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Mit­glieds­un­ter­neh­men von Süd­west­me­tall tausch­ten sich über die Ver­zah­nung von Per­so­nal­ent­wick­lung und betrieb­li­che Aus­bil­dung aus. Dar­über berich­tet die Arbeit­ge­ber­or­ga­ni­sa­ti­on in einer Pres­se­mit­tei­lung:

Für vie­le Unter­neh­men steigt die Her­aus­for­de­rung  geeig­ne­tes Per­so­nal zu fin­den. Daher wird es immer wich­ti­ger, gleich zu Beginn, beim Start in den Beruf, bei  jun­gen Men­schen die rich­ti­gen, beruf­li­chen Wei­chen zu stel­len.

In der Arbeits­kreis-Sit­zung wur­de das The­ma Aus­bil­dung als Basis zur Per­so­nal­ent­wick­lung anhand eines Best Prac­tice Bei­spiels der Fir­ma Hugo Kern und Lie­bers Pla­ti­nen- und Federn­fa­brik in Schram­berg betrach­tet. Aktu­ell hat die Fir­ma 121 Aus­zu­bil­den­de und Dua­le Hoch­schul-Stu­die­ren­de. Die Abschluss­ergeb­nis­se sind beein­dru­ckend. Grün­de für die Erfol­ge sind unter ande­rem die Unter­stüt­zung durch die Geschäfts­füh­rung und die Ver­zah­nung zwi­schen Aus­bil­dung und  Per­so­nal­ent­wick­lung. „Per­so­nal­ent­wick­lung beginnt bei uns schon ab dem ers­ten Kon­takt mit den Schü­lern“, so Andre­as Bit­zer. „Wich­tig sind der Auf­bau einer Ver­trau­ens­ba­sis, der wert­schät­zen­de Kon­takt zu den Aus­zu­bil­den­den und das Auf­zei­gen von Per­spek­ti­ven nach der Aus­bil­dung. Die jun­gen Leu­te fra­gen schon in den Bewer­bungs­ge­sprä­chen: was pas­siert mit mir zukünf­tig? Was bie­tet ihr mir?“.

Das bestä­tig­te auch Micha­el Zon­si­us vom Bil­dungs­werk der Baden-Würt­tem­ber­gi­schen Wirt­schaft mit sei­nem Impuls­vor­trag dar­über, wel­che Her­aus­for­de­run­gen die Genera­ti­on Z für ein Unter­neh­men mit sich bringt. Bei Kern-Lie­bers bie­tet man Fach­ar­bei­tern die Chan­ce, sich im Anschluss an die Aus­bil­dung wei­ter­zu­bil­den – sei es in Form eines Bache­lor-Stu­di­ums oder einer Meis­ter- oder Tech­ni­ker-Fort­bil­dung. „Wir machen Talen­te“, so Andre­as Bit­zer. „Man darf aber nur das ver­spre­chen, was man auch hal­ten kann“.

Im Anschluss dis­ku­tier­ten die zahl­rei­chen Teil­neh­mer aus den Mit­glieds­un­ter­neh­men von Süd­west­me­tall leb­haft mit den bei­den Refe­ren­ten. „Die The­ma­tik betrifft jetzt schon alle Fir­men und wer­de sich durch den demo­gra­fi­schen Wan­del in Zukunft noch ver­stär­ken“, betont Ralf Wurs­ter, Geschäfts­füh­rer der Süd­west­me­tall Bezirks­grup­pe Schwarz­wald-Hegau. Eine Teil­neh­me­rin schil­der­te ihre Erfol­ge mit der Ziel­grup­pe der An- und Unge­lern­te und der Fort­bil­dung zum Maschi­nen- und Anla­gen­füh­rer. Auch die­se Ziel­grup­pe müs­se mehr in den Unter­neh­men unter­stützt wer­den.

Die Teil­neh­mer tausch­ten ihre Erfah­run­gen mit der soge­nann­ten Genera­ti­on Z aus und es wur­de auch gefragt, wel­che Rol­le die digi­ta­len Medi­en in der Aus­bil­dung ein­neh­men sol­len und wo die Gren­zen lie­gen. Es wur­den noch wei­te­re Ansät­ze dis­ku­tiert, wie sich die Aus­bil­der die Per­so­nal­ent­wick­ler gegen­sei­tig unter­stüt­zen kön­nen. Ein­hel­li­ge Mei­nung war: Aus­bil­dung ist die Basis für Per­so­nal­ent­wick­lung und soll­te des­halb immer mehr ver­zahnt wer­den.

Ide­en dazu wer­den in der nächs­ten Sit­zung des Arbeits­krei­ses Per­so­nal­ent­wick­lung am 13. Sep­tem­ber mit einem wei­te­ren Best Prac­tice Bei­spiel auf­ge­zeigt und dis­ku­tiert.