe unter Denkmalschutz. So wurde eine Drainage um das Wohngebäude gelegt und die Hangsicherung hinter dem Bohrhaus 8 durchgeführt. Weitere Maßnahmen erfolgten bereits in den ersten Monaten dieses Jahres, die, so van Spankeren-Gandhi, das Raumklima in den Gebäuden deutlich verbessert habe und den Erhalt sichere. Neben den Arbeiten in Eigenleistung

Einen positiver Effekt hätten die über 800 ehrenamtlich geleisteten Arbeitsstunden auch auf die Zahl der Vermietungen. 19 Mieter nutzten im letzten Jahr Wohnhaus und Grünanlage und die Anfragen für 2019 zeige ein gleichbleibend hohes Interesse. Hier wurde aber auch der erhebliche Mehraufwand mit der Wasserversorgung betont. Der Brunnen, der das Untere Bohrhaus mit Wasser versorgt, bringe schon seit Jahren bei weitem nicht mehr genug Trinkwasser, und es wird dringend nach einer dauerhaften Lösung gesucht, so Thomas Müller. Hier hofft man auf Unterstützung durch die öffentliche Hand.

Vor Beginn der neuen Saison konnte das neue Jahresprogramm herausgebracht und unter anderem an Rottweiler Schulen und Kindergärten verschickt werden, berichtet die Museumsleiterin. Wir möchten gerne die Schulen wieder vermehrt in das Museum holen. Das museumspädagogische Angebote werde immer wieder angepasst und Neues entwickelt.

Nach einem positiven Kassenbericht durch Kerstin Hoffmann zeigte van Spankeren-Gandhi Fotos von der Renovierung der Wohnräume, die schon fast abgeschlossen sei. Die Aktiven des Vereins hatten zunächst Tapeten und Gipsplatten in den drei Räumen abgenommen. Danach erfolgten die restauratorische Sanierung und die Arbeiten im Bereich der Elektrik. Jetzt gerade sei man am Anstrich der Wände, wieder in Eigenleistung, so dass alles zur Saisoneröffnung am 1. Mai fertig werde.

Dies alles funktioniere aber nur mit Hilfe der unermüdlichen Mitstreiter, bedankt sich die Vorsitzende besonders auch bei denen, die im Hintergrund für die Sache streiten. Ohne diese sei das Salinenmuseum und die Anlage des Unteren Bohrhauses nicht das, was es heute ist! Weitere Helfer werden aber gerne aufgenommen.

Die Saison beginnt am 1. Mai, ab 14:30 mit dem Anfahren des Wasserrads. Es wird das Salzsiedervesper für Einzelpersonen sowie Kaffee und Kuchen angeboten. Führungen im Museum gibt es um 14:45 und 16.

Info: Martina van Spankeren-Gandhi, Vorsitzende des Fördervereins Salinenmuseum Rottweil e.V., Tel. 0741 9410014, oder 0741 494330 (dienstlich), Email: martina.gandhi@gmail.com, Web: www.saline-museum-rottweil.de

 

 

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