Schramberger SPD blickt auf arbeitsreiches Jahr zurück

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Schrambergs SPD-Vorsitzender Mirko Witkowski. Foto: pm

Schram­berg (pm) – Zur Jah­res­haupt­ver­samm­lung mit einer umfang­rei­chen Tages­ord­nung begrüß­te SPD-Orts­ver­eins­vor­sit­zen­der Mir­ko Wit­kow­ski die Genos­sin­nen, Genos­sen, Freun­de und Gäs­te. Dar­über berich­tet die SPD in einer Pres­se­mit­tei­lung. (Über die hoch­ka­rä­ti­gen Ehrun­gen berich­te­te sie bereits.)

In sei­nem Bericht wür­dig­te er die geleis­te­te Arbeit und den guten Zusam­men­halt im Vor­stand. „Wird Team mit­un­ter als Abkür­zung für „toll, ein ande­rer macht’s“ ver­stan­den, so darf ich Euch ver­si­chern, dass wir gemein­sam Lösun­gen erar­bei­ten und zu deren Umset­zung an einem Strang in die glei­che Rich­tung zie­hen. Gemein­sam sind wir stark“, so Wit­kow­ski. Sei­ne Lis­te der Akti­vi­tä­ten und The­men zum Bei­spiel Wahl­kampf, Dis­kus­si­on des Koali­ti­ons­ver­trags, Teil­nah­me an der Frie­dens­de­ka­de, Vor­stands­sit­zun­gen und vie­les mehr des ver­gan­ge­nen Jah­res war recht umfang­reich. Herz­lich bedank­te er sich bei den Vor­stands­mit­glie­dern für die geleis­te­te Arbeit und dem Redak­ti­ons­team um Micha­el Por­zelt für die neu­es­te Aus­ga­be von „Unser Blätt­le“.

Ans­gar Feh­ren­ba­cher, SPD-Mit­glied auf der Lis­te der UBL in Lau­ter­bach mein­te lau­nig, dass die UBL bereits die Kom­mu­nal­wahl 2019 vor­be­rei­tet. „Ver­folgt unse­ren Wahl­kampf, den wir in Lau­ter­bach machen“. „Von Lau­ter­bach ler­nen, heißt sie­gen ler­nen,“ kom­men­tier­te Ruth Kre­kow-Zinell, selbst Lau­ter­ba­che­rin unter Geläch­ter. Die Neu­ge­stal­tung des Schul­hofs, Wei­ter­füh­rung der Orts­kern­sa­nie­rung, Sanie­rung der Kim­mich-Gale­rie im alten Rat­haus, sowie die Neu­ge­stal­tung des Ensem­bles des Neu­en Rat­hau­ses sei­en Haupt­the­men des Haus­halts 2018. Ins­ge­samt sei er mit der Ent­wick­lung Lau­ter­bachs recht zufrie­den.

Tan­ja Wit­kow­ski beschrieb in ihrem Bericht aus dem Gemein­de­rat Schram­berg das ver­gan­ge­ne Jahr als ein span­nen­des Jahr. Vie­le Bebau­ungs­plan­ver­fah­ren kämen schritt­wei­se vor­an, zeig­ten, dass in Schram­berg „was geht.“ Die jetzt erreich­te Lösung als Ergeb­nis der Schul­cam­pus­dis­kus­si­on sei eine ech­te Kom­pro­miss­lö­sung. Der in der Tal­stadt geplan­te Schul­cam­pus mit Gemein­schafts­schu­le sei auch gro­ßes The­ma bei der Lan­des­gar­ten­schau. So könn­te das Licht­spiel­haus als Ein­gang zum Cam­pus gel­ten. Das blaue Band durch die Innen­stadt und ein Majo­li­ka-Bou­le­vard rücken die Schiltach mehr in den Blick. Sie habe das Gefühl, „Es gibt ein Gesamt­kon­zept für Schram­berg, es geht vor­wärts.“ Dann sei die Tal­stadt­um­fah­rung ein gro­ßes The­ma: „Wir wer­den sicher nicht das ers­te Pro­jekt sein, das gemacht wird, aber sind zuver­sicht­lich“.

Dr. Josef Gün­ter bedau­er­te, dass die Kreis­tags­ar­beit kaum wahr­ge­nom­men wer­de. So zum Bei­spiel die Wahl des neu­en Land­rats. Die Sanie­rung der vier Berufs­schu­len des Land­krei­ses kom­me gut vor­an. Nach­dem die­se in Schram­berg abge­schlos­sen ist, wur­de für Rott­weil eine Inves­ti­ti­ons­sum­me von 19 Mil­lio­nen Euro bewil­ligt. Die dra­ma­ti­sche Ent­wick­lung bei Hang­rut­schun­gen stellt den Kreis vor eine gigan­ti­sche Auf­ga­be. Zur gro­ßen The­men­viel­flat zähl­ten im Jahr 2017 unter ande­rem auch der Breit­band­aus­bau, das Vor­an­trei­ben des sozia­len Woh­nungs­baus und Ver­bes­se­rung des ÖPNVs.
Nach dem Kas­sen­be­richt von Har­ry Arm­brus­ter und Kas­sen­prüf­be­richt durch Mar­gret Spann­nagel wur­de dem Antrag von Albert Bäu­mer auf Ent­las­tung des Vor­stands ein­stim­mig gefolgt.

Es folg­ten die Wah­len. Bei der Schram­ber­ger SPD wird jähr­lich die Hälf­te des Vor­stands gewählt. In ihrem Amt als stell­ver­tre­ten­de Vor­sit­zen­de wur­den Rena­te Much und Die­ter Möl­ler bestä­tigt. In das Amt des Pres­se­re­fe­ren­ten wur­de Mai­da Möl­ler gewählt. Sie über­nahm es von Gui­do Neu­deck, der auf­grund sei­ner beruf­li­chen Belas­tung nicht mehr kan­di­dier­te. Als Bei­sit­zer wur­den Mar­tin Klauss­ner, Gui­do Neu­deck, Micha­el Por­zelt, Mat­thi­as Krau­se, Ger­trud Nöh­re und Petra Röcker gewählt. Die bei­den Kas­sen­re­vi­so­rin­nen Elke Ringl-Klank und Mar­gret Span­nagel wur­den in ihren Ämtern bestä­tigt. Die Wah­len der Dele­gier­ten zur Kreis­de­le­gier­ten­kon­fe­renz und Euro­pa­wahl­kon­fe­renz folg­ten.

Nach lan­gen Jah­ren des inten­si­ven Enga­ge­ments kan­di­dier­te Moni­ka Rudolf nicht mehr für ein Amt im Vor­stand. Moni­ka Rudolf war Schram­ber­ger SPD-Vor­sit­zen­de, stell­ver­tre­ten­de Vor­sit­zen­de, Schrift­füh­re­rin, Bei­sit­ze­rin, Kan­di­da­tin für den Gemein­de­rat und Mit­glied im Frau­en­bei­rat. Mit viel Herz­blut küm­mer­te sie sich als Mit­glie­der­be­auf­trag­te um die Mit­glie­der, so Wit­kow­ski.

Vie­len, vie­len Dank, für alles, was Du geleis­tet hast und immer noch leis­test,“ so Wit­kow­ski.

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