Mitglieder der IHK-Vollversammlung und des Technologienetzwerkes TechnologyMountains auf der Baustelle des Daimler-Prüf- und Technologiezentrum in Immendingen.

REGION (pm) – Neben dem Rott­wei­ler Test­sturm ent­steht der­zeit ein wei­te­res „tech­no­lo­gi­sches Schwer­ge­wicht” in unse­rer Regi­on, sio die IHK in einer Pres­se­mit­tei­lung.  Das Daim­ler-Prüf- und Tech­no­lo­gie­zen­trum in Immen­din­gen beein­druckt aller­dings mehr in der hori­zon­ta­len Dimen­si­on. Über einen Besuch dort berich­tet die IHK:

Sicht­lich beein­druckt haben Mit­glie­der der ehren­amt­li­chen Voll­ver­samm­lung der Indus­trie- und Han­dels­kam­mer (IHK) Schwarz­wald-Baar-Heu­berg und des Ver­eins Tech­no­lo­gy­Moun­tains die Bau­fort­schrit­te beim Daim­ler-Prüf- und Tech­no­lo­gie­zen­trum in Immen­din­gen besich­tigt. „Das ist schon eine beein­dru­cken­de Leis­tung“, so IHK-Prä­si­dent Die­ter Teu­fel. „Das Prüf­zen­trum ist ein neu­es tech­no­lo­gi­sches Schwer­ge­wicht im Süd­wes­ten. Es ist hoch­span­nend, in die­ser Pha­se einen Blick hin­ter die Kulis­sen wer­fen zu dür­fen.“

Auf einer Flä­che von 520 Hekt­ar ent­steht in Immen­din­gen der­zeit das neue, hoch­mo­der­ne Daim­ler Prüf- und Tech­no­lo­gie­zen­trum. Dort wer­den künf­tig die neu­es­ten Tech­no­lo­gi­en der Auto­in­dus­trie ent­wi­ckelt, getes­tet und zur Markt­rei­fe gebracht, wie Lothar Ulsa­mer, Lei­ter kom­mu­na­le und föde­ra­le Pro­jek­te, und Rei­ner Imdahl, Pro­jekt­lei­ter neue Prüf­ein­rich­tun­gen bei Daim­ler, berich­te­ten.

Der Bau des Oval-Rund­kur­ses beim Daim­ler-Prüf- und Tech­no­lo­gie­zen­trum in Immen­din­gen macht Fort­schrit­te. Fotos: IHK

Der Kon­zern inves­tiert in Immen­din­gen rund 200 Mil­lio­nen Euro. Dort sol­len in Zukunft ins­ge­samt 300 Mit­ar­bei­ter die vier stra­te­gi­schen Zukunfts­fel­der Ver­net­zung (Con­nec­ted), auto­no­mes Fah­ren (Auto­no­mous), fle­xi­ble Nut­zung (Sha­red) und elek­tri­sche Antrie­be (Elec­tric) wei­ter­ent­wi­ckeln. Damit ist Immen­din­gen ein wich­ti­ger Daim­ler-Stand­ort für die Mobi­li­tät der Zukunft. Die Fer­tig­stel­lung und Inbe­trieb­nah­me des Gelän­des ist für 2018 geplant. Mit wei­te­ren Fir­men­an­sied­lun­gen rund um das Prüf­zen­trum sei zu rech­nen, was die Ent­wick­lung der Gemein­de Immen­din­gen wei­ter begüns­ti­ge.

IHK-Prä­si­dent Die­ter Teu­fel hob her­vor, dass die Regi­on Schwarz­wald-Baar-Heu­berg kei­nes­wegs so länd­lich sei wie oft zitiert. Viel­mehr sei an der Inno­va­ti­ons­ach­se zwi­schen den Zen­tren Stutt­gart und Zürich eine hohe Stand­ort­qua­li­tät die Regel, „denn neben den viel­zi­tier­ten Leucht­turm­pro­jek­ten gibt es wei­te­re Leucht­tür­me, näm­lich den Mit­tel­stand und eine hoch­qua­li­fi­zier­te Fach-Arbeit­neh­mer­schaft“.

Außer­dem sei die Regi­on mitt­ler­wei­le der Wirt­schafts­raum mit der höchs­ten Indus­trie­quo­te in Euro­pa. Des­halb sei schon jetzt sicht­bar, dass in der aktu­el­len Sto­ry „Mit­tel­stand meets Welt­kon­zern“ bei­de Sei­ten von­ein­an­der pro­fi­tie­ren. Beein­druckt zeig­te sich die Besu­cher vom Kom­mu­ni­ka­ti­ons­kon­zept Daim­lers: Bür­ger, Poli­tik und Unter­neh­men „wer­den mit bei­spiel­haf­ter Offen­heit mit­ge­nom­men“.