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Alles pass­te an die­sem Sams­tag am Vor­mit­tag: Die Son­ne schien vom wol­ken­lo­sen Him­mel, die Men­schen am Wochen­markt waren ein­ge­stimmt auf den Ein­kauf von Gemü­se und Obst und wuss­ten, dass es dafür Bie­nen und vie­le ande­re Insek­ten geben muss zur Befruch­tung der Blü­ten, so die ödp in einer Pres­se­mit­tei­lung:

Dank des von der ÖDP in Bay­ern ins Leben geru­fe­nen und inzwi­schen erfolg­reich im März zu Ende gegan­ge­nen Volks­be­geh­rens in Bay­ern „Ret­tet die Bie­nen“ gibt es ein ähn­li­ches in Baden-Würt­tem­berg. Als wich­tigs­te Punk­te for­dert es die Hal­bie­rung des Pes­ti­zid­ein­sat­zes bis 2025, ein Vier­tel der land­wirt­schaft­li­chen Flä­che  soll bis 2025 öko­lo­gisch bewirt­schaf­tet wer­den und bis 2035 die Hälf­te. Außer­dem sol­len Pes­ti­zi­de in Natur­schutz­ge­bie­ten ver­bo­ten und  Streu­obst­wie­sen noch bes­ser geschützt wer­den. Das Volks­be­geh­ren for­dert die wei­te­re Exten­si­vie­rung der Wie­sen­be­wirt­schaf­tung, die Erwei­te­rung des vor­han­de­nen Bio­top­ver­bun­des und eine ver­stärk­te Aus­bil­dung zur öko­lo­gi­schen Land­wirt­schaft an den Land­wirt­schafts­schu­len.

Über die Hälf­te der meist unbe­kann­ten Wild­bie­nen­ar­ten ste­hen inzwi­schen auf der Roten Lis­te und brau­chen spe­zi­el­le Blüh­pflan­zen, um nicht ganz aus­zu­ster­ben. Das geht nur über die Exten­si­vie­rung der Wie­sen­be­wirt­schaf­tung. Drei ÖDP-ler waren fast den gan­zen Vor­mit­tag damit beschäf­tigt, Fra­gen zu beant­wor­ten und fri­sche Unter­schrifts­for­mu­la­re bereit zu legen. Zu Mit­tag um 12.30 Uhr  lagen 177 unter­schrie­be­ne Unter­stüt­zun­gen für die Zulas­sung des Volks­be­geh­rens vor, die jetzt noch vor allem in Rott­weil und wei­te­ren Rat­häu­sern aus der Regi­on Schwarz­wald-Baar-Heu­berg als „kor­rekt“ beschei­nigt wer­den müs­sen, es unter­schrie­ben aber auch Besu­cher aus Stutt­gart, Böb­lin­gen, Meß­stet­ten, Böb­lin­gen, Schöm­berg oder Wan­gen im All­gäu, dank­bar dafür, dass drei ÖDP’ler an ihrem frei­en Sams­tag­vor­mit­tag die Unter­schrif­ten­ak­ti­on am Info­stand mög­lich mach­ten. Der ÖDP-Kreis­ver­band wird noch wei­te­re Info­stän­de im Kreis­ge­biet bis Ende Juni durch­füh­ren