Der Schramberger Weltladen. Foto: pm

In der Jah­res­haupt­ver­samm­lung des Welt­la­den­ver­eins wur­de zunächst einer treu­en Mit­ar­bei­te­rin gedacht, die völ­lig über­ra­schend Ende des ver­gan­ge­nen Jah­res ver­stor­ben war. Die Lücke konn­te nur sehr schwer geschlos­sen wer­den. Doch sei ins­be­son­de­re der Laden­dienst inzwi­schen gut orga­ni­siert, heißt es in einer Pres­se­mit­tei­lung.

Vor allem auch des­halb weil eini­ge neue Hel­fer dazu kamen beton­te die Vor­sit­zen­de Moni­ka Rudolf.  Es ist eben sinn­voll, dass pro Ein­satz immer zwei Mit­ar­bei­ter bezie­hungs­wei­se Mit­ar­bei­te­rin­nen im Laden Dienst ver­se­hen.

In ihrem Rechen­schafts­be­richt ließ die Vor­sit­zen­de noch­mals die vie­len Akti­vi­tä­ten im Jahr 2018 Revue pas­sie­ren. So wur­de die „Fair-Han­deln-Mes­se“ in Stutt­gart besucht, es gab einen Markt­stand beim Früh­jahrs­markt in Ver­bin­dung mit einem Welt­la­den­tref­fen, das in Schram­berg statt­fand. Der Besuch von Pfar­rer Pilar aus Gua­te­ma­la wur­de zu einer inter­es­san­ten Begeg­nung, an der auch der frü­he­re Pfar­rer Micha­el Hau­ser teil­nahm.

Bei „Wald­mös­sin­gen pul­siert“ war der Welt­la­den sehr erfolg­reich ver­tre­ten. Erwähnt sei auch der Welt­la­den­tag im Mai und die Teil­nah­me  an den Fai­ren Wochen im Sep­tem­ber. Ein wei­te­rer Schwer­punkt war dann der Markt der Kul­tu­ren, es war ein gelun­ge­nes Fest der Begeg­nun­gen. Infor­miert wur­de auch über den Weih­nachts­markt, an dem der Welt­la­den im letz­ten Jahr mit einer eige­nen Hüt­te ver­tre­ten war. Die Teil­nah­me war nur dank zahl­rei­cher Hel­fer mög­lich. Die Ange­bo­te kamen laut Moni­ka Rudolf sehr gut an.

Immer wie­der kom­men ganz Schul­klas­sen, um sich über den Fai­ren Han­del zu infor­mie­ren. Es gab auch einen Besuch der Lei­te­rin­nen der Schram­ber­ger Kin­der­ta­ges­stät­ten, um sich über die Kakao-Pro­duk­ti­on und über die Pro­ble­ma­tik von Kin­der-Arbeit in Ent­wick­lungs­län­dern infor­mie­ren zu las­sen. Inten­si­viert wur­de auch die Zusam­men­ar­beit mit dem EineWelt­Fo­rum. In regel­mä­ßi­gen Abstän­den konn­ten Hilfs­pro­jek­te in einem der Schau­fens­ter prä­sen­tiert wer­den.

Alle die­se und vie­le wei­te­re Akti­vi­tä­ten sind aller­dings nur mög­lich, wenn in Zukunft noch wei­te­re ehren­amt­li­che Hel­fer gefun­den wer­den. Vor allem für den Laden­dienst mit Ver­kauf, Ware ver­kaufs­fer­tig rich­ten und für den not­wen­di­gen Waren­ein­kauf wer­den drin­gend wei­te­re Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter gesucht. Nur dank die­ser ehren­amt­li­chen Tätig­keit, kann der Welt­la­den funk­tio­nie­ren. Allen der­zeit akti­ven Hel­fe­rin­nen und Hel­fern dank­te die Vor­sit­zen­de aus­drück­lich. Sie beton­te aber auch: „Wir bli­cken mit Freu­de in die Zukunft, der Laden funk­tio­niert!“