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Schöner wohnen, schöner arbeiten in Waldmössingen

(Anzeige). Ein Gespräch mit dem neuen Ortsvorsteher Markus Falk über Vergangenes und Zukünftiges Seit 1971 gehört Waldmössingen zu Schramberg...

Schuler Präzisionstechnik – Tag der Ausbildung am Freitag, 10. Juli 2020 und am Samstag, 11. Juli 2020

(Anzeige). Am Freitag und Samstag, 10. / 11. Juli findet bei Schuler Präzisionstechnik in Gosheim wieder der „Tag der Ausbildung“ statt. Dabei...

Ab heute: „Outlet-Tage“ und Schnäppchenmarkt in Rottweil

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Lieber zum Sachverständigen gehen als vor Gericht ziehen

(Anzeige). Nicht selten sind über den Zeitraum mehrerer Jahre zudem mehrere Vorsitzende Richterinnen oder Richter beteiligt, was den Vorgang nicht einfacher macht....
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Samstag, 4. Juli 2020
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    Handwerk: Wahl mit Revoluzzerliste

    Betriebe aus fünf Landkreisen wählen Ihre Vertreter in der Vollversammlung der Handwerkskammer Konstanz

    Im regionalen Handwerk steht die Wahl der Vollversammlung – dem Parlament der Handwerkskammer Konstanz an. Rund 12.000 Betriebe aus den Landkreisen Konstanz, Waldshut, Schwarzwald-Baar, Tuttlingen und Rottweil erhielten die Briefwahlunterlagen hierzu.

    Bis zum 30. Juni 2019 können sie mit ihrer Stimme mitentscheiden, welche kompetenten Kolleginnen und Kollegen in der Vollversammlung Verantwortung übernehmen und sich für die Interessen und Ziele im Handwerk einsetzen sollen. Hierbei geht es um aktuelle Weichenstellungen: Handwerk 2025, Digitalisierung, Fachkräftemangel, Verbesserung der Aus- und Weiterbildung sind wesentliche Themen. Hinzu kommen Entscheidungen über den Haushalt und anderes.

    „Jede Stimme zählt“, betont der Handwerkskammerpräsident Gotthard Reiner. Der Elektromeister aus dem Landkreis Tuttlingen steht altersbedingt für eine weitere Amtsperiode nicht zur Verfügung. Die künftige Vollversammlung entscheidet dann, wer neuer Präsident wird – dieser darf höchstens 65 Jahre alt sein.

    Entgegen den 52 anderen deutschen Kammerbezirken stehen im Kammerbezirk Konstanz statt einer Liste und der sogenannten Friedenswahl zwei Listen mit je 26 Kandidaten, Stellvertretern und Ersatzkandidaten zur Wahl für die Unternehmens-Mitglieder der Vollversammlung:

    Die Liste 1 „Starkes Handwerk – gemeinsam in die Zukunft“ wird von Vertrauensmann Hansjörg Blender, Kreishandwerksmeister am westlichen Bodensee, angeführt. Die Liste 2 „Freie Handwerker für Kammer ohne Zwang“ von Vertrauensmann und Konstanzer Zimmerermeister Günter Beyer-Köhler.

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    „Mit der Liste 1 „Starkes Handwerk – Gemeinsam in die Zukunft“ vertreten wir die Breite des Handwerks über alle fünf Landkreise der Handwerkskammer und über alle Gewerke, unabhängig von einer Innungsmitgliedschaft“, betont Hansjörg Blender. Kammerpräsident Reiner kommt aus dieser Liste.

    Der Vertrauensmann hebt folgende Themenbereiche hervor:

    „Wir wollen die Aus- und Weiterbildung für das Handwerk sichern und ständig an die Anforderungen der Betriebe und die ständigen Fortschritte anpassen. Junge Betriebsinhaber mit neuen Ideen und Anforderungen möchten wir in unsere Gremien integrieren, damit wir uns alle miteinander weiterentwickeln. Den Wert einer „Karriere mit Lehre“ gilt es in der Gesellschaft, in Schulen, bei Eltern und in der Politik aktiv und mit breigefächertem Engagement zu verbessern und zu vertreten. Wir sind über alle Landkreise und für alle Betriebe der Handwerkskammer ein verlässliche und kompetente Ansprechpartner. Es gilt, zusammen mit dem Hauptamt der Handwerkskammer und ihren Bildungsakademien unser Handwerk wirtschaftlich stabil und modern in die Zukunft zu führen. Dazu gehört auch die Investitionsbereitschaft in Bildungsakademien und die gesamte Weiterbildung für dringend benötigte gute Fachkräfte. Wir Handwerker verantworten dies mit klaren Strukturen lieber selber, als dies der Politik zu überlassen. Die Handwerkskammer soll zum Ende der Wahlperiode 2024 stärker und noch kompetenter sowie mit neuen Medien und Beteiligungsformen für die Mitgliedsbetriebe der Dienstleister rund um das Handwerk sein. “

    Die Liste 2 ist dagegen die Revoluzzerliste. Die kritisiert die Wahlstruktur, will keine Zwangsmitgliedschaft und eine kostenfreie Ausbildung. Hansjörg Blender verweist auf ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 12. Juli 2017, das die derzeitige Form der Mitgliedschaft in allen Wirtschaftskammern für rechtmäßig einstufte. Er betont:

    „Hier wird etwas eingefordert, das rechtlich gar nicht haltbar ist. Zudem fehlten ein Programm oder Veränderungsvorschläge komplett.“

    Ihm wäre es wichtig, die Handwerker dieser Liste in die gemeinsame Arbeit für das Handwerk einzubinden, denn „nur mit Dagegen-sein gibt es keine bessere Zukunft für das Handwerk und unsere Betriebe in der Region.“

    Es liegt nun an allen Handwerksbetrieben des Kammerbezirks von ihrem wichtigen Wahlrecht Gebrauch zu machen. Mit den gewählten Mitgliedern in der Vollversammlung der Handwerkskammer gelte es das Handwerk als bedeutenden Teil der Gesellschaft kompetent und verlässlich über alle fünf Landkreise zu vertreten.

     

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