Andreae wird neue Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft

Gebürtige Schrambergerin wechselt in die Wirtschaft

SCHRAMBERG/BERLIN –  Die Bundestagsabgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen Kerstin Andreae aus Freiburg wurde am Dienstag vom Vorstand des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft zur neuen Vorsitzenden der Hauptgeschäftsführung berufen. Das hat der Verband in einer Pressemitteilung berichtet.

Die Diplom-Volkswirtin werde den Vorsitz des Branchenverbandes zum  1. November 2019 übernehmen. Die aus Schramberg stammende Politikerin ist wirtschaftspolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen und seit 2002 Mitglied des Deutschen Bundestages.

Andreae habe im vergangenen Jahr den Wirtschaftsbeirat der Fraktion ins Leben gerufen, für den sie Unternehmerinnen und Unternehmer aus einem breiten Branchenmix gewinnen konnte, so der Verband. Für diesen Beirat habe Andreae vom Gründer über die Geschäftsführerin eines traditionellen Familienbetriebs bis hin zum Vorstandschef eines DAX-Konzerns Mitglieder geworben.

Erfahrene Persönlichkeit

„Wir freuen uns, dass wir mit Kerstin Andreae eine wirtschaftspolitisch außerordentlich erfahrene Persönlichkeit gewinnen konnten. Frau Andreae genießt hohe Anerkennung in Politik und Wirtschaft. Sie steht für eine entschlossene, effiziente Energie- und Klimapolitik, basierend auf einer sowohl ökonomisch als auch ökologisch erfolgreichen Wirtschaft. Damit passt sie hervorragend zum BDEW. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Kerstin Andreae“, sagte BDEW-Präsidentin Dr. Marie-Luise Wolff.

Kerstin Andreae betont laut Mitteilung, sie freue sich darauf, sich mit voller Kraft für die Interessen der Energie- und Wasserwirtschaft einsetzen zu können. „Die Energie- und Wasserwirtschaft hat sich auf den Weg in eine CO2-arme Zukunft gemacht. Gemeinsam mit den Unternehmen möchte ich daran arbeiten, dass die Branche die ökonomischen Chancen nutzen kann, die sich aus dem schrittweisen ökologischen Umbau der Wirtschaft ergeben. Wir wollen die Energiewende zum Erfolg führen und die Chancen der Digitalisierung nutzen.“

Gleichzeitig müsse die Versorgungssicherheit jederzeit gewährleistet sein. Für diese Ziele brauche die Energiewirtschaft sachgerechte, marktorientierte Lösungen und politisch stabile Rahmenbedingungen.

Andreae hat angekündigt, sie werde ihr Bundestagsmandat Ende Oktober niederlegen.

Info: Der BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft vertritt mehr als 1900 Unternehmen aus dem Bereich Strom, Erdgas und Wärme. Energienetze, Wasser und Abwasser.  Auch die Stadtwerke Schramberg sind Mitglied.

 

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