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Der Orts­ver­band Schram­berg der Öko­lo­gisch-Demo­kra­ti­schen Par­tei / Fami­lie und Umwelt (ÖDP) unter­stützt das Volks­be­geh­ren „Arten­schutz-Ret­tet die Bie­nen“ von „pro­Bie­ne – Frei­es Insti­tut für öko­lo­gi­sche Bie­nen­hal­tung“. Ins­ge­samt wer­den für die­se ers­te Pha­se des Volks­be­geh­rens in Baden-Würt­tem­berg 10.000 Unter­schrif­ten benö­tigt.

Inter­es­sier­te Bür­ge­rin­nen und Bür­ger kön­nen am Sams­tag, 22. Juni am Info­stand beim Ede­ka Ein­kaufs­markt in Sul­gen von 8.30 Uhr bis 12.30 Uhr mit einer Unter­schrift zum Erfolg des Volks­be­geh­rens bei­tra­gen. Es wird bereits von rund 100 grö­ße­ren und klei­ne­ren Orga­ni­sa­tio­nen mit­ge­tra­gen wie etwa vom Nabu (Natur­schutz­bund Deutsch­land) und vom BUND (Bund für Umwelt und Natur­schutz Deutsch­land). 

Als wich­tigs­te Punk­te for­dert das Volks­be­geh­ren die Hal­bie­rung des Pes­ti­zid­ein­sat­zes bis 2025, ein Vier­tel der land­wirt­schaft­li­chen Flä­che  soll bis 2025 öko­lo­gisch bewirt­schaf­tet wer­den und bis 2035 die Hälf­te. Außer­dem sol­len Pes­ti­zi­de in Natur­schutz­ge­bie­ten ver­bo­ten und  Streu­obst­wie­sen geschützt wer­den. Das Volks­be­geh­ren for­dert auch noch die Exten­si­vie­rung der Wie­sen­be­wirt­schaf­tung und die Erwei­te­rung des vor­han­de­nen Bio­top­ver­bun­des und eine ver­stärk­te Aus­bil­dung zur öko­lo­gi­schen Land­wirt­schaft an den Land­wirt­schafts­schu­len. Der äußerst erfolg­rei­che Abschluss des Volks­be­geh­rens in Bay­ern im Früh­jahr die­ses Jah­res dien­te als Vor­la­ge für das Baden-Würt­tem­ber­ger Vor­ge­hen.