Betriebsbesuch (von links): Ausbildungsleiter Bernd Heinrich, Personalfachfrau Daniela Schmid und Personalleiter Timo Hodapp von VEGA informierten im Rahmen der Woche der Ausbildung Beratungs- und Vermittlungsfachkräfte der Agenturen für Arbeit Rottweil – Villingen-Schwenningen und Offenburg über das Ausbildungskonzept Vmax. Teamleiter Norbert Bihler (im Rollstuhl) bedankte sich für die aufschlussreichen Einblicke. Foto: pm

SCHILTACH (pm) – Die Woche der Aus­bil­dung führ­te Bera­tungs- und Ver­mitt­lungs­fach­kräf­te der Agen­tu­ren für Arbeit Rott­weil – Vil­lin­gen-Schwen­nin­gen und Offen­burg zur Fir­ma VEGA nach Schiltach, berich­tet die Agen­tur für Arbeit.

VEGA beschäf­ti­ge mehr als 1200 Mit­ar­bei­ter welt­weit, 600 davon am Haupt­sitz in Schiltach im Schwarz­wald. Hier ent­ste­hen seit über 50 Jah­ren Lösun­gen für anspruchs­vol­le Mess­auf­ga­ben in che­mi­schen und phar­ma­zeu­ti­schen Anla­gen, in der Lebens­mit­tel­in­dus­trie sowie in der Trink­was­ser­ver­sor­gung, in Klär­an­la­gen und auf Depo­ni­en, im Berg­bau und bei der Ener­gie­er­zeu­gung, auf Bohr­in­seln, Schif­fen und in Flug­zeu­gen.

Per­so­nal­lei­ter Timo Hodapp und sein Team prä­sen­tier­ten Vmax – das Aus­bil­dungs­kon­zept
von VEGA. Wie kann man sich den prak­ti­schen Teil der dua­len Aus­bil­dung vor­stel­len? Was erwar­tet jeman­den, wenn man sich für einen Aus­bil­dungs­be­ruf in einem Indus­trie­un­ter­neh­men ent­schei­det?

Gui­do Seckin­ger und 20 Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen der Agen­tu­ren für Arbeit Rott­weil – Vil­lin­gen-Schwen­nin­gen und Offen­burg konn­ten sich ein Bild vor Ort machen. „Die Aus­zu­bil­den­den von heu­te sind die Fach­kräf­te von Mor­gen“ defi­nier­te Nor­bert Bih­ler, Team­lei­ter des Arbeit­ge­ber-Ser­vice der Agen­tur für Arbeit Rott­weil, das Mot­to der zen­tra­len Ver­an­stal­tung bei VEGA.

Nach der Begrü­ßung und einer kur­zen Ein­füh­rung ging es direkt zur Lern­ort­be­sich­ti­gung.
Begeis­tert haben die Aus­zu­bil­den­den die Lern­in­hal­te und Erfah­run­gen zu ihren gewähl­ten Beru­fen selbst vor­ge­stellt. Tom Mul­vey prä­sen­tier­te als zukünf­ti­ger Elek­tro­ni­ker für Gerä­te und Sys­te­me die Aus­bil­dungs­werk­statt als zen­tra­le Aus­bil­dungs­stät­te und Pro­jek­te der Aus­zu­bil­den­den, wie zum Bei­spiel die Ein­park­hil­fe und den mobi­len Robo­ter, auch MobRob genannt. Vie­le Fra­gen der Besu­cher gab es auch zu den bei­den Pro­jek­ten von Jugend forscht. Die Aus­zu­bil­den­den ent­wi­ckel­ten hier­für klei­ne Hel­fer für den All­tag, wie zum Bei­spiel den kom­pa­ti­blen Regen­sen­sor und den Food-Savor. Als ange­hen­der Indus­trie­kauf­mann berich­te­te Lukas Bru­cker den Zuhö­rern von den dezen­tra­len Aus­bil­dungs­be­rei­chen.

Die Beru­fe Elek­tro­ni­ker/-in für Gerä­te und Sys­te­me, Fach­in­for­ma­ti­ker/-in, Indus­trie­me­cha­ni­ker/-in, Technische/r Pro­dukt­de­si­gner/-in sowie Indus­trie­kauf­man­n/-frau­Zu­satz­qua­li­fi­ka­ti­on Inter­na­tio­na­les Wirt­schafts­ma­nage­ment sowie die DH-Stu­di­en­gän­ge Wirt­schafts­in­for­ma­tik und Wirt­schafts­in­ge­nieur­we­sen sind fes­ter
Bestand­teil des VEGA-Aus­bil­dungs­pro­gramms. Neu hin­zu­ge­kom­men ist das Kom­bi-
Stu­di­um. Die­ses wird in Koope­ra­ti­on mit der Hoch­schu­le Offen­burg und der Berufs­fach­schu­le Offen­burg gestal­tet und beinhal­tet sowohl eine elek­tro­ni­sche Aus­bil­dung
als auch ein Stu­di­um.

Ins­ge­samt beschäf­tigt VEGA in Schiltach 45 Nach­wuchs­kräf­te.
Lan­ge vor Aus­bil­dungs­start machen sich Berufs­an­wär­ter und Unter­neh­men die ers­ten
Gedan­ken. Wel­ches Prak­ti­kum ist das rich­ti­ge? Für wel­chen Beruf soll man sich
ent­schei­den? Vom Unter­neh­men wer­den ähn­li­che Fra­gen gestellt. Was bie­ten wir für Inhal­te in den Prak­ti­ka an? Wie kön­nen wir eine Ent­schei­dungs­hil­fe zur Berufs­wahl sein? Im nächs­ten Schritt sind Bewer­bungs­pha­se und Ein­stel­lungs­ver­fah­ren eine wich­ti­ge Erfah­rung.

Die Attrak­ti­vi­tät des Berufs­bil­des und des Unter­neh­mens endet nicht mit der Aus­bil­dung,
auch die Wei­ter­bil­dungs­mög­lich­kei­ten sind ein ent­schei­den­der Fak­tor für die Wahl des Aus­bil­dungs­be­ru­fes“, sagt Per­so­nal­lei­ter Timo Hodapp.