157 Spitzen-Auszubildende und 40 Weiterbildungsbeste ausgezeichnet

IHK-Bestenehrung in Rottweil

Alina Schneider, Sport- und Fitnesskauffrau vom Club A Lifesyle in Tuttlingen ist laut IHK -Pressemitteilung in diesem Jahr deutschlandweit die beste Auszubildende in ihrem Beruf. Timo Haas, Industriemechaniker bei SBS Feintechnik in Schonach, Simon Kaltenbach, Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik bei E. Wehrle in Furtwangen, Janina Kummerländer, Fachkraft für Veranstaltungstechnik bei der Stadt Tuttlingen, Fabian Meurer, Fachkraft für Lebensmitteltechnik bei Bösinger Fleischwaren in Bösingen, Katharina Schrodin, Schuhfertigerin bei Rieker Schuh in Tuttlingen und Marina Wangler, Floristin bei Späth in Villingen-Schwenningen, sind die besten Auszubildenden in ihrem Beruf in Baden-Württemberg.

Diese wurden zusammen mit 150 weiteren Spitzen-Auszubildenden von der Industrie- und Handelskammer (IHK) Schwarzwald-Baar-Heuberg in der Stadthalle Rottweil für ihre Prüfungsleistungen geehrt. Für ihre Ausbildungsleistungen wird Alina Schneider Anfang Dezember auch bei der Bundesbestenehrung in Berlin ausgezeichnet.

IHK-Präsidentin Birgit Hakenjos-Boyd und Hauptgeschäftsführer Thomas Albiez konnten zusammen mit Oberbürgermeister Ralf Broß in der Stadthalle vor rund 550 Gästen neben den Auszubildenden und ihren Eltern, den Ausbildern und Prüfern auch die Vertreter der ausbildenden Unternehmen und des öffentlichen Lebens sowie die Mitglieder der IHK-Vollversammlung und des IHK-Berufsbildungsausschusses begrüßen.

Besonders dankten Hakenjos-Boyd und Albiez den ausbildenden Betrieben, den Berufsschulen, den Landkreisen als Träger der Schulen und den ehrenamtlichen Prüfern, die sich mit großem persönlichem Einsatz immer wieder für den beruflichen Nachwuchs einsetzten. Die IHK-Präsidentin zollte den Ausbildungsbetrieben der Region ein besonderes Lob. „Unser duales System ist ein entscheidender Erfolgsfaktor unserer Wirtschaft. Es bildet Nachwuchskräfte aus, die fachlich und praktisch fit sind und deshalb später im Beruf keinen ‚Praxisschock‘ erleiden“, so die IHK-Präsidentin.

„Sie haben sich für die duale Ausbildung entschieden und damit schon bei der Berufswahl echten Weitblick gezeigt“, sagte Birgit Hakenjos-Boyd. Das sei nicht selbstverständlich. „Immer mehr Jugendliche zieht es nach Ende der Schulzeit in die Hörsäle der Universitäten, Hochschulen für angewandte Wissenschaften oder Dualen Hochschulen. Dagegen ist nichts einzuwenden. Aber der Weg in die Praxis war die klügere Wahl. Denn mit Ihrer Ausbildung im Betrieb haben Sie eine hervorragende Grundlage für eine erfolgreiche berufliche Laufbahn gelegt.“

Neben den erfolgreichen Auszubildenden zeichnete die IHK bei der Veranstaltung auch die 40 besten Absolventen von Weiterbildungslehrgängen der IHK Akademie und der Beruflichen Bildungsstätte Tuttlingen (BBT) aus. „Sie stehen bereits im Beruf. Sie wissen, was es bedeutet, eine Fachkraft zu sein. Helfen Sie mit, dass unsere Region weitere Fachkräfte gewinnt“, so die IHK-Präsidentin.

IHK-Bestenehrung mit den Preisträgern aus dem Kreis Rottweil.

Mit der Weiterbildung bei der IHK Akademie und der BBT habe man sich beste Möglichkeiten erworben, um im Beruf voran zu kommen, etwa durch Lehrgänge der höheren Berufsbildung, wie dem Fachwirt, Meister oder Betriebswirt sowie dem bei der IHK Akademie angebotenen Bachelor-Studiengang.

„Die Städte und Gemeinden in unsere Region tragen dazu bei, dass die harten und weichen Standortfaktoren dafür stimmen“, sagte Rottweils Oberbürgermeister Ralf Broß in seinem Grußwort. Die Anstrengungen reichten von der Erschließung von Gewerbegebieten und dem Breitbandausbau bis hin zur Schaffung eines kreativen, lebenswerten Umfeldes. „Beispielsweise bieten wir in Rottweil mit Testturm, Hängebrücke und dem Kraftwerk den idealen Rahmen für Workshops und Teambuilding-Maßnahmen.“ Mit der Landesgartenschau 2028 zeige Rottweil zudem ökologische Perspektiven auf.

Simone Hauswald, Weltmeisterin, Olympia-Dritte im Biathlon und Mentalcoach, betonte, dass es für die Jugendlichen wichtig sei, sich auf ein klares Ziel zu konzentrieren. „Generell müssen wir uns wieder mehr auf das besinnen, was uns als Persönlichkeit ausmacht und den Fokus auf das Wesentliche ausrichten.“

 

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