Vorstand und neu bzw. wiedergewählte Ausschussmitglieder (A) v.l.n.r: Martin Günthner (A), Eberhard Wucher (A), Ralf „Hefe“ Armleder (A), Friedrich Firnkes (1. Sprecher), Gerda Willburger (Kassiererin), Helmut Sauter (A), Roland Vogel (2. Sprecher), Heiner Rebmann (Schriftführer), Kurt Richter (A). Foto: pm

ROTTWEIL – Zur zwei­ten Gene­ral­ver­samm­lung des Bür­ger­ver­eins Alt­stadt-Rott­weil konn­te der stell­ver­tre­ten­de Spre­cher Fried­rich Firn­kes am ver­gan­ge­nen Frei­tag 32 Mit­glie­der und inter­es­sier­te Bür­ge­rin­nen und Bür­ger, Ver­tre­ter der Alt­städ­ter Ver­ei­ne und Stadt­rä­tin Moni­ka Hug­ger im Restau­rant „da Bru­no“ begrü­ßen.

Firn­kes beton­te den beson­de­ren Cha­rak­ter der dies­jäh­ri­gen Gene­ral­ver­samm­lung nach dem uner­war­te­ten Tod des Initia­tors und bis­he­ri­gen Spre­chers Hel­mut Spre­ter und stell­te nicht nur des­sen Ver­diens­te für den noch jun­gen Ver­ein her­aus, son­dern zeig­te auch auf, wel­che posi­ti­ven Ent­wick­lun­gen Hel­mut Spre­ter für die kom­men­den Jah­re ange­sto­ßen hat­te.

Die­se Ent­wick­lun­gen wur­den im Bericht des Schrift­füh­rers Roland Vogel näher beleuch­tet. Vogel ließ das ver­gan­ge­ne Ver­eins­jahr mit Vor­stands- und Aus­schuss­sit­zun­gen und ein­zel­nen Aktio­nen Revue pas­sie­ren: Die drit­te Alt­stadt-Putze­te sei mit neun­zig flei­ßi­gen Samm­le­rin­nen und Samm­lern sehr erfolg­reich ver­lau­fen und habe durch ein von Robert Aigel­din­ger und flei­ßi­gen Hel­fern des MGVs Ger­ma­nia vor­be­rei­te­tes zünf­ti­ges Ves­per einen gelun­ge­nen Abschluss gefun­den.

Die Kon­zep­ti­on des Römer­pfads sei wei­ter aus­ge­ar­bei­tet wor­den, der Bür­ger­ver­ein betei­li­ge sich enga­giert an den Akteurs­tref­fen zum Quar­tier 2020 und wer­de auch die Lan­des­gar­ten­schau unter­stüt­zen, soll­te Rott­weil hier den Zuschlag erhal­ten. Vogel ver­wies auf den die Ver­samm­lung beschlie­ßen­den Punkt „Ver­schie­de­nes“, der Kurz­be­rich­te zu den ange­spro­che­nen The­men böte.

Nach­dem Kas­sie­re­rin Ger­da Will­bur­ger ihren Kas­sen­be­richt vor­ge­tra­gen, Klaus Hezel als Kas­sen­prü­fer eine voll­stän­di­ge und feh­ler­lo­se Buch­hal­tung beschei­nigt und Klaus Bau­er die ein­stim­mig ange­nom­me­ne Ent­las­tung bean­tragt hat­te, konn­ten die not­wen­di­gen Wah­len für Vor­stand und Aus­schuss durch­ge­führt wer­den. Tobi­as Flaig vom Musik­ver­ein über­nahm dafür die Lei­tung der Ver­samm­lung und führ­te die not­wen­di­gen Abstim­mun­gen in umsich­tig und sou­ve­rän durch.

Zum neu­en ers­ten Spre­cher wur­de Fried­rich Firn­kes gewählt, neu­er zwei­ter Spre­cher wur­de Roland Vogel, des­sen Schrift­füh­rer­amt in die Hän­de von Hei­ner Reb­mann ging, der vom Aus­schuss in den Vor­stand wech­sel­te. Ger­da Will­bur­ger wur­de erneut zur Kas­sie­re­rin gewählt, Ralf „Hefe“ Arm­le­der, Mar­tin Günth­ner und Kurt Rich­ter blei­ben für zwei wei­te­re Jah­re im Aus­schuss, in den Hel­mut Sau­ter und Eber­hard Wucher neu gewählt wur­den.

Fried­rich Firn­kes dank­te allen wie­der- und neu­ge­wähl­ten Ver­eins­mit­glie­dern herz­lich für ihre Bereit­schaft, Ämter und Ver­ant­wor­tung im Bür­ger­ver­ein zu über­neh­men.

Unter „Ver­schie­de­nes“ stell­te er dann die Ergeb­nis­se der bis­he­ri­gen Akteurs­tref­fen vor, warb für eine kon­ti­nu­ier­li­che, mög­lichst hohe Betei­li­gung an den kom­men­den Ver­samm­lun­gen und wies auf eine geplan­te Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung hin, auf der dar­ge­stellt wer­de, was das Mot­to „Alt­stadt. Gemein­sam. Neu. Gestal­ten. – Quar­tier­s­ent­wick­lung im ältes­ten Quar­tier Baden-Würt­tem­bergs“ genau beinhal­te.

Ralf „Hefe“ Arm­le­der und Tho­mas Schlipf berich­te­ten von einem geplan­ten Bild­band zu Rott­weil und sei­nen Teil­or­ten, von den schon län­ger ange­dach­ten Will­kom­mens­schil­dern für die Alt­stadt bezie­hungs­wei­se zur Beschil­de­rung und Kon­zep­ti­on des Römer­pfa­des. Schlipf stell­te hier­für einen Ent­wurf vor, der sowohl Besu­cher der Alt­stadt begrü­ßen, als auch die ein­zel­nen Sta­tio­nen des Römer­pfa­des kenn­zeich­nen könn­te. Der Bür­ger­ver­ein habe ja schon Hil­fe bei der Reno­vie­rung des Zugangs zur Hypo­kaust­an­la­ge unter St. Pela­gius und bei den Fun­da­men­ten für die Infor­ma­ti­ons­ste­len zuge­sagt. Er sei, so Schlipf, zuver­sicht­lich, dass mit die­sen Arbei­ten zeit­nah begon­nen wer­den kön­ne.

Sei­ne Andeu­tun­gen zu neue­ren Erkennt­nis­sen über die Alt­stadt setz­ten die Anwe­sen­den in Erstau­nen: Man habe Bele­ge, dass die Alt­stadt nicht nur zur Römer­zeit, son­dern auch noch bis ins Mit­tel­al­ter Stadt­struk­tu­ren gehabt habe. Bei Inter­es­se kön­ne im Herbst/Winter gege­be­nen­falls ein Vor­trag zu die­ser The­ma­tik statt­fin­den.