Bettenland Alesi umgebaut und erweitert

Fröhliche Gesichter (von links): Oberbürgermeister Thomas Herzog, André Alesi, Jessica Alesi und Philipp Hilsenbeck (IHK). Fotos: him

Geschäfts­freun­de, Bekann­te, Kun­den und Ver­tre­ter der Kom­mu­nal­po­li­tik haben am Don­ners­tag­abend gemein­sam mit Jes­si­ca und André Ale­si die Eröff­nung des umge­bau­ten Fach­ge­schäfts „Bet­ten­land Ale­si“ und den Wan­del zum „Schlaf­raum­ein­rich­ter” gefei­ert.

In sei­ner Anspra­che wies André Ale­si dar­auf hin, dass der Inter­net­han­del den Ein­zel­han­del vor gro­ße Her­aus­for­de­run­gen stel­le. Er habe über­legt: „Wohin wol­len wir  mit unse­ren Fach­ge­schäf­ten in Tros­sin­gen und Schram­berg in den nächs­ten Jah­ren sein?“  Dabei ste­he der Kun­de im Zen­trum, der wer­de durch irr­wit­zi­ge Rabatt­schlach­ten eher „getäuscht als bera­ten“ kri­ti­sier­te er mit Blick auf ein Möbel­haus mit einem gro­ßen roten Stuhl.

André Ale­si

Er wol­le lie­ber nach den Tuen­den eines ehr­ba­ren Kauf­manns han­deln. Das Bet­ten­land sol­le zu einem „ganz­heit­li­chen Part­ner für Schla­fen“ wer­den. Neben Bet­ten und Matrat­zen wer­de er künf­tig auch Innen­ein­rich­tun­gen, Tep­pi­che, Tape­ten, Lam­pen und Life­style-Arti­kel anbie­ten. Mit moderns­ten Mit­teln wie Vir­tu­al Rea­li­ty und 3-D-Bril­len sol­len die Kun­den bera­ten wer­den. Dabei habe man sich mit der Fir­ma Schramm Werk­stä­ten zusam­men getan, „ein Syn­onym für Schla­fen und Klas­se“.

Etwa 650 Qua­drat­me­ter Ver­kaufs­flä­che hät­ten sei­ne Mit­ar­bei­ter und er im ver­gan­ge­nen Jahr im lau­fen­den Betrieb umge­baut. Für die­sen außer­ge­wöhn­li­chen Ein­satz dan­ke er ihnen und ganz beson­ders Mario Üker. Er dan­ke aber auch sei­ner Frau, die sei­ne Lau­nen ertra­gen habe.

OB Tho­mas Her­zog

Schram­bergs Ober­bür­ger­meis­ter Tho­mas Her­zog hob in sei­nem Gruß­wort Ale­sis „Gespür für Kun­den­wün­sche“ her­vor und lob­te des­sen Risi­ko­be­reit­schaft. 1996 habe sei­ne Mut­ter ein Schram­ber­ger Fach­ge­schäft über­nom­men, so Her­zog. 2006 sei André Ale­si selbst dann ein­ge­stie­gen. Er erin­ner­te auch dar­an, dass Ale­si im Han­dels- und Gewer­be­ver­ein sehr rüh­rig sei und die Schram­ber­ger Gut­schein- und Job­kar­te auf den Weg gebracht habe.

Phil­ipp Hil­sen­beck

Für die Indus­trie- und Han­dels­kam­mer gra­tu­lier­te Phil­ipp Hil­sen­beck zum  Umbau. Immer­hin eine vier­tel Mil­li­on Euro habe Ale­si inves­tiert, ver­riet er. „Das ist kei­ne Selbst­ver­ständ­lich­keit.“ Er hob her­vor, dass der Umbau auch den Stand­ort Schram­berg stär­ke. Auch Hil­sen­beck  erwähn­te die Job­kar­te und lob­te die Schram­ber­ger Geschäfts­welt: Andern­orts funk­tio­nie­re das längst nicht so gut wie hier: „Davon kön­nen wir alle etwas ler­nen.“  

Jes­si­ca Ale­si beim Durch­schnei­den des roten Ban­des.

Anschlie­ßend durch­schnitt Jes­si­ca Ale­si ein sym­bo­li­sches rotes Band und die Gäs­te besich­tig­ten die Gäs­te die neu­en Räu­me und lie­ßen sich bei einem klei­nen Imbiss ver­wöh­nen.