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Donnerstag, 12. Dezember 2019
Start Wirt­schaft Ener­gie­ef­fi­zi­en­te Wär­me­rück­ge­win­nung in der Pro­duk­ti­on

Energieeffiziente Wärmerückgewinnung in der Produktion

IHK-Arbeits­kreis Ener­gie infor­miert sich bei der Power-Hydrau­lik in Sulz


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Gemein­sam Ener­gie­ef­fi­zi­enz­po­ten­zia­le iden­ti­fi­zie­ren und sich aus­tau­schen – unter die­sem Mot­to tref­fen sich seit vie­len Jah­ren regel­mä­ßig Unter­neh­men aus der Regi­on im Rah­men des Ener­gie­ar­beits­krei­ses der Indus­­trie- und Han­dels­kam­mer (IHK) Schwar­z­­wald-Baar-Heu­berg. In einer Pres­se­mit­tei­lung berich­tet die IHK über ein Tref­fen in Sulz:

Ziel die­ser Run­den aus Ener­gie­ver­ant­wort­li­chen ist es, die Ener­gie­ef­fi­zi­enz in den betei­lig­ten Unter­neh­men vor­an­zu­trei­ben. So sol­len Ener­gie­kos­ten ein­ge­spart und der Bei­trag zum Kli­ma­schutz ver­bes­sert wer­den. „Damit haben wir hier in der Regi­on ein Netz­werk geschaf­fen, bei dem man, um Ver­gleich­ba­res zu fin­den, lan­ge suchen muss“, so der IHK-Ener­gie­­re­­fe­­rent und Orga­ni­sa­tor Mar­cel Tro­gisch.

Gast­ge­ber was die­ses Mal die Power-Hydrau­­lik GmbH in Sulz am Neckar. Der Her­stel­ler von Steu­er­blö­cken und Kom­plett­sys­te­men für die Hydrau­lik­steue­rung, unter ande­rem für die Land­tech­nik und für Bau­ma­schi­nen, beschäf­tigt sich eben­falls seit meh­re­ren Jah­ren mit der ste­ti­gen Ver­bes­se­rung sei­ner Ener­gie­ef­fi­zi­enz.

„Wir freu­en uns daher, dass wir den Teil­neh­mern im Ener­gie­ar­beits­kreis der IHK auch eini­ge unse­rer Akti­vi­tä­ten in Sachen Ener­gie­ef­fi­zi­enz vor­stel­len konn­ten. Ich den­ke wir sind hier auf einem sehr guten Weg. Denn allein mit Hil­fe von unse­rem neu­en Abwär­me­kon­zept, bei dem die Abwär­me aus den Druck­luft­kom­pres­so­ren zum Vor­hei­zen unse­rer Wasch­ma­schi­nen ein­ge­setzt wird, konn­ten wir meh­re­re zehn­tau­send Kilo­watt­stun­den an Ener­gie pro Jahr ein­spa­ren“, so Micha­el Munz, kauf­män­ni­sche Lei­ter des Unter­neh­mens sicht­lich stolz.

Eben­falls The­ma der Tages­ord­nung war das neue För­der­pro­gramm des Bun­des­wirt­schafts­mi­nis­te­ri­ums: „In die­sem Pro­gramm kön­nen sich nun Unter­neh­men aller Grö­ßen­klas­sen bis zu 50 Pro­zent für Maß­nah­men im Bereich der Ener­gie­ef­fi­zi­enz bezu­schus­sen las­sen.

Dazu zäh­len zum Bei­spiel Effi­zi­en­z­in­ves­ti­tio­nen in die Quer­schnitts­tech­no­lo­gi­en oder Maß­nah­men zum Ein­satz von Pro­zess­wär­me aus erneu­er­ba­ren Ener­gi­en. Außer­dem sind Inves­ti­tio­nen in Mess­tech­nik und Sen­so­rik sowie die Anschaf­fung einer Ener­gie­ma­nage­ment­soft­ware för­der­fä­hig“, so Tro­gisch.

Auch rät er Unter­neh­men, die Ener­gie­ef­fi­zi­enz­maß­nah­men pla­nen, sich recht­zei­tig über mög­li­che Zuschüs­se zu infor­mie­ren. Ers­te Anlauf­stel­le für die­se Betrie­be soll­te auch hier die IHK sein, denn dort hat die Kom­pe­tenz­stel­le für Ener­gie­ef­fi­zi­enz (kurz KEFF) der Regi­on ihren Sitz. Die­se hat einen guten Über­blick über sämt­li­che För­der­mög­lich­kei­ten. Ener­gie­ver­ant­wort­li­che, die sich eben­falls im Rah­men des Arbeits­kreis Ener­gie der IHK enga­gie­ren möch­ten, mel­den sich bit­te bei Mar­cel Tro­gisch unter trogisch@vs.ihk.de oder per Tele­fon 07721 922–170.

 

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