EGT ehrt langjährige Mitarbeiter

Hinten von links: Sven Hinterseh, Landrat Schwarzwald-Baar-Kreis; Thomas Albiez, IHK-Hauptgeschäftsführer; Rudolf Kastner, Vorstandsvorsitzender der EGT AG; Karl-Heinz König, Geschäftsführer der EGT Gebäudetechnik GmbH; Jens Buchholz, Vorstand der EGT AG; Erik Hugel, Geschäftsführer der EGT Energie GmbH und vorne von links: die Jubilare Jürgen Hätti, Bernhard Dold, Lothar Schmetzer und Paul Kammerer.Foto: EGT

Im Rah­men einer fei­er­li­chen Abend­ver­an­stal­tung ehr­te die EGT  ein Jubi­lars-Quar­tett für die lang­jäh­ri­ge Fir­men­zu­ge­hö­rig­keit. Dar­über berich­tet das Unter­neh­men in einer pres­se­mit­tei­lung:

Paul Kam­me­rer und Jür­gen Hät­ti sind bereits 40 Jah­re, Bern­hard Dold und Lothar Schmet­zer sogar 50 Jah­re Teil der EGT-Fami­lie. Per­sön­li­che Glück­wün­sche über­brach­ten Land­rat Sven Hin­ter­seh, IHK-Haupt­ge­schäfts­füh­rer Tho­mas Albiez sowie Vor­stand und Geschäfts­lei­tung der EGT Unter­neh­mens­grup­pe.

Rudolf Kast­ner, Vor­stands­vor­sit­zen­der der EGT AG über­reich­te den Jubi­la­ren als Dank für die Jahr­zehn­te des Enga­ge­ments und der Treue zum Unter­neh­men neben einer Urkun­de auch einen EGT-Kris­tall mit der Jubi­lä­ums­zahl als Holo­gramm. Land­rat Sven Hin­ter­seh gra­tu­lier­te den Jubi­la­ren im Namen des Schwarz­wald-Baar-Krei­ses und brach­te Glück­wün­sche und eine Urkun­de von Minis­ter­prä­si­dent Win­fried Kret­sch­mann mit.

Tho­mas Albiez über­reich­te ihnen Urkun­den der IHK Schwarz­wald-Baar-Heu­berg und der Hand­werks­kam­mer Kon­stanz. Bei einem gemein­sa­men Abend­essen, zu dem die Jubi­la­re zusam­men mit ihren Part­ne­rin­nen ein­ge­la­den waren, wur­den Erin­ne­run­gen und Anek­do­ten aus­ge­tauscht.

Bern­hard Dold kam im August 1968 zur EGT und absol­vier­te dort eine Aus­bil­dung zum Elek­tro­in­stal­la­teur. Nach Abschluss der Meis­ter­schu­le im Sep­tem­ber 1981 war er hier als Elek­tro­meis­ter beschäf­tigt. Im Anschluss an sei­ne Wei­ter­bil­dung zum staat­lich ver­ei­dig­ten Prüf­stel­len­lei­ter der staat­lich aner­kann­ten Prüf­stel­le für Mess­ge­rä­te für Elek­tri­zi­tät im Dezem­ber 1987 wur­de Herr Dold Lei­ter der Zäh­ler­ab­tei­lung. Sei­ne Auf­ga­be war die Über­wa­chung des Mess­ge­rä­te­parks der EGT. Er war ver­ant­wort­lich für etwa 35.000 Mess­ge­rä­te, die Orga­ni­sa­ti­on der not­wen­di­gen Instand­hal­tun­gen und die Ein­hal­tung der Eich­fris­ten.

Inzwi­schen hat Dold sei­nen wohl­ver­dien­ten Ruhe­stand ange­tre­ten, steht sei­nen Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen bei Fra­gen aber immer noch ger­ne hel­fend zur Sei­te. Bern­hard Dold hat sich als Ort­schafts- und Gemein­de­rat von Nuß­bach und Tri­berg immer stark in der Kom­mu­nal­po­li­tik enga­giert. Noch heu­te ist er aktiv für den Pfarr­ge­mein­de­rat tätig.

Lothar Schmet­zer begann sei­ne Lauf­bahn bei der EGT im Sep­tem­ber 1968. Nach sei­ner erfolg­rei­chen Aus­bil­dung zum Indus­trie­kauf­mann war er als kauf­män­ni­scher Ange­stell­ter beschäf­tigt. Sei­ner Wei­ter­bil­dung zum Pro­gram­mie­rer und EDV-Spe­zia­list folg­te im Juni 1997 die Betreu­ung des gesam­ten PC-Net­zes der EGT. 2001 wech­sel­te Herr Schmet­zer in die Buch­hal­tung in den Bereich der Kre­di­to­ren­buch­hal­tung. Hier ist er ver­ant­wort­lich für die täg­li­che Liqui­di­täts­über­wa­chung, die Aus­füh­rung des Zah­lungs­ver­kehrs aller Gesell­schaf­ten der EGT Unter­neh­mens­grup­pe und die Funk­ti­ons­fä­hig­keit der Ban­ken­soft­ware.

Außer­dem ist er der zen­tra­le Ansprech­part­ner für die Mie­ter der EGT Wohn­ge­bäu­de und betreut die diver­sen Gebäu­de­dienst­leis­ter. Lothar Schmet­zer war von 1978 bis 1994 Betriebs­rat der EGT, von 1982 bis 1994 hat­te er den Vor­sitz inne. Bis Mit­te der 80er Jah­re ver­stärk­te er die EGT Fuß­ball­mann­schaft. Er war akti­ves Mit­glied der EGT Kegel­grup­pe und ver­trat das Unter­neh­men erfolg­reich bei den jähr­lich statt­fin­den­den Tur­nie­ren.

Aus­gleich zum Berufs­le­ben fin­det Schmet­zer beim Tisch­ten­nis­club Scho­nach, des­sen Vor­sit­zen­der er ist. Als lei­den­schaft­li­cher Eisen­bahn­lieb­ha­ber beschäf­tigt er sich mit Modell­ei­sen­bah­nen und reist auch ger­ne mit der Bahn. Außer­dem ist er begeis­ter­ter Berg­wan­de­rer.

Paul Kam­me­rer trat nach sei­ner Aus­bil­dung und dem geleis­te­ten Grund­wehr­dienst im Juli 1978 als Elek­tro­in­stal­la­teur in die EGT ein. Sein Spe­zi­al­ge­biet war lan­ge Jah­re die Strom­ver­sor­gung und hier im Spe­zi­el­len die Stra­ßen­be­leuch­tung. Er mon­tier­te und repa­rier­te mit dem Stai­ger-Fahr­zeug über den Stra­ßen von Tri­berg und dem gan­zen EGT-Netz­ge­biet. Die Instand­hal­tung der Frei­lei­tun­gen und Kabel­net­ze im Ver­sor­gungs-netz war beson­ders in den Win­ter­mo­na­ten oft beschwer­lich.

Seit eini­gen Jah­ren ist Kam­me­rer ver­ant­wort­lich für das Haupt­la­ger in Tri­berg und küm­mert sich um Bestel­lun­gen sowie den Waren­ein- und -aus­gang. Fes­ter Bestand­teil sei­ner Tätig­keit ist seit Jahr­zehn­ten die Stö­rungs­be­sei­ti­gung im Bereit­schafts­dienst bei jeder Tages­zeit und Wet­ter­la­ge. In sei­ner Frei­zeit ist Paul Kam­me­rer im Musik­ver­ein Grem­mels­bach aktiv und fährt ger­ne Fahr­rad. Er enga­giert sich im Grem­mels­ba­cher Pfarr­ge­mein­de­rat und ist ein gro­ßer Fan des FC Bay­ern-Mün­chen.

Jür­gen Hät­ti absol­vier­te sei­ne Aus­bil­dung zum Elek­tro­in­stal­la­teur ab Okto­ber 1978 bei der Fir­ma Elek­tro-Kess­ler in Offen­burg. 1996 wur­de die Fir­ma von der EGT über­nom­men und Herr Hät­ti wur­de Teil des EGT-Teams. Seit die­ser Zeit ist er auch Sicher­heits­be­auf­trag­ter des Unter­neh­mens. Er hat in den letz­ten Jahr­zehn­ten sehr erfolg­reich Gebäu­de­pro­jek­te im Wert von über 60 Mil­lio­nen Euro abge­wi­ckelt und sich dabei immer über­durch­schnitt­lich ein­ge­setzt und enga­giert. Aktu­ell betreut er als Pro­jekt-mana­ger ver­schie­de­ne Groß­pro­jek­te der EGT Gebäu­de­tech­nik in Neckar­sulm und Frank­furt.

Als Aus­gleich für sei­ne anspruchs­vol­le Tätig­keit joggt Jür­gen Hät­ti, läuft Mara­thon und fährt Fahr­rad, auch ger­ne im Urlaub auf Mal­lor­ca oder in Süd­frank­reich. Eine bemer­kens­wer­te Distanz war dabei eine Rad­tour von sei­nem Wohn­ort Appen­wei­er über die Alpen bis nach Niz­za.