Aaron Weisser aus Schramberg ist der beste Steinmetz Deutschlands. Die Auszeichnung hat seinen Ehrgeiz geweckt – nun möchte er sich auch auf Europa-Ebene messen und plant schon seine Teilnahme an den Euro Skills. Foto: privat)

SCHRAMBERG/MÜNSTER (pm) – Beim Leis­tungs­wett­be­werb des Deut­schen Hand­werks schaff­ten es sechs Hand­wer­ke­rin­nen und Hand­wer­ker aus der Regi­on aufs Trepp­chen: Ganz oben der bes­te Stein­metz und die bes­te Bäcke­rei-Fach­ver­käu­fe­rin Deutsch­lands.

Beim Bun­des­wett­be­werb „Pro­fis leis­ten was“, kurz PLW, haben Aaron Weis­ser aus Schram­berg und Ste­pha­nie Lang aus Tutt­lin­gen bewie­sen, dass sie ihr Hand­werk beherr­schen. Am Wochen­en­de wur­den sie im Rah­men der Schluss­fei­er in Müns­ter aus­ge­zeich­net, wie die Hand­werks­kam­mer Kon­stanz berich­tet.

Über einen zwei­ten Platz konn­ten sich Chir­ur­gie­me­cha­ni­ker Alex­an­der Ren­ner aus Emmin­gen-Lip­tin­gen und Stein­metz Sascha Kai­ser aus Meß­kirch freu­en. Mit dem drit­ten Platz sicher­ten sich auch Brau­er Simon Kor­herr aus Vil­lin­gen-Schwen­nin­gen und Satt­ler Mar­co Benz, der in St. Geor­gen arbei­tet, einen Platz auf dem Sie­ger­trepp­chen.

Gott­hard Rei­ner, Prä­si­dent der Hand­werks­kam­mer Kon­stanz, freu­te sich mit den Nach­wuchs­ta­len­ten. „Das ist ein schö­ner Erfolg, über den sich die Sie­ger freu­en kön­nen“, sag­te er. Die Bun­des­sie­ger hät­ten nicht nur ihr Kön­nen bewie­sen, son­dern hät­ten auch gezeigt, wel­ches Poten­zi­al in einer Hand­werks­aus­bil­dung ste­cke. „Die dua­le Aus­bil­dung bie­tet nach wie vor eine soli­de und zukunfts­ge­wand­te Per­spek­ti­ve im Berufs­le­ben“, so Gott­hard Rei­ner.

Etwa 3000 jun­ge Gesel­lin­nen und Gesel­len hat­ten an den lan­des­wei­ten Aus­schei­dungs­wett­be­wer­ben der Innun­gen, Hand­werks­kam­mern und Fach­ver­bän­de teil­ge­nom­men. 816 von ihnen haben es in die nächs­te Run­de geschafft und konn­ten sich nun in 125 Wett­be­werbs­be­ru­fen auf Bun­des­ebe­ne mes­sen.

Der 65. Leis­tungs­wett­be­werb des Deut­schen Hand­werks stand auch in die­sem Jahr unter der Schirm­herr­schaft des Bun­des­prä­si­den­ten Joa­chim Gauck. Aus­ge­rich­tet wur­de er von der Hand­werks­kam­mer Müns­ter. Als Trä­ger des Wett­be­werbs wur­den der Zen­tral­ver­band des Deut­schen Hand­werks und die Stif­tung für Begab­ten­för­de­rung im Hand­werk bei der Aus­füh­rung durch das Bun­des­wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um für Wirt­schaft und Ener­gie unter­stützt.