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Donnerstag, 12. Dezember 2019
Start Ver­eins­mit­tei­lun­gen Hans-Peter Faißt aus dem AWO-Kreis­vor­stand ver­ab­schie­det

Hans-Peter Faißt aus dem AWO-Kreisvorstand verabschiedet

Rai­ner Roth neu­er Vize / Isa­bel May­er infor­miert über ihre Arbeit am Oms­dor­fer Hang und Heg­ne­berg


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Kreis Rott­weil. Durch­weg ein­stim­mig haben die Ver­tre­ter der AWO-Orts­­ver­­ei­­ne ihren neu­en Kreis­vor­stand gewählt. Zuvor infor­mier­te Isa­bel May­er über ihre Arbeit am Oms­dor­fer Hang und Heg­ne­berg in Rott­weil. Dar­über berich­tet die AWO:

In bei­den Wohn­ge­bie­ten macht sie im Auf­trag der Stadt Rott­weil und der AWO das Quar­tiers­ma­nage­ment. Im Rah­men des Bund-Län­­der-Pro­­gramms „Sozia­le Stadt“ wur­de am Oms­dor­fer Hang bereits 2012 ein Quar­tiers­ma­nage­ment ein­ge­rich­tet, für des­sen Umset­zung die Arbei­ter­wohl­fahrt (AWO) von der Stadt Rott­weil beauf­tragt wur­de. Gemein­sam mit der AWO ent­stand bei der Stadt die Idee, das Ange­bot am Oms­dor­fer Hang auf den Heg­ne­berg aus­zu­wei­ten.

Hans-Peter Faißt (links) und Mir­ko Wit­kow­ski (rechts) bedank­ten sich im Namen der AWO bei Isa­bel May­er (Mit­te) für ihre am Oms­dor­fer Hang und am Heg­ne­berg geleis­te­te Arbeit sowie ihren Vor­trag bei der AWO-Kreis­­de­­le­gier­­ten­­kon­­fe­­renz. Foto: Petra Stai­ger

Isa­bel May­er bie­tet im Rah­men des Quar­tiers­ma­nage­ments in bei­den Berei­chen eine Sozi­al­be­ra­tung an. Hier­bei geht es um Hil­fe bei behörd­li­chen und finan­zi­el­len Fra­ge­stel­lun­gen, Unter­stüt­zung in per­sön­li­chen und fami­liä­ren Ange­le­gen­hei­ten, Infor­ma­ti­on und Ver­mitt­lung zu ande­ren Hilfs­diens­ten und all­ge­mei­ne Sozi­al­be­ra­tung. Zusätz­lich gibt es sams­tags von 14 bis 16 Uhr im Stadt­teil­bü­ro am Oms­dor­fer Hang einen Kin­der­treff für Kin­der ab sechs Jah­ren. Ein Stra­ßen­fest steht am Sonn­tag, 15. Sep­tem­ber, von 14 bis 17 Uhr am Oms­dor­fer Hang auf dem Pro­gramm.

Über die bau­li­che Ent­wick­lung bei­der Wohn­ge­bie­te infor­mier­te der stell­ver­tre­ten­de AWO-Kreis­­vor­­­sit­zen­­de Hans-Peter Faißt.

In sei­nem ers­ten Rechen­schafts­be­richt als AWO-Kreis­­vor­­­sit­zen­­der infor­mier­te Mir­ko Wit­kow­ski über die seit der ver­gan­ge­nen Kreis­de­le­gier­ten­kon­fe­renz im Mai 2018 geleis­te­te Arbeit. Er erin­ner­te ins­be­son­de­re an den Jubi­lä­ums­abend zum 100-jäh­­ri­gen Bestehen der AWO. Dabei wür­dig­te er die sehr gute Zusam­men­ar­beit im Kreis­vor­stand, mit den Orts­ver­ei­nen, den haupt­amt­li­chen Mit­ar­bei­tern und den Part­nern der AWO. Betei­ligt hat­te sich der AWO-Kreis­­ver­­­band auch an der Peti­ti­on zum The­ma: „Eigen­an­teil bei sta­tio­nä­rer Pfle­ge.“ Ziel ist es, den finan­zi­el­len Eigen­an­teil an der Pfle­ge zu begren­zen.

Über einen gestie­ge­nen Kas­sen­be­stand infor­mier­te Kas­sie­re­rin Elke Ringl-Klank. Kas­sen­prü­fer Otto Hal­ler hat­te die Kas­se zusam­men mit Hans-Mar­­tin Fischer geprüft. Hal­ler bestä­tig­te eine ein­wand­freie Kas­sen­füh­rung. So folg­ten die Dele­gier­ten ein­stim­mig dem Antrag von Wer­ner Klank, die Kas­sie­re­rin und den gesam­ten Vor­stand zu ent­las­ten.

Die Neu­wah­len für die drei­jäh­ri­ge Amts­zeit brach­ten fol­gen­des jeweils ein­stim­mi­ges Ergeb­nis: Vor­sit­zen­der bleibt Mir­ko Wit­kow­ski, sein neu­er Stell­ver­tre­ter ist Rai­ner Roth, die Kas­se führt auch wei­ter­hin Elke Ringl-Klank und Schrift­füh­rer bleibt Man­fred Schwanzer. Zu Bei­sit­zern gewählt wur­den Gaby von Au, Hans Häckel, Mar­git Hoff­mann, Erich Schlei­cher, Petra Stai­ger, Wal­ter Tümm­ler und Danie­la Thiel. Revi­so­ren sind Otto Hal­ler und Bär­bel Por­zelt.

Bei der AWO-Bezirks­­kon­­fe­­renz wird der AWO-Kreis­­ver­­­band durch Gaby von Au, Hans-Peter Faißt und Mir­ko Wit­kow­ski ver­tre­ten. Ersatz­de­le­gier­te ist Elke Ringl-Klank. Dele­gier­ter für die AWO-Bun­­­des­­kon­­fe­­renz ist Hans-Peter Faißt. Hier ist Mir­ko Wit­kow­ski Ersatz­de­le­gier­ter.

Zuvor hat­te Mir­ko Wit­kow­ski das Enga­ge­ment der drei aus­schei­den­den Vor­stands­mit­glie­der Hans-Peter Faißt, Rein­hold Kalm­bach und Bär­bel Por­zelt gewür­digt. Wäh­rend Rein­hold Kalm­bach in den AWO-Ruhe­­stand tritt, wie Wit­kow­ski es for­mu­lier­te, enga­giert sich Bär­bel Por­zelt wei­ter­hin im Vor­stand des AWO-Orts­­ver­­eins Schram­berg. Hans-Peter Faißt ist zwar aus dem Vor­stand des AWO-Kreis­­ver­­­bands aus­ge­schie­den, steht aber wei­ter­hin an der Spit­ze des Auf­sichts­rats der AWO sozia­le Diens­te gGmbH.

Ein­stim­mig ver­lief auch die Ergän­zung der Sat­zung. Hier muss­te noch ein Para­graph zum Daten­schutz ein­ge­fügt wer­den. Ein­stim­mig ange­nom­men wur­de ein Antrag von Hans-Peter Faißt, in dem es um die Gewin­nung von Fach­kräf­ten für die AWO geht. Auf Antrag des AWO-Orts­­ver­­eins Rott­weil wird der AWO-Kreis­­ver­­­band Rott­weil bei der nächs­ten Bezirks­kon­fe­renz einen Antrag stel­len, der neben dem Auf­sichts­recht durch die über­ge­ord­ne­ten AWO-Ebe­­nen auch eine Auf­sichts­pflicht vor­sieht.

Ver­an­stal­tun­gen zum Jubi­lä­um

Fest ste­hen auch die wei­te­ren Ver­an­stal­tun­gen zum Jubi­lä­ums­jahr. Nach dem erfolg­rei­chen Jubi­lä­ums­abend und der Ver­an­stal­tung mit Pro­fes­sor Fabi­an Kessl am 29. Mai in Rott­weil zum The­ma: „Armut in einem rei­chen Land: Das Dile­ma der neu­en Mit­leids­öko­no­mie“ sowie dem Som­mer­fest an der Spit­tel­müh­le gibt es wei­te­re Ver­an­stal­tun­gen.

„Man­gel­wa­re bezahl­ba­rer Wohn­raum – wer küm­mert sich?“ ist das The­ma einer Ver­an­stal­tung der AWO am Don­ners­tag, 19. Sep­tem­ber, um 19 Uhr im Schwe­den­bau in Obern­dorf. Dort gibt es eine Podi­ums­dis­kus­si­on mit Ver­tre­tern der Mie­ter­ver­ei­ne, kom­mu­na­ler und pri­va­ter Woh­nungs­un­ter­neh­men und der Woh­nungs­not­fall­hil­fe. Die Mode­ra­ti­on über­nimmt der Jour­na­list Bodo Schne­ken­bur­ger.

„Selbst­be­stimmt im Alter – auch bei Pfle­ge­be­dürf­tig­keit“ lau­tet das The­ma einer Ver­an­stal­tung am Mitt­woch, 16. Okto­ber, um 19 Uhr im evan­ge­li­schen Gemein­de­haus, Schram­berg-Sul­gen. Refe­ren­tin ist Kat­rin Alt­pe­ter. Sie war von 2011 bis 2016 Sozi­al­mi­nis­te­rin von Baden-Wür­t­­te­m­berg. Es gibt eine anschlie­ßen­de Dis­kus­si­on. Die Mode­ra­ti­on über­nimmt der ehe­ma­li­ge Schram­ber­ger Ober­bür­ger­meis­ter und frü­he­re Minis­te­ri­al­di­rek­tor im Lan­des­in­nen­mi­nis­te­ri­um, Her­bert O. Zinell.

 

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