Agentur stellt betriebliche Weiterbildungsmöglichkeiten vor

Betriebsbesuch bei "Trumpf-Laser" in Schramberg / Flüchtlinge in Betriebe integrieren

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Besichtigten Montagearbeitsplätze und die Laserfertigung: (von links) Arbeitsvermittler Iusuf Hajredini und Guido Seckinger, Teamleiter Norbert Bihler und Geschäftsführer Martin Bihler von der Agentur für Arbeit, Ausbildungsleiter Gunnar Haizmann, Personalleiter Ernst Wild, Personalentwicklerin Alissa Krämer. Foto: pm

SCHRAMBERG (pm) – Um die Mög­lich­kei­ten betrieb­li­cher Wei­ter­bil­dung ging es bei einem Betriebs­be­such von Fach- und Füh­rungs­kräf­ten der Agen­tur für Arbeit Rott­weil-Vil­lin­gen-Schwen­nin­gen, ange­führt von Geschäfts­füh­rer Mar­tin Bih­ler, bei Trumpf-Laser in Schram­berg, heißt es in einem Bericht der Agen­tur.

Team­lei­ter Nor­bert Bih­ler vom Arbeit­ge­ber-Ser­vice erläu­ter­te Per­so­nal­lei­ter Ernst Wild, Aus­bil­dungs­lei­ter Gun­nar Haiz­mann und Per­so­nal­ent­wick­le­rin Alis­sa Krä­mer das WeGe­BAU-Pro­gramm. Damit kann die Agen­tur für Arbeit beschäf­tig­te Arbeit­neh­mer wäh­rend einer betrieb­li­chen Wei­ter­bil­dungs­maß­nah­me för­dern.

Ein wei­te­res The­ma war die Flücht­lings­pro­ble­ma­tik: Trumpf hat zum 1. Okto­ber 2015 einen afgha­ni­schen Asyl­be­rech­tig­ten als Fer­ti­gungs­hel­fer ein­ge­stellt. Bei einem Pro­jekt mit den Schu­len mit Flücht­lings­klas­sen und ande­ren Betrie­ben hat man momen­tan die Koor­di­na­ti­on über­nom­men. Das Unter­neh­men erhofft sich Unter­stüt­zung durch die Stadt Schram­berg und vom Hand­werk. Zunächst geht es dar­um, Betriebs­prak­ti­ka anzu­bie­ten, die all­ge­mei­ne Tugen­den ver­mit­teln sol­len.

Trumpf-Laser ist Tech­no­lo­gie- und Welt­markt­füh­rer im Bereich indus­tri­el­ler Laser und Laser­sys­te­me (Fest­kör­per­la­ser). Ihre Laser sind das uni­ver­sel­le Werk­zeug zum Schnei­den, Schwei­ßen, Beschrif­ten, Boh­ren, Beschich­ten, Här­ten sowie zur struk­tu­rel­len Bear­bei­tung von Ober­flä­chen.

Das Schram­ber­ger Unter­neh­men gilt als attrak­ti­ver Arbeit­ge­ber auf­grund sei­ner dau­er­haft posi­ti­ven Unter­neh­mens­ent­wick­lung und sei­ner guten wirt­schaft­li­chen Situa­ti­on. So wur­den im letz­ten Geschäfts­jahr rund 100 neue Mit­ar­bei­ter ein­ge­stellt. Somit arbei­ten der­zeit am Stand­ort Schram­berg fast 1000 Arbeit­neh­mer, dar­un­ter knapp 60 Aus­zu­bil­den­de und Dual Stu­die­ren­de. Aktu­ell geplant sei der Bau eines Aus­bil­dungs­zen­trums, schreibt die Agen­tur abschlie­ßend.

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