Junge Anlagenmechaniker der H. Maurer GmbH & Co. KG freuen sich über die neue Ausbildungswerkstatt. Foto: pm

SCHRAMBERG  (pm) – Die Aus­bil­dung soll auf den Beruf vor­be­rei­ten – sie soll aber auch Spaß machen. Mit der neu­en Aus­bil­dungs­werk­statt habe die Fir­ma Mau­rer in Sul­gen jetzt die bes­ten Vor­aus­set­zun­gen dafür geschaf­fen, berich­tet das Unter­neh­men in einer pres­se­mit­tei­lung.

Nach einer grund­le­gen­den Moder­ni­sie­rung ist aus der ehe­ma­li­gen Schwei­ß­er­werk­statt am Stamm­sitz der Unter­neh­mens­grup­pe Mau­rer in Sul­gen eine moder­ne Aus- und Fort­bil­dungs­werk­statt gewor­den, in der sowohl ange­hen­de Anla­gen­me­cha­ni­ker ihre prak­ti­schen Kennt­nis­se ver­tie­fen als auch aus­ge­bil­de­te Mit­ar­bei­ter Zusatz­qua­li­fi­ka­tio­nen erwer­ben kön­nen.

Das The­ma Schwei­ßen ist in die­sem Berufs­feld ins­be­son­de­re bei Groß­an­la­gen von Bedeu­tung und wird wäh­rend der Leh­re vor allem im Rah­men der über­be­ruf­li­chen Aus­bil­dung (ÜBA) ver­mit­telt. „Unse­re Aus­zu­bil­den­den und Jung­mon­teu­re haben in den neu­en Räu­men die Mög­lich­keit, ihr Kön­nen zum Bei­spiel im Schwei­ßen erheb­lich zu ver­bes­sern. Das hat viel mit Übung zu tun“, sagt Geschäfts­füh­rer Tobi­as Mau­rer.

Die neue Werk­statt ist mit moderns­ten tech­ni­schen Anla­gen aus­ge­stat­tet, so bie­ten ent­spre­chen­de Schweiß­gas­ab­sau­gun­gen und Gerä­te für auto­ge­nes Schwei­ßen, WIG-Schwei­ßen sowie MIG/­MAG-Schwei­ßen die Mög­lich­keit, die Mit­ar­bei­ter in einem brei­ten Spek­trum aus­zu­bil­den. Dane­ben kön­nen ins­be­son­de­re die Azu­bis hier auch wei­te­re Grund­la­gen der Metall­ver­ar­bei­tung üben. Mobi­le Werk­bän­ke ermög­li­chen eine insel­ar­ti­ge Anord­nung, sodass ein opti­ma­les Lern­um­feld geschaf­fen wer­den kann.

Die Aus­bil­dungs­werk­statt ver­fügt zudem über einen Bereich, in dem Schalt­schrän­ke für kom­ple­xe Wär­me- und Käl­te­an­la­gen bestückt wer­den. Die Aus­zu­bil­den­den und Jung­mon­teu­re kön­nen hier die inno­va­ti­ve und inter­es­san­te Mess-, Steu­er- und Rege­lungs­tech­nik aus dem Hau­se Mau­rer ken­nen­ler­nen.

Der Spa­gat aus hand­werk­li­chem Geschick in der Metall­ver­ar­bei­tung und dem erfor­der­li­chen Know-how in der moder­nen Gebäu­de­leit­tech­nik zeigt, wie viel­fäl­tig und inter­es­sant der Beruf des Anla­gen­me­cha­ni­kers heu­te ist“, sagt Rai­ner Bühl, Aus­bil­dungs­lei­ter der Fir­ma Mau­rer. Neben der „nor­ma­len“ Aus­bil­dung sol­len in der Aus­bil­dungs­werk­statt im Rah­men des Mau­rer Kön­ner­clubs spe­zi­el­le Pra­xis­kur­se statt­fin­den  – dar­an kön­nen auch Azu­bis und Mon­teu­re aus den ande­ren Fir­men der Unter­neh­mens­grup­pe teil­neh­men.

Zur­zeit bil­det die Mau­rer-Grup­pe ins­ge­samt 29 jun­ge Men­schen zu Anla­gen­me­cha­ni­kern aus, „ein Beruf mit glän­zen­den Zukunfts­per­spek­ti­ven“, betont der Aus­bil­dungs­lei­ter. Nach der Leh­re bestehen viel­fäl­ti­ge Wei­ter­bil­dungs­mög­lich­kei­ten, sowohl im Berufs­bild als auch in der Fach­rich­tung Tech­ni­ker oder durch ein Inge­nieur­stu­di­um. Seit eini­gen Jah­ren bie­tet die Mau­rer-Grup­pe zusam­men mit der Dua­len Hoch­schu­le Baden-Würt­tem­berg Stutt­gart (Cam­pus Horb) Plät­ze für den BA-Stu­di­en­gang „Bache­lor of Engi­nee­ring“ in der Fach­rich­tung Ver­sor­gungs- und Ener­gie­ma­nage­ment an.

Die Fir­men­grup­pe Mau­rer legt gro­ßen Wert auf eine struk­tu­rier­te Aus­bil­dung, damit am Ende der Lehr­zeit opti­mal geschul­te jun­ge Men­schen das Team ver­stär­ken. „Unse­re Unter­neh­men setzt auf eine moder­ne Aus­bil­dung mit zukunfts­wei­sen­den und erprob­ten Kon­zep­ten, die Arbei­ten und Ler­nen opti­mal ver­bin­det. Durch unse­re Aus­bil­dungs­ord­nung haben die Jugend­li­chen die Mög­lich­keit, Ver­ant­wor­tungs­be­wusst­sein, Krea­ti­vi­tät und Eigen­in­itia­ti­ve wei­ter aus­zu­bau­en“, so Aus­bil­dungs­lei­ter Bühl. Neben der fach­li­chen Qua­li­fi­ka­ti­on sol­len die Aus­zu­bil­den­den ins­be­son­de­re auch sozia­le und kom­mu­ni­ka­ti­ve Fähig­kei­ten ler­nen, schreibt das Unter­neh­men abschlie­ßend.