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Samstag, 7. Dezember 2019
Start Wirt­schaft Ach­tung Bau­stel­le vor der Laden­tür!

Achtung Baustelle vor der Ladentür!

IHK unter­stützt Mit­glieds­be­trie­be beim Bau­stel­len­ma­nage­ment in der Innen­stadt

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„Bau­stel­len in der Innen­stadt sind für alle Betei­lig­ten eine Her­aus­for­de­rung”, betont Bir­git Haken­jos-Boyd, Prä­si­den­tin der Indus­­trie- und Han­dels­kam­mer (IHK) Schwar­z­­wald-Baar-Heu­berg laut einer Pres­se­mit­tei­lung. Wei­ter heißt es:

„Wich­tig ist, dass sich Betrie­be und Stadt­ver­wal­tung gut dar­auf vor­be­rei­ten. Am bes­ten gemein­sam.” Anlass dafür ist die Ver­öf­fent­li­chung der IHK-Publi­­ka­­ti­on „Ach­tung Bau­stel­le”. Die­se umfasst je eine Check­lis­te für IHK-Mit­­­glie­­der sowie eine Check­lis­te zur Vor­be­rei­tung der Bau­maß­nah­me sei­tens der Stadt. Die­se geht den Kom­mu­nen und Mit­glieds­be­trie­ben der IHK jetzt in den kom­men­den Tagen zu.

„Bau­stel­len ver­än­dern die Wege der Lauf­kund­schaft, sie sind laut und kön­nen für den ein­zel­nen Betrieb hohe Umsatz­ein­bu­ßen bedeu­ten”, so Lena Häs­ler, IHK-Bran­chen­ex­per­­tin Han­del. Gera­de für sta­tio­nä­re Händ­ler gel­te die Aus­wir­kun­gen der Bau­maß­nah­men zu mini­mie­ren und Pla­nungs­si­cher­heit zu schaf­fen. Denn die Kon­kur­renz durch den Online-Han­­del sei nach wie vor unge­bro­chen.

„Für Händ­ler und Gas­tro­no­men gilt es, die finan­zi­el­len Rück­la­gen zu prü­fen. Wie viel Umsatz­ver­lust ver­kraf­tet bei­spiels­wei­se mein Geschäft? Wer ist der Ansprech­part­ner bei der Stadt oder im Gewer­be­ver­ein? Wie kom­men Lie­fe­ran­ten und Kun­den trotz­dem in mei­nen Betrieb?”, so Lena Häs­ler. Die­se Fra­ge­stel­lun­gen sei­en im Vor­feld zu einer Bau­maß­nah­me best­mög­lich abzu­klä­ren.

Im Gegen­zug haben Händ­ler und Gewer­be­trei­ben­de ganz kla­re Erwar­tun­gen an die Stadt, erläu­tert die Han­dels­ex­per­tin. Die früh­zei­ti­ge Infor­ma­ti­on sei zen­tral, der regel­mä­ßi­ge Aus­tausch eben­so. Bei der Erreich­bar­keit der Geschäf­te kön­ne eine Stadt ihre Unter­neh­men auch gut unter­stüt­zen. „An man­cher Stel­le gilt es bei­spiels­wei­se, alter­na­ti­ve Park­mög­lich­kei­ten zu schaf­fen, die Beschil­de­rung zu opti­mie­ren oder beson­de­re Geneh­mi­gun­gen zu ertei­len.”

Gemein­sa­mes Ziel von Stadt und Betrie­be müs­se das Agie­ren als Inter­es­sens­ge­mein­schaft sein. „Dar­in wer­den Infor­ma­tio­nen gebün­delt und Bau­stel­­len-Events geplant”, so Häs­ler. Letz­te­re bräch­ten wei­te­re Umsatz und Kun­den­fre­quenz in die Geschäf­te. Dann kön­ne aus dem Pro­blem Bau­stel­le viel­leicht sogar eine ver­kaufs­för­dern­de Maß­nah­me wer­den. Die Bro­schü­re ist abruf­bar in den IHK-Inter­­ne­t­­sei­­ten unter www.schwarzwald-baar-heuberg.ihk.de/Branchen/Handel2/baustellenmanagement/4331480.

 

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