Auf dem Gipfel. Foto: pm

Wie fri­sche Berg­luft schmeckt, konn­te die sport­li­che Grup­pe der Natur-Freun­de Schram­berg kürz­lich bei einem Wan­der­wo­chen­en­de genie­ßen. Dar­über berich­tet Vera Petri:

Wie jedes Jahr reis­ten die Wan­de­rer bereits am Frei­tag an und ver­brach­ten die Nacht in einem Hotel in Füs­sen. Am nächs­ten Tag hieß es trotz Regen früh auf­zu­ste­hen, um bei auf­rei­ßen­dem Wet­ter den Tegel­berg bis zum Ein­stieg in den Klet­ter­steig zu erklim­men.

Der Tegel­berg­steig ist einer der drei Klet­ter­stei­ge, die rund um den Tegel­berg zu fin­den sind, und schon von der Tal­sta­ti­on der Tegel­berg­bahn aus wird den Wan­de­rern ein tol­ler Blick auf das Schloss Neu­schwan­stein gebo­ten. Mit der hohen Schwie­rig­keits­stu­fe hieß es zwar für manch einen der klet­ter­freu­di­gen Natur-Freun­de, Zäh­ne zusam­men bei­ßen und nicht auf­ge­ben, und trotz­dem konn­te jeder am Aus­stieg des letz­ten Kamins mit Freu­de und Stolz nach unten bli­cken.

Belohnt wur­den die Wan­de­rer bei ihrem Abstieg durch die immer wie­der gran­dio­se Aus­sicht auf das Schloss Neu­schwan­stein. Auf der Mari­en­brü­cke wur­den dann die letz­ten Bil­der geschos­sen bevor man mit etwas Scha­den­freu­de an der lan­gen Men­schen­schlan­ge vor­bei schlen­der­te, die dar­auf war­te­te, von der ande­ren Sei­te aus auf der Brü­cke einen Blick vom Schloss zu erha­schen.

Den lan­gen anstren­gen­den Tag lie­ßen die Wan­de­rer gemein­sam aus­klin­gen. Auch am nächs­ten Mor­gen war das Wet­ter eher beschei­den, aber die Grup­pe traf die rich­ti­ge Ent­schei­dung von Grän aus mit der Füs­se­ner Jöch­le-Bahn auf die Son­nen­alm zu fah­ren. Bei Son­nen­schein konn­ten die Wan­de­rer den Fried­ber­ger Klet­ter­steig meis­tern und auf dem Rück­weg noch den Gip­fel der Läu­fer­spit­ze erklim­men.

Aus­klin­gen lie­ßen die Natur­freun­de ihren Aus­flug auf der Son­nen­alm bei fri­schem Kai­ser­schmarrn. Ein anstren­gen­des und erleb­nis­rei­ches Wochen­en­de ging zu Ende und trotz müder Bei­ne hieß es: „Es lohnt sich immer wie­der, in einer so aus­ge­las­se­nen Grup­pe zu wan­dern und klet­tern.“