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Rottweil
Donnerstag, 2. April 2020
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    ÖDP-Kreisverband sammelt äußerst erfolgreich fast 200 Unterschriften für das  Volksbegehren „Artenschutz – Rettet die Bienen“.

    Alles passte an diesem Samstag am Vormittag: Die Sonne schien vom wolkenlosen Himmel, die Menschen am Wochenmarkt waren eingestimmt auf den Einkauf von Gemüse und Obst und wussten, dass es dafür Bienen und viele andere Insekten geben muss zur Befruchtung der Blüten, so die ödp in einer Pressemitteilung:

    Dank des von der ÖDP in Bayern ins Leben gerufenen und inzwischen erfolgreich im März zu Ende gegangenen Volksbegehrens in Bayern „Rettet die Bienen“ gibt es ein ähnliches in Baden-Württemberg. Als wichtigste Punkte fordert es die Halbierung des Pestizideinsatzes bis 2025, ein Viertel der landwirtschaftlichen Fläche  soll bis 2025 ökologisch bewirtschaftet werden und bis 2035 die Hälfte. Außerdem sollen Pestizide in Naturschutzgebieten verboten und  Streuobstwiesen noch besser geschützt werden. Das Volksbegehren fordert die weitere Extensivierung der Wiesenbewirtschaftung, die Erweiterung des vorhandenen Biotopverbundes und eine verstärkte Ausbildung zur ökologischen Landwirtschaft an den Landwirtschaftsschulen.

    Über die Hälfte der meist unbekannten Wildbienenarten stehen inzwischen auf der Roten Liste und brauchen spezielle Blühpflanzen, um nicht ganz auszusterben. Das geht nur über die Extensivierung der Wiesenbewirtschaftung. Drei ÖDP-ler waren fast den ganzen Vormittag damit beschäftigt, Fragen zu beantworten und frische Unterschriftsformulare bereit zu legen. Zu Mittag um 12.30 Uhr  lagen 177 unterschriebene Unterstützungen für die Zulassung des Volksbegehrens vor, die jetzt noch vor allem in Rottweil und weiteren Rathäusern aus der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg als „korrekt“ bescheinigt werden müssen, es unterschrieben aber auch Besucher aus Stuttgart, Böblingen, Meßstetten, Böblingen, Schömberg oder Wangen im Allgäu, dankbar dafür, dass drei ÖDP’ler an ihrem freien Samstagvormittag die Unterschriftenaktion am Infostand möglich machten. Der ÖDP-Kreisverband wird noch weitere Infostände im Kreisgebiet bis Ende Juni durchführen

     

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