Die Geschäftsführung der Schuler Rohstoff GmbH, Bettina Schuler-Kargoll und Dr. Dietmar Kargoll (Bildmitte) konnte aus den Händen von IHK-Hauptgeschäftsführer Thomas Albiez (rechts im Bild) die EMAS-Registrierungsurkunde entgegennehmen. Links im Bild: IHK-Umweltreferent Marcel Trogisch, der das EMAS-Register für die Region Schwarzwald-Baar-Heuberg führt. Foto: pm

DEISSLINGEN (pm) – Die Fir­ma Schuler Roh­stoff setzt an ihren Stand­or­ten in Deiß­lin­gen und Sin­gen ein ambi­tio­nier­tes Umwelt­ma­nage­ment-Sys­tem kon­se­quent um. Jetzt konn­te Geschäfts­füh­re­rin Bet­ti­na Schuler-Kar­goll dafür die EMAS-Urkun­de aus den Hän­den von Haupt­ge­schäfts­füh­rer Tho­mas Albiez von der Indus­trie- und Han­dels­kam­mer (IHK) Schwarz­wald-Baar-Heu­berg in Emp­fang neh­men, heißt es in einem Bericht der IHK.

EMAS ist aktu­ell welt­weilt das wohl anspruchs­volls­te Sys­tem für nach­hal­ti­ges Umwelt­ma­nage­ment. Wir als IHK sind vom Gesetz­ge­ber beauf­tragt, die Regis­trie­run­gen der Unter­neh­men aus der Regi­on Schwarz­wald-Baar-Heu­berg vor­zu­neh­men, wel­che die Vor­aus­set­zun­gen erfül­len. Momen­tan gehen hier in der Regi­on 23 Unter­neh­men und Orga­ni­sa­tio­nen mit 35 Stand­or­ten die­sen anspruchs­vol­len Weg und ich freue mich, dass nun ein wei­te­res Unter­neh­men hin­zu­kommt. Das könn­te Vor­bild für wei­te­re Betrie­be sein, die eben­falls eine EMAS-Zer­ti­fi­zie­rung anzu­stre­ben“, so Mar­cel Tro­gisch, der bei der IHK Schwarz­wald-Baar-Heu­berg die EMAS-Regis­ter­stel­le führt.

EMAS geht über die weit ver­brei­te­te Umwelt­norm DIN EN ISO 14001, die vie­le Lie­fe­ran­ten zwi­schen­zeit­lich von ihren Kun­den for­dern, hin­aus.

Als Fami­li­en­be­trieb in drit­ter Genera­ti­on, der sich mit dem Sam­meln, der Beför­de­rung, Lage­rung sowie Behand­lung von gefähr­li­chen und nicht gefähr­li­chen Abfäl­len befasst, ist für uns das The­ma Umwelt­schutz und Res­sour­cen­scho­nung jeden Tag all­ge­gen­wär­tig und von beson­ders hoher Bedeu­tung. Wir sind stolz dar­auf, dass wir etwai­ge Umwelt­be­las­tun­gen kon­ti­nu­ier­lich ver­rin­gern. Die­sen hohen Anspruch an uns selbst in Sachen Umwelt­schutz möch­ten wir mit der Ein­füh­rung von EMAS dar­le­gen. Wir wol­len unse­re Umwelt­ziel­set­zun­gen und deren Errei­chung offen legen und uns stän­dig wei­ter ver­bes­sern. Daher wir­ken auch alle unse­re Mit­ar­bei­ter an der Errei­chung die­ser Umwelt­zie­le aktiv mit, denn bei uns im Unter­neh­men ist die Sen­si­bi­li­sie­rung und Ein­be­zie­hung der Mit­ar­bei­ter ein wesent­li­cher Bestand­teil im Umwelt­schutz“, so Geschäfts­füh­re­rin Bet­ti­na Schuler-Kar­goll zu den Beweg­grün­den der Ent­schei­dung für die Ein­füh­rung von EMAS.

So leis­tet die Fir­ma Schuler Roh­stoff in zwei­er­lei Hin­sicht einen Betrag zum Umwelt­schutz. Der Geschäfts­zweck des Unter­neh­mens umfasst auch das Recy­cling von Abfäl­len, die dann als Sekun­där­roh­stof­fe dem Wirt­schafts­kreis­lauf erneut zuge­führt wer­den und so wert­vol­le Pri­mär­roh­stof­fe und die damit ein­her­ge­hen­de Roh­stoff­aus­beu­tung der Erde redu­zie­ren.

Neben Mög­lich­kei­ten für finan­zi­el­le und recht­li­che Vor­tei­le hob Tho­mas Albiez noch eini­ge wei­te­re Aspek­te her­vor, die für eine EMAS-Regis­trie­rung spre­chen: „Mit die­sem über­durch­schnitt­li­chen Ein­satz für den Umwelt­schutz pro­fi­tiert das Unter­neh­men natür­lich auch von einer Image­stei­ge­rung, denn es zeigt ganz klar, dass es sich sei­ner gesell­schaft­li­chen Ver­ant­wor­tung bewusst ist und die­ses auch lebt. Durch die jähr­li­che gefor­der­te Bericht­erstat­tung in Form einer Umwelt­er­klä­rung und das Offen­le­gen von Umwelt­kenn­zah­len las­sen sich Trans­pa­renz und Ver­trau­en schaf­fen.“