Foto: Ingeborg Gekle-Maier

Bei herr­li­chem Alt­wei­ber­som­mer­wet­ter, mit Ruck­sack­ves­per und fes­tem Schuh­werk aus­ge­rüs­tet, erwan­der­ten zwölf Natur­in­ter­es­sier­te auf Ein­la­dung des Grü­nen Kreis­ver­bands Rott­weil den 2014 gegrün­de­ten Natio­nal­park Schwarz­wald. Dar­über berich­ten die Grü­nen in einer Pres­se­mit­tei­lung:

Ran­ger Jens Liß, beglei­tet von sei­nem Aus­tra­li­an She­pard Cri­su, führ­te ein in die His­to­rie, die Pflan­zen- und Tier­welt sowie das Kon­zept und Manage­ment des 10.062 Hekt­ar umfas­sen­den Parks.

Vom Natio­nal­park­zen­trum Ruhe­stein ging es in vier­ein­halb Stun­den rund sechs Kilo­me­ter auf einem abwechs­lungs­rei­chen Rund­weg „Im Bann des wil­den Sees“, zuerst über Wei­den hin­auf zu den Grin­den am See­kopf. Die­se Flä­che, die mit Lat­schen­kie­fern, Bee­ren­sträu­chern, Hei­de­kraut und Pfei­fen­gras bewach­sen ist, erin­nert an Land­schaf­ten in Skan­di­na­vi­en. Der anschlie­ßen­de stei­le Abstieg durch einen Bann­wald, der seit mehr als hun­dert Jah­ren nicht mehr bewirt­schaf­tet wird und heu­te zur Kern­zo­ne des Natio­nal­parks gehört, for­der­te die Tritt­si­cher­heit und vol­le Kon­zen­tra­ti­on der Grup­pe rund um Inge­borg Gek­le-Mai­er, Hubert Nowack und Vol­ker Goerz.

Vor­bei an urwüch­si­gen Baum­ge­stal­ten, ste­hen­dem und lie­gen­dem Tot­holz,  die erah­nen las­sen, wie die der Natur über­las­se­ne Flä­che sich zum Urwald von mor­gen ent­wi­ckeln kann, wur­de das Ufer des Wild­sees erreicht. Der Kar­see liegt wie ein dunk­les „Auge“ am Fuße des Bann­wal­des. Nach dem Wie­der­an­stieg führ­te ein brei­ter Weg mit schö­nen Aus­sich­ten auf die Rhein­ebe­ne zum Aus­gangs­punkt des Natio­nal­park­zen­trums Ruhe­stein zurück.

Auf­schluss­reich war die Anfahrt für einen Teil­neh­mer der Grup­pe aus Schram­berg, der über Schiltach und Freu­den­stadt mit dem öffent­li­chen Frei­zeit­bus das Natio­nal­park­zen­trum erreich­te.