REGION (pm) – Die Regierungspräsidien in Baden-Württemberg kündigen dieses Jahr verstärkte Kontrollen von CE-Kennzeichnungen an. Davon können Hebebühnen und Elektromoren ebenso betroffen sein wie Drohnen, Kinderbetten oder Spielzeug, so die IHK in einer Pressemitteilung.

Denn nicht überall, wo ein CE-Zeichen angebracht ist, ist auch eine sachgerechte CE-Prüfung oder Dokumentation erfolgt und kann im Falle eines Unfalls erhebliche Haftungsfragen mit sich bringen. Die Kontrollen zielen damit auf die Sicherheit für den Verbraucher ab und tragen zu einem fairen Wettbewerb zwischen den weltweit agierenden Marktakteuren bei.

„Bei derartigen Kontrollen werden gezielt Produkte ausgewählt, von denen eine erhöhte Gesundheitsgefahr ausgehen kann, zum Beispiel eine Verletzungsgefahr für Kinder bei fehlerhaftem oder chemisch belastetem Spielzeug. Bei offensichtlichen Risiken, aber auch schon bei formellen Fehlern – beispielsweise fehlerhafte Kennzeichnung oder fehlende Konformitätserklärung – fordert die Behörde entsprechende Korrekturen ein. Schlimmstenfalls können ein Rückruf oder öffentliche Warnungen die Folge sein. Davon sind nicht nur Hersteller betroffen, insbesondere auch Importeure sind häufig Adressat entsprechender Maßnahmen“, erklärt Daniela Jardot, Referentin für Innovation und Technologie bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) Schwarzwald-Baar-Heuberg.

Die IHK informierte deshalb im Rahmen ihrer CE-Sprechtage oder weiterführenden Informationsveranstaltungen zu allen Fragen rund um das Thema der CE-Kennzeichnung. Am 27. April gibt es eine kostenfreie Erstberatung rund um die Produktsicherheit, CE-Kennzeichnung und Produkthaftung im Rahmen des CE-Sprechtags. Am 8. Mai informiert eine Tagesveranstaltung zum Thema CE-Kennzeichnung und Risikobeurteilung. Anmeldungen sind möglich über die IHK-Internetseite unter www.schwarzwald-baar-heuberg.ihk.deoder bei Daniela Jardot, Telefon: 07721 922-121,  E-Mail: jardot@vs.ihk.de.

 

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