Oberbürgermeister Thomas Herzog (Mitte) und Wirtschaftsförderer Manfred Jungbeck (fünfter von links) mit Auszubildenden, Ausbildern und Geschäftsleitung im neuen Ausbildungszentrum von Bruker + Günter. Foto: him

TENNENBRONN (him) – In Anwe­sen­heit von Ober­bür­ger­meis­ter Tho­mas Her­zog und Wirt­schafts­för­de­rer Man­fred Jung­beck haben Aus­zu­bil­den­de, Aus­bil­der und Geschäfts­lei­tung das neue Aus­bil­dungs­zen­trum der Fir­ma Bru­ker + Gün­ter eröff­net. Der­zeit bil­det das Ten­nen­bron­ner  Unter­neh­men 17 jun­ge Leu­te aus.

Posie­ren für die Foto­gra­fen: Ober­bür­ger­meis­ter Her­zog und Geschäfts­füh­rer Fried­rich Scher­zin­ger durch­schnei­den das Band.

Frü­her, so Geschäfts­füh­rer  Fried­rich Scher­zin­ger, sei die Lehr­werk­statt im Kel­ler unter­ge­bracht gewe­sen. „Die war wesent­lich klei­ner.“ Jetzt auf etwa 250 Qua­drat­me­tern Flä­che sei man als Aus­bil­dungs­be­trieb „für jun­ge Leu­te attrak­ti­ver”. Bis zu 25 Aus­bil­dungs­plät­ze könn­te sein Unter­neh­men künf­tig anbie­ten. Das sei für sein Unter­neh­men wich­tig, denn der Fach­kräf­te­man­gel sei bedrü­ckend: „Wir müs­sen etwas tun, um unser Wachs­tum dar­stel­len zu kön­nen.“ Da auf dem Arbeits­markt Fach­kräf­te nicht zu bekom­men sei­en, bil­de Bru­ker + Gün­ter seit eini­gen Jah­ren ver­stärkt selbst aus.

Aus­bil­dungs­lei­ter Karl-Heinz Barz erläu­tert Her­zog ein Werk­stück an dem Gui­sep­pe Guif­fri­da gerae arbei­tet.

Karl-Heinz Barz, der die gewerb­li­chen Aus­zu­bil­den­den anlei­tet, führ­te Her­zog und Jung­beck durch die neue Werk­statt. Er erläu­ter­te die Funk­ti­on der ver­schie­de­nen Maschi­nen, an denen die ange­hen­den Zer­spa­nungs­me­cha­ni­ker, und Maschi­nen.- und Anla­gen­füh­rer aus­ge­bil­det wer­den.

Lukas Fuchs an der Dreh­bank. Fotos: him

Dabei kom­me es bei dem Ten­nen­bron­ner Zulie­fe­rer dar­auf an, dass die jun­gen Leu­te die Sinn­haf­tig­keit ihrer Arbeit erken­nen und schon früh in die Pro­duk­ti­on ein­be­zo­gen wer­den, ergänz­te  Pol Ekin­cio­g­lu, der für den kauf­män­ni­schen Aus­bil­dungs­be­reich ver­ant­wort­lich ist. „Die bau­en nicht nur Phan­ta­sie­tei­le, son­dern fer­ti­gen auch Vor­rich­tun­gen für die Pro­duk­ti­on.“ Aus­bil­der Bernd Kuc­za­wa sagt, dies sei nicht über­all üblich und habe den Vor­teil, dass die jun­gen Leu­te nach Abschluss ihrer Aus­bil­dung direkt in der Pro­duk­ti­on arbei­ten kön­nen.

Scher­zin­ger nann­te ein Pro­blem beim Anwer­ben von Nach­wuchs: Der Bus­ver­kehr von Schram­berg und Sul­gen her sei schlecht für das Unter­neh­men. Her­zog ver­sprach dies wei­ter zu geben. Der ÖPNV sei aber Sache des Krei­ses.

Wirt­schafts­för­de­rer Man­fred Jung­beck lob­te das Enga­ge­ment der Fir­ma. Es sei wich­tig für Ten­nen­bronn, dass direkt vor Ort attrak­ti­ve Aus­bil­dungs­plät­ze bestehen. OB Her­zog wür­dig­te eben­falls die Inves­ti­ti­on der Fir­ma. So könn­ten die Jugend­li­chen ohne lan­ge Fah­re­rei eine Aus­bil­dung absol­vie­ren. Er wünsch­te den Jugend­li­chen viel Erfolg. Mit der neu­en Aus­bil­dungs­werk­statt hät­ten sie nun „kei­ne Aus­re­de mehr“, wenn es  mit dem Ler­nen nicht so klap­pe, scherz­te er.