SPD lobt Bewerbung um die Landesgartenschau

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Schram­berg (pm) – Lan­des­gar­ten­schau, Frei­bad, sozia­ler Woh­nungs­bau, Ber­neck­strand, Rau­stein­sta­di­on und nicht zuletzt die Kin­der­gar­ten­ge­büh­ren: Brei­ten Raum nahm in der jüngs­ten Sit­zung des Schram­ber­ger SPD-Vor­stands am Diens­tag­abend im Gast­haus „Zum Stamm­haus 1888“ die Kom­mu­nal­po­li­tik ein. Dar­über berich­tet die Par­tei in einer Pres­se­mit­tei­lung:

Trotz des Bedau­erns, dass Schram­berg nicht zu den Aus­rich­tern einer der nächs­ten Lan­des­gar­ten­schau­en zählt, war das Vor­stands­team der Schram­ber­ger SPD über­zeugt davon, dass die Stadt Schram­berg eine sehr gute Bewer­bung erar­bei­tet hat. Die bei­den Stadt­rä­te Ute Graf und Mir­ko Wit­kow­ski erläu­ter­ten, dass die Stadt nun zwar ohne die im Zusam­men­hang mit einer Gar­ten­schau flie­ßen­den Zuschüs­se aus­kom­men muss, dafür aber die Bewer­bungs­un­ter­la­gen eine sehr gute Grund­la­ge für die wei­te­re posi­ti­ve Ent­wick­lung der Gesamt­stadt mit allen Stadt­tei­len sei.

Der Vor­sit­zen­de des SPD-Orts­ver­eins, Mir­ko Wit­kow­ski, bedank­te sich aus­drück­lich bei allen betei­lig­ten Mit­ar­bei­tern der Stadt­ver­wal­tung, die gemein­sam die Bewer­bung erar­bei­tet haben. Sehr posi­tiv in Erin­ne­rung geblie­ben ist auch bei der SPD das klei­ne Stadt­fest, das aus Anlass des Besuchs der Bewer­tungs­kom­mis­si­on gefei­ert wur­de. „Die Stim­mung in der Stadt war ein­fach klas­se. Bür­ger, Ver­ei­ne und Ver­wal­tung haben die Gesamt­stadt unglaub­lich sym­pa­thisch prä­sen­tiert“, so Wit­kow­ski.

Mir­ko Wit­kow­ski. Foto: pm

Für Nach­denk­lich­keit sorg­te ein Arti­kel aus dem Schwarz­wäl­der Boten, der am Sams­tag, 7. Juli, auf der Baden-Würt­tem­berg-Sei­te unter der Über­schrift: „Gar­ten­schau gegen Flücht­lings­hil­fe?“ den Ein­druck ver­mit­telt hat­te, dass zumin­dest bei einer Ver­ga­be auch sach­frem­de Erwä­gun­gen eine Rol­le gespielt haben könn­ten.

Posi­tiv auf­ge­nom­men wur­den die aktu­el­len Pla­nun­gen zum gesamt­städ­ti­schen Frei­bad im Stadt­teil Ten­nen­bronn. Auch der von der Frak­ti­ons­ge­mein­schaft SPD/Buntspecht ein­ge­brach­te Antrag zum sozia­len Woh­nungs­bau wur­de begrüßt, was auch für den wei­te­ren Betrieb des Rau­stein­sta­di­ons gilt. Bedau­ert wur­de, dass wegen des Fehl­ver­hal­tens ein­zel­ner für den Ber­neck­strand schär­fe­re Regeln erlas­sen wer­den müs­sen. Ziel müs­se sein, dass der Ber­neck­strand ein attrak­ti­ves Are­al bleibt, auf dem auch wei­ter­hin gegrillt wer­den kann.

Kri­tisch gewür­digt wur­de von den Sozi­al­de­mo­kra­ten, dass es in Baden-Würt­tem­berg immer noch nicht gelun­gen ist, den Kin­der­gar­ten als Bil­dungs­ein­rich­tung kos­ten­los anzu­bie­ten. „Hier wird eine Auf­ga­be des Lan­des, näm­lich die Finan­zie­rung, auf die Schul­tern der Kom­mu­nen gelegt“, so Wit­kow­ski. Er ver­wies dar­auf, dass Rhein­land-Pfalz und Hes­sen hier schon wesent­lich wei­ter sei­en. Zumin­dest ein Ein­stieg müs­se end­lich gelin­gen, in dem in einem ers­ten Schritt das letz­te Kin­der­gar­ten­jahr bei­trags­frei wer­de. Für die Finan­zie­rung sei hier das Land zustän­dig.