SCHRAMBERG (pm) – Noch ist der Schnee­fall nicht ganz vor­bei, aber das Senio­ren­fo­rum ist wie­der vorn dran. Man denkt schon jetzt an das kom­men­de Früh­jahr. Unter dem Titel – Unser Gar­ten im Früh­ling – konn­ten sich die Schram­ber­ger Infor­ma­tio­nen und Tipps rund um den Gar­ten holen.

Peter Kel­ler, der Kreis­fach­be­ra­ter für Obst­bau und Grü­n­ord­nung beim Land­rats­amt Rott­weil plau­der­te am Mon­tag dem 6. März 2017 im JUKS³ auf dem SEFO Treff aus sei­nem umfang­rei­chen Näh­käst­chen. Der Raum im JUKS³ war wie­der voll und die Zuhö­rer lausch­ten gebannt. Man lern­te schnell, dass der Früh­ling eigent­lich schon im Febru­ar sei­ne Boten vor­aus­schickt.

Die Schnee­glöck­chen sind die ers­ten, bald sind die Kro­kus­se da, gefolgt von Tul­pen und Hya­zin­then bis vor Ostern die Nar­zis­sen, auch Oster­glo­cken genannt, in Pracht erblü­hen. Wich­tig sind die Blü­her im Beet und auf der Wie­se für Bie­nen, Schmet­ter­lin­ge und Insek­ten. Dabei soll­te man bei der Bepflan­zung auf die Blüh­zei­ten ach­ten. Der Gar­ten soll­te ja mög­lichst das gan­ze Jahr über immer einen blü­hen­den Teil besit­zen. So der Gar­ten­fach­mann. Gleich­zei­tig erfuhr man dazu viel über die Boden­pfle­ge und sei­ne Dün­gung. Auch die Aus­saat ist wich­tig und wel­che Sor­ten man neben­ein­an­der set­zen darf und wel­che

sich nicht ver­tra­gen. Ein The­ma beson­ders für den Gemü­se­gar­ten. Auch der Lehr­satz „Ein­mal Hacken ist so gut wie drei­mal Gie­ßen“ ist zu beher­zi­gen. Und ein guter Kom­post erspart viel che­mi­schen Dün­ger und ist freund­lich zur Umwelt, beton­te Peter Kel­ler.

Bei rich­ti­ger Pfle­ge ist er kein Ort des Gestanks. Beson­ders ist im Früh­jahr auf die Boden­tem­pe­ra­tur zu ach­ten. Bei 20 Grad Luft­tem­pe­ra­tur kann im Boden noch der Frost ste­cken, was den Keim­lin­gen gar nicht gefällt. Auch das Hoch­beet wur­de ange­spro­chen. Nicht nur mit sei­ner Bear­bei­tungs­freund­lich­keit son­dern auch bei nicht opti­ma­lem Boden ist es eine inter­es­san­te Vari­an­te im Gar­ten.

Vie­le Punk­te wur­den inter­es­sant ange­spro­chen und kaum eine Fra­ge nicht beant­wor­tet. Mit viel Applaus und einem herz­li­chen “Dan­ke­schön“ wur­de  Kel­ler von der Run­de ver­ab­schie­det.