Viel zu erproben beim SW-Ausbildungs- und Bewerbertag. Fotos: him

Beim dies­jäh­ri­gen „Future Jobs“-Tag der Fir­ma Schwä­bi­sche Werk­zeug­ma­schi­nen (SW) in Wald­mös­sin­gen warb das Unter­neh­men erst­mals nicht nur um Aus­zu­bil­den­de, son­dern infor­mier­te auch bereits aus­ge­bil­de­te Fach­leu­te über die offe­nen Stel­len im Unter­neh­men.

Mar­ke­ting­lei­te­rin Ste­fa­nie Hils berich­te­te, dass SW in die­sem Jahr mehr als 100 offe­ne Stel­len zu beset­zen hat.  

Die SW-Azu­bis führ­ten Jugend­li­che und ihre Eltern durch die Mon­ta­ge. In der Aus­bil­dungs­werk­statt zeig­ten sie Bei­spie­le aus ihrer Arbeit, und Schü­le­rin­nen und Schü­ler konn­ten selbst  bas­teln. Die Besu­cher hat­ten „die Mög­lich­keit, in locke­rer Atmo­sphä­re alles über die ver­schie­de­nen Aus­bil­dungs- und Stu­di­en­mög­lich­kei­ten zu erfah­ren“, so das Unter­neh­men.

Neue Ausgbildungsmethoden bei SW

Neue Wege in der Aus­bil­dung will auch Micha­el Raus gehen, der  für die Kun­den­schu­lung, die Aus- und Wei­ter­bil­dung bei SW ver­ant­wort­lich zeich­net: Die neu­en Aus­zu­bil­den­den sol­len gleich zu Beginn ihrer Leh­re in einem Pro­jekt „die vol­le Ver­ant­wor­tung über­neh­men“. 

Ein Bei­spiel haben zwei Grup­pen bereits geschaf­fen, wie der Aus­zu­bil­den­de Max Bern­hardt erläu­tert: Zwei Tech­cu­bes, einer für die benach­bar­te Lebens­hil­fe mit Spiel­mög­lich­kei­ten und einer für das SW-eige­ne Mar­ke­ting, auf dem ver­schie­de­ne Dis­plays die unter­schied­li­chen Aus­bil­dungs­be­ru­fe zei­gen. Dabei haben Indus­trie­me­cha­ni­ker und Mecha­tro­ni­ker zusam­men gear­bei­tet. „Die Spin­deln haben die Mecha­ni­ker gemacht, die Bild­schir­me die Mecha­tro­ni­ker ein­ge­baut”, so Bern­hardt.

Ein inter­es­sier­ter Besu­cher, Micha­el Raus und Max Bern­hardt von SW (von links) am Tech­cu­be.

Die „Neu­lin­ge“ soll­ten sich gemein­sam ein neu­es Pro­dukt aus­den­ken und selb­stän­dig ent­wi­ckeln, ergänzt Raus. Dazu gehö­re, dass sie ein Bud­get ver­wal­ten, die Abläu­fe und Ter­mi­ne pla­nen und mit den Kun­den rede­ten. Ganz wich­tig: „Die Azu­bis dür­fen Feh­ler machen“, so Raus. Am Ende des vier Mona­te dau­ern­den Pro­gramms sol­len sie das Gefühl haben: „Mensch, die trau­en uns was zu.“