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Sonntag, 23. Februar 2020

Drittes Unternehmer-Frühstück in der Kanzlei WSS

ROTTWEIL, 26. Oktober (pm) – Neun Unternehmen aus den Branchen Bank, Industrie, Handel und Handwerk, Gesundheit, Baubereich und Dienstleistung sind der Einladung von WSS zum Unternehmerfrühstück gefolgt, um in einer Frage- und Antwortrunde dem Landtagsabgeordneten Stefan Teufel die aktuellen Problemstellungen in den Unternehmen darzustellen.

In seiner Eröffnung machte der Geschäftsführer der WSS Unternehmensgruppe Winfried E. Schmid deutlich, dass die weitere Verkomplizierung und Bürokratisierung in der Wirtschaft für erhebliche Ressorcenverluste und auch zu Wettbewerbsnachteilen führe. Auch der Blick auf diee Region zeige, dass die Urbanisierung ländliche Gebiete zukünftig vor erhebliche Probleme stellen wird.

So war eine der aktuellen Fragestellungen: Wie schaffen wir es, unsere Region für die Wirtschaft und junge Leute attraktiv zu halten und diese in der Raumschaft zu halten. Stefan Teufel machte deutlich, dass hierzu ein wichtiger Punkt die Stärkung des Berufsschulwesens von Seiten der Politik war. Es galt, die Beschulung der Ausbildungsberufe zu sichern und das Berufsvorbereitungsjahr zu dualisieren. Er hob auch die Notwendigkeit der Integration von Fachenglisch in den Berufsschulen hervor.

Auch das schnelle Internet sei ein entscheidender Standortfaktor in der Region. Die Aufforderung geht deshalb vor allem auch an die Kommunen, den Glasfasernetz-Ausbau zusammen mit dem Land und Bund zu forcieren. Positiv für die Region hob Stefan Teufel vor allem die genehmigte Bezuschussung für den Gäubahn-Ausbau Stuttgart-Zürich hervor.

Im Baubereich wurde auf die katastrophale Gesetzgebung im Bereich des § 13 b UStG bei der Umkehrung der Steuerschuldnerschaft im Wege des Reverse-Charge-Verfahrens hingewiesen. Dies führte im Baubereich zu erheblichen Verunsicherungen und Verwirrungen. Stefan Teufel versprach, die Sache auch auf Bundesebene anzusprechen.

Bei dem Thema Erbschaftsteuer im Bereich der Generationennachfolge im Mittelstand machte Stefan Teufel deutlich, dass er im Landtag mit der CDU-Fraktion sich für eine Abschaffung der Erbschaftsteuer einsetzen wird.

Im Bereich der Elektromobilität sah er für die Industrie ein Zukunftsmodell, bei welchem es gilt, die entsprechenden Rahmenbedingungen zu schaffen. Hier sei die Industrie im beson-deren Maße gefordert.
Weitere Themen waren insbesonders die Harmonisierung im innergemeinschaftlichen Warenverkehr. Auch das Thema der zwingenden Auslandsverlagerung als Subventionierung der Inlandsarbeit und somit Sicherung von inländischen Arbeitskräften wurde diskutiert. Von Seiten der örtlichen Kreditinstitute wurde klar und deutlich signalisiert, dass es zu einer deutlichen Überregulierung und In seiner Eröffnung machte der Geschäftsführer der WSS Unternehmensgruppe Winfried E. Schmid deutlich, dass die weitere Verkomplizierung und Bürokratisierung in der Wirtschaft für erhebliche Ressorcenverluste und auch zu Wettbewerbsnachteilen führt.

Im Heilberufsbereich wurde das Thema „Quo vadis Gesundheitssystem“ sowie Möglichkeiten für die kurzfristige Verbesserung der Versorgung von Patienten von Dr. Herbert Huber als Fragestellung angebracht. Stefan Teufel machte deutlich, dass die oberste Priorität sei, die ärztliche Versorgung zu sichern.

Des weiteren wurde die aktuelle Verkehrssituation und Koordination der Kommunen mit dem Land kritisiert und diskutiert. Bei der Fragestellung bezüglich der ELR-Zuschüsse ging es insbesondere darum, eine Beschleunigung des Verfahrens und mehr Transparenz bei der Vergabepraxis zu schaffen. Auch hier versprach Stefan Teufel, diesen Punkt nach Stuttgart mitzunehmen.

 

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