Tobias Haas, Elisabeth Wahl, Sonja Rajsp, Moritz Notheis mit fair-in-die-Zukunft-Nachwuchs (von links) Foto: pm

Das Groß­pro­jekt Begeg­nungs­re­stau­rant „Ala­din & Frie­da” (Ex – La Fon­ta­na am Rat­haus­platz Lau­ter­bach) domi­niert die Ver­samm­lung und die Ver­eins­ar­beit. Am ver­gan­ge­nen Don­ners­tag tra­fen sich die Mit­glie­der des gemein­nüt­zi­gen Ver­eins „fair in die Zukunft“ zur Jah­res­haupt­ver­samm­lung. Auf der Tages­ord­nung stan­den außer dem Rück­blick und dem Aus­blick auch Ent­las­tung und Neu­wah­len des Vor­stands, des Kas­siers und des Schrift­füh­rers.

Zuerst jedoch ließ die Vor­sit­zen­de Son­ja Rajsp anhand einer Prä­sen­ta­ti­on das ver­gan­ge­ne Ver­eins­jahr Revue pas­sie­ren. Man habe an vie­len Ver­an­stal­tun­gen teil­ge­nom­men, das Koch­buch mit Flücht­lin­gen pro­mo­tet und par­al­lel nach einer Küche für einen ori­en­ta­li­schen Par­ty­ser­vice gesucht.

An dem Tag, als uns der Lau­ter­ba­cher Gemein­de­rat die Nut­zung der Schul­kü­che geneh­migt hat, wur­de spon­tan auch die Piz­ze­ria La Fon­ta­na frei“, erin­ner­te sich Rajsp. Dar­auf­hin habe man sich in einer stun­den­lan­gen außer­or­dent­li­chen Mit­glie­der­ver­samm­lung dazu ent­schlos­sen, für ein Jahr einen Pacht­ver­trag zu unter­schrei­ben und eine Begeg­nungs­ca­fé-Restau­rant-Piz­ze­ria zu eröff­nen. Mitt­ler­wei­le heißt das Lokal „Ala­din & Frie­da“ und ist nach einer Kom­plett-Reno­vie­rung seit gut einem Monat geöff­net. „Wir haben unglaub­lich viel Arbeit und Krea­ti­vi­tät rein­ge­steckt“, sind sich die Ver­eins­mit­glie­der einig. Jetzt hof­fe man auf regel­mä­ßi­ge Gäs­te, die sich von „Spätz­le trifft Fala­fel“ und ande­ren Lecke­rei­en begeis­tern lie­ßen.

Vorstandswahl: wenig Überraschungen

Nach erfolg­rei­chen Ent­las­tun­gen der Kas­sie­rin Eli­sa­beth Wahl sowie der ers­ten und zwei­ten Vor­sit­zen­den ging die Neu­wahl schnell über die Büh­ne – der Vor­stand bleibt für wei­te­re zwei Jah­re der­sel­be: Vor­stands­vor­sit­zen­de ist Son­ja Rajsp, zwei­ter Vor­sit­zen­der Moritz Not­heis und als Kas­sie­rin kom­plet­tiert Eli­sa­beth Wahl das Trio. Als Schrift­füh­rer wur­de Tobi­as Haas gewählt, des­sen Kurz­be­wer­bung „Ich woll­te schon immer mal Schrift­füh­rer wer­den, egal wo!“ ger­ne ange­nom­men wur­de.

Ausblick: Außer Aladin & Frieda für 2019 nichts geplant

Für das nächs­te Jahr nimmt sich der Ver­ein kei­ne wei­te­ren Pro­jek­te vor. Die Orga­ni­sa­ti­on eines Zukunfts­mark­tes sei momen­tan nicht in Sicht, und das sei viel­leicht auch gut so, berich­tet Son­ja Rajsp, da sämt­li­che Ener­gie der­zeit für Ala­din & Frie­da gebraucht wer­den. Schließ­lich wol­le man auch den Imbiss­wa­gen regel­mä­ßig auf die Stra­ße brin­gen und aus den vie­len mit­ar­bei­ten­den Ange­stell­ten, Prak­ti­kan­ten und Ver­eins­mit­glie­dern ein gutes Team bil­den.

Und soll­ten sich 2019 doch noch Kapa­zi­tä­ten für ein wei­te­res Pro­jekt zei­gen – dann sei das umso schö­ner.