Wanderung am Dreifürstenstein

Schwarzwaldverein Schramberg unterwegs

Alle Anstrengung wert war die Wanderung des Schwarzwaldvereins Schramberg auf der Schwäbischen Alb: zwei knackige Aufstiege – und die Albtrauflandschaft legte sich den Wanderern zu Füßen.

Kurz nach dem Start am Wanderparkplatz Olgahöhe bei Mössingen beobachteten die Wanderer mitten in den Streuobstwiesen ein Reh, das in respektvollem Abstand in gemütlichen Sprüngen dem Wald zustrebte. Nicht ganz so mühelos absolvierten die Wanderer den ersten Anstieg und genossen am ersten Highlight der Wanderung ihr Rucksackvesper, auf dem 854 m hohen Bergvorsprung „Dreifürstenstein“. An diesem Punkt grenzten ehemals die Herrschaftsgebiete dreier Fürsten aneinander: das Gebiet der Fürsten von Fürstenberg mit der Gemarkung Salmendingen, das Gebiet der Fürsten von Hohenzollern-Hechingen mit der Gemarkung Beuren und das Territorium der Herzöge von Württemberg mit der Gemarkung Mössingen.  

Ein wahrhaft fürstlicher Ausblick bietet sich hier über die Albtrauflandschaft bis hinüber zur Burg Hohenzollern. Anschliessend führte die Route am Trauf entlang zu einem der bedeutendsten Geotope Deutschlands – dem Mössinger Bergrutsch. Man sieht Bäume, die geradezu in der Luft schweben, sie klammern sich mit ihren Wurzeln am verbliebenen Boden, bis auch dieser in naher Zukunft in die Tiefe rutscht.

Ein erster Abstieg zu einem Bergsattel folgte, dann ging es über angenehme Wiesenwege, begleitet vom Konzert der Grillen. Mit einem weiteren Anstieg auf schmalem Pfad durch lichten Buchenwald an der Ruine Andeck vorbei erreichte die Gruppe den Farrenberg, ein ideales Übungsgelände für Segel- und kleine Motorflieger. Noch ein Blick über die Blumenstadt Mössingen, ein Foto der Wandergruppe und flugs hinab durch den Wald zurück zur Olgahöhe.

Nach rund fünf Stunden, knapp 15 Kilometern und 560 Höhenmetern freuten sich die Teilnehmer auf die Schlußeinkehr am Hofgut Domäne Hechingen mit wahlweise Zwiebelrostbraten oder Linsen (Albleisa!) und Spätzle oder anderen Köstlichkeiten. Einen herzlichen Applaus mit Dankeschön erhielten Werner und Bronka Mayer für die Vorbereitung und Organisation dieser lohnenswerten Tour.

 

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