ROTTWEIL, 26. Okto­ber (pm) – Neun Unter­neh­men aus den Bran­chen Bank, Indus­trie, Han­del und Hand­werk, Gesund­heit, Bau­be­reich und Dienst­leis­tung sind der Ein­la­dung von WSS zum Unter­neh­mer­früh­stück gefolgt, um in einer Fra­ge- und Ant­wort­run­de dem Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten Ste­fan Teu­fel die aktu­el­len Pro­blem­stel­lun­gen in den Unter­neh­men dar­zu­stel­len.

In sei­ner Eröff­nung mach­te der Geschäfts­füh­rer der WSS Unter­neh­mens­grup­pe Win­fried E. Schmid deut­lich, dass die wei­te­re Ver­kom­pli­zie­rung und Büro­kra­ti­sie­rung in der Wirt­schaft für erheb­li­che Res­sorcen­ver­lus­te und auch zu Wett­be­werbs­nach­tei­len füh­re. Auch der Blick auf diee Regi­on zei­ge, dass die Urba­ni­sie­rung länd­li­che Gebie­te zukünf­tig vor erheb­li­che Pro­ble­me stel­len wird.

So war eine der aktu­el­len Fra­ge­stel­lun­gen: Wie schaf­fen wir es, unse­re Regi­on für die Wirt­schaft und jun­ge Leu­te attrak­tiv zu hal­ten und die­se in der Raum­schaft zu hal­ten. Ste­fan Teu­fel mach­te deut­lich, dass hier­zu ein wich­ti­ger Punkt die Stär­kung des Berufs­schul­we­sens von Sei­ten der Poli­tik war. Es galt, die Beschu­lung der Aus­bil­dungs­be­ru­fe zu sichern und das Berufs­vor­be­rei­tungs­jahr zu dua­li­sie­ren. Er hob auch die Not­wen­dig­keit der Inte­gra­ti­on von Facheng­lisch in den Berufs­schu­len her­vor.

Auch das schnel­le Inter­net sei ein ent­schei­den­der Stand­ort­fak­tor in der Regi­on. Die Auf­for­de­rung geht des­halb vor allem auch an die Kom­mu­nen, den Glas­fa­ser­netz-Aus­bau zusam­men mit dem Land und Bund zu for­cie­ren. Posi­tiv für die Regi­on hob Ste­fan Teu­fel vor allem die geneh­mig­te Bezu­schus­sung für den Gäu­bahn-Aus­bau Stutt­gart-Zürich her­vor.

Im Bau­be­reich wur­de auf die kata­stro­pha­le Gesetz­ge­bung im Bereich des § 13 b UStG bei der Umkeh­rung der Steu­er­schuld­ner­schaft im Wege des Rever­se-Char­ge-Ver­fah­rens hin­ge­wie­sen. Dies führ­te im Bau­be­reich zu erheb­li­chen Ver­un­si­che­run­gen und Ver­wir­run­gen. Ste­fan Teu­fel ver­sprach, die Sache auch auf Bun­des­ebe­ne anzu­spre­chen.

Bei dem The­ma Erb­schaft­steu­er im Bereich der Genera­tio­nen­nach­fol­ge im Mit­tel­stand mach­te Ste­fan Teu­fel deut­lich, dass er im Land­tag mit der CDU-Frak­ti­on sich für eine Abschaf­fung der Erb­schaft­steu­er ein­set­zen wird.

Im Bereich der Elek­tro­mo­bi­li­tät sah er für die Indus­trie ein Zukunfts­mo­dell, bei wel­chem es gilt, die ent­spre­chen­den Rah­men­be­din­gun­gen zu schaf­fen. Hier sei die Indus­trie im beson-deren Maße gefor­dert.
Wei­te­re The­men waren ins­be­son­ders die Har­mo­ni­sie­rung im inner­ge­mein­schaft­li­chen Waren­ver­kehr. Auch das The­ma der zwin­gen­den Aus­lands­ver­la­ge­rung als Sub­ven­tio­nie­rung der Inlands­ar­beit und somit Siche­rung von inlän­di­schen Arbeits­kräf­ten wur­de dis­ku­tiert. Von Sei­ten der ört­li­chen Kre­dit­in­sti­tu­te wur­de klar und deut­lich signa­li­siert, dass es zu einer deut­li­chen Über­re­gu­lie­rung und In sei­ner Eröff­nung mach­te der Geschäfts­füh­rer der WSS Unter­neh­mens­grup­pe Win­fried E. Schmid deut­lich, dass die wei­te­re Ver­kom­pli­zie­rung und Büro­kra­ti­sie­rung in der Wirt­schaft für erheb­li­che Res­sorcen­ver­lus­te und auch zu Wett­be­werbs­nach­tei­len führt.

Im Heil­be­rufs­be­reich wur­de das The­ma „Quo vadis Gesund­heits­sys­tem“ sowie Mög­lich­kei­ten für die kurz­fris­ti­ge Ver­bes­se­rung der Ver­sor­gung von Pati­en­ten von Dr. Her­bert Huber als Fra­ge­stel­lung ange­bracht. Ste­fan Teu­fel mach­te deut­lich, dass die obers­te Prio­ri­tät sei, die ärzt­li­che Ver­sor­gung zu sichern.

Des wei­te­ren wur­de die aktu­el­le Ver­kehrs­si­tua­ti­on und Koor­di­na­ti­on der Kom­mu­nen mit dem Land kri­ti­siert und dis­ku­tiert. Bei der Fra­ge­stel­lung bezüg­lich der ELR-Zuschüs­se ging es ins­be­son­de­re dar­um, eine Beschleu­ni­gung des Ver­fah­rens und mehr Trans­pa­renz bei der Ver­ga­be­pra­xis zu schaf­fen. Auch hier ver­sprach Ste­fan Teu­fel, die­sen Punkt nach Stutt­gart mit­zu­neh­men.