Erfolgreiches Mentorinnen-Programm wird fortgesetzt

Regionale Kontaktstelle Frau und Beruf ausgezeichnet

Die Leiterinnen der Kontaktstellen in Baden-Württemberg sind von Staatssekretärin Katrin Schütz (Bildmitte mit gelber Jacke) für die Teilnahme am landesweiten Mentorinnen-Programm ausgezeichnet worden. Links neben Katrin Schütz präsentiert Miriam Kammerer ihre Urkunde.Foto: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau/Jutta Bogdol.

Das Men­to­rin­nen-Pro­gramm für Frau­en mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund wird von der Kon­takt­stel­le Frau und Beruf Schwarz­wald-Baar-Heu­berg auch im nächs­ten Jahr fort­ge­setzt. Das berich­tet die IHK in eio­ner pressemittei,lung:

Das Men­to­rin­nen-Pro­gramm ist Teil eines lan­des­wei­ten Pro­gramms und rich­tet sich an Frau­en mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund, die beruf­lich in Deutsch­land Fuß fas­sen möch­ten. Geför­dert wird das Pro­gramm durch das Minis­te­ri­um für Wirt­schaft, Arbeit und Woh­nungs­bau in Baden-Würt­tem­berg.

In die­sem Jahr hat die regio­na­le Kon­takt­stel­le Frau und Beruf vier Tan­dems betreut. Die betei­lig­ten Frau­en kom­men zum Bei­spiel aus Russ­land, Syri­en und Rumä­ni­en, sagt Miri­am Kam­me­rer, Lei­te­rin der Kon­takt­stel­le Frau und Beruf. „Es macht Spaß, zu sehen, wie sich die Frau­en in den Mona­ten des Pro­gramms wei­ter­ent­wi­ckeln“, sagt sie.  Beson­ders erfreu­lich sei, dass zwei der betreu­ten Frau­en bereits wäh­rend des Pro­gramms eine pas­sen­de Stel­le gefun­den haben. „Unse­re Men­to­rin­nen waren sehr enga­giert und haben Tol­les geleis­tet – ohne die­se Frau­en wäre ein sol­ches Pro­gramm undenk­bar“, lobt Miri­am Kam­me­rer das ehren­amt­li­che Enga­ge­ment der vier Men­to­rin­nen.

Ver­gan­ge­ne Woche sind die Lei­te­rin­nen der zwölf Kon­takt­stel­len in Baden-Würt­tem­berg von Staats­se­kre­tä­rin Kat­rin Schütz im Stutt­gar­ter Hos­pi­tal­hof für ihren Ein­satz rund um das Men­to­rin­nen-Pro­gramm aus­ge­zeich­net wor­den.  „Der Fach­kräf­te­man­gel wird ein immer grö­ße­res Hin­der­nis im Inno­va­ti­ons­ge­sche­hen und im Stand­ort­wett­be­werb. Wir müs­sen des­halb noch geziel­ter alle Poten­zia­le im Land für den Arbeits­markt nut­zen. Die wert­vol­len Kom­pe­ten­zen von Frau­en mit Migra­ti­ons­ge­schich­te müs­sen dabei noch stär­ker in unse­ren Fokus rücken“, sag­te Schütz und dank­te für die wert­vol­le Arbeit der Kon­takt­stel­len.

Ab sofort kön­nen sich inter­es­sier­te Frau­en bei der Kon­takt­stel­le Frau und Beruf Schwarz­wald-Baar-Heu­berg für 2019 anmel­den. Als „Men­tee“, also Per­so­nen, die von Men­to­ren betreut wer­den, kön­nen sich Frau­en mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund bewer­ben, die über eine beruf­li­che Qua­li­fi­ka­ti­on und Deutsch­kennt­nis­se auf Niveau B1 ver­fü­gen. Men­to­rin kann wer­den, wer min­des­tens zwei Jah­re Berufs­er­fah­rung in Deutsch­land hat.

Es dür­fen sich gern auch Frau­en mel­den, die bereits in Ren­te oder gera­de in Eltern­zeit sind. Das Enga­ge­ment erfolgt ehren­amt­lich. „Selbst­ver­ständ­lich“, betont Miri­am Kam­me­rer, „wer­den die Men­to­rin­nen und Men­tees von uns beglei­tet. Dar­über hin­aus gibt es lan­des­wei­te Ange­bo­te, von denen Men­to­rin­nen und Men­tees glei­cher­ma­ßen pro­fi­tie­ren“.

Info
Die Kon­takt­stel­le Frau und Beruf Schwarz­wald-Baar-Heu­berg wird vom Wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um Baden-Würt­tem­berg geför­dert. Die Mit­ar­bei­te­rin­nen bera­ten Frau­en in beruf­li­chen Fra­gen wie Wie­der­ein­stieg, Umstieg oder Exis­tenz­grün­dung. Als Trä­ger­ver­bund zwi­schen der Indus­trie- und Han­dels­kam­mer (IHK) Schwarz­wald-Baar-Heu­berg und der Hand­werks­kam­mer Kon­stanz (HWK) ist die Kon­takt­stel­le in den Räu­men der IHK in Vil­lin­gen-Schwen­nin­gen ange­sie­delt. Anmel­dun­gen für das Men­to­rin­nen-Pro­gramm und kos­ten­lo­se Bera­tungs­ter­mi­ne kön­nen unter 07721 922–520 oder unter info@frauundberuf-sbh.de ver­ein­bart wer­den.