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Mittwoch, 30. September 2020

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Arbeitskreis Gründung: Bürokratie abbauen

Mitglieder stellten Ministerpräsident Kretschmann im Technologiezentrum St. Georgen neues Gründungsprogramm vor

Auf seiner Sommertour durch Baden-Württemberg besuchte Ministerpräsident Winfried Kretschmann Anfang September auch das Technologiezentrum (TZ) in St. Georgen. Ein  Tagesordnungspunkt war dabei laut IHK-Pressemitteilung das Projekt DigitalMountains, welches sich neben Forschungs- und Entwicklungsthemen sowie der Aus- und Weiterbildung auch mit der Stärkung und Förderung von Unternehmensgründungen in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg beschäftige.

Dazu wurde im Rahmen von DigitalMountains eigens ein Arbeitskreis „Gründung“ eingerichtet. Mitglieder des Arbeitskreises sind das St. Georgener Technologiezentrum, die bwcon GmbH und die Industrie- und Handelskammer (IHK) Schwarzwald-Baar-Heuberg.

Die Arbeitskreismitglieder, IHK-Geschäftsbereichsleiter Thomas Wolf sowie die IHK-Existenzgründungsberaterin Marlene Hauser hatten die Gelegenheit, dem Ministerpräsidenten während seines Besuchs das jüngst in der Region gestartete Programm Gründergarage vorzustellen. Dabei handle es sich um eine gemeinsame Initiative vieler Gründungsakteure in der Region, um deren Know-how und Angebote zu bündeln und Gründerinnen und Gründer künftig noch besser und zielgerichteter begleiten zu können.

„Wir merken täglich, dass von den Gründerinnen und Gründern zwar tolle und innovative Ideen entwickelt wurden, aber viele von ihnen vor der Herausforderung stehen, die eigene Geschäftsidee erfolgreich zu realisieren. Denn nicht selten fehlt es noch an dem Wissen, an welchen Stellschrauben für einen gelungenen Start gedreht werden muss. Und genau da werden wir zukünftig mit all unseren Partnern ansetzen“, so Marlene Hauser gegenüber Winfried Kretschmann.

Thomas Wolf, der selbst Entrepreneurship studiert hat, fand bei der Vorstellung der Gründergarage angesichts des Besuchs des Ministerpräsidenten aber auch mahnende Worte: „All diese Aktionen und Bemühungen mit unseren Partnern im Rahmen der Gründergarage stoßen nur auf fruchtbaren Boden, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Gründungen gedeihen dort am besten, wo Talente zusammentreffen, Forschungs- und Bildungseinrichtungen arbeiten, die Verwaltung und Politik bürokratiearm ist, die digitale und öffentliche Infrastruktur modern ausgebaut sind, eine Offenheit für Innovationen und Kreativität existiert, es Experimentierräume gibt und eine gute Lebensqualität geboten wird.“

Laut Thomas Wolf ist die Region mit Einrichtungen wie dem St. Georgener Technologiezentrum, den regionalen Hochschulen und Forschungseinrichtungen und den vielen Angeboten der einzelnen Gründungsakteure auf einem sehr guten Weg, dennoch gäbe es etwa beim Bürokratieabbau oder der Digitalisierung noch einige Hausaufgaben zu erledigen.

 

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