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Mittwoch, 11. Dezember 2019
Start Wirt­schaft Fami­lie Mönt­mann über­nimmt Hirth Fahr­zeug­bau

Familie Möntmann übernimmt Hirth Fahrzeugbau

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DEISSLINGEN – Wei­chen­stel­lung bei der Hirth Fahr­zeug­bau GmbH für eine erfolg­rei­che Zukunft: Rose­ma­rie und Bru­no Hirth haben ihr Unter­neh­men an Andre­as Mönt­mann über­ge­ben, der es zusam­men mit sei­ner Ehe­frau, Corin­na Mönt­mann, wei­ter­füh­ren wird. Mönt­mann ist ein in der Bran­che sehr erfah­re­ner Unter­neh­mer aus Mem­min­gen bzw. Nagold. Ges­tern wur­de die Beleg­schaft im Rah­men einer Betriebs­ver­samm­lung infor­miert, nach­dem der Unter­neh­mens­ver­kauf am Don­ners­tag nota­ri­ell voll­zo­gen wor­den war.

Rose­ma­rie und Bru­no Hirth, die das Fami­li­en­un­ter­neh­men in zwei­ter Genera­ti­on in den ver­gan­ge­nen 30 Jah­ren auf ste­ten Wachs­tums­kurs geführt hat­ten, blei­ben dem Unter­neh­men als Geschäfts­füh­rer und Pro­ku­ris­tin erhal­ten. „Wir sind sehr glück­lich über die­se Nach­fol­ge­re­ge­lung, so wer­den wir unse­rer Ver­ant­wor­tung gegen­über unse­ren Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­tern, Kun­den und Lie­fe­ran­ten gerecht.“ Gleich­zei­tig sichern die Hirths damit die Fort­füh­rung des Lebens­wer­kes, „denn natür­lich hän­gen wir mit gan­zem Her­zen an der Fir­ma.“ Andre­as Mönt­mann freut sich, ein „her­vor­ra­gend auf­ge­stell­tes Unter­neh­men mit vol­len Auf­trags­bü­chern“ vor­zu­fin­den und die gesam­te Beleg­schaft über­neh­men zu kön­nen.

Ziel ist es, die Hirth Fahr­zeug­bau GmbH gemein­sam mit den bis­he­ri­gen Eigen­tü­mern und gestützt auf die qua­li­fi­zier­te und ein­ge­spiel­te Beleg­schaft wei­ter­hin pro­fi­ta­bel wach­sen zu las­sen. Andre­as Mönt­mann sieht dazu her­vor­ra­gen­de Chan­cen: „Die Fir­ma Hirth genießt bei Kun­den und in der Bran­che einen her­vor­ra­gen­den Ruf und steht für kom­pro­miss­lo­se Qua­li­tät.“ Wäh­rend Bru­no Hirth wei­ter­hin das Tages­ge­schäft ver­ant­wor­tet, wird sich Andre­as Mönt­mann zunächst um die Ver­bes­se­rung der Pro­zes­se, den Ver­trieb sowie die ste­te Opti­mie­rung der Pro­dukt­pa­let­te küm­mern: „Das ist eine nie enden­de Her­aus­for­de­rung, denn sowohl die Tech­nik als auch die Bedürf­nis­se der Kun­den ent­wi­ckeln sich immer wei­ter.“ Dir Fir­ma Hirth besitzt das Know-how und Poten­zi­al, um auf ver­än­der­te Markt­the­men schnell reagie­ren zu kön­nen. Dies wer­de das Unter­neh­men ver­stärkt nut­zen, um sich wei­ter­hin aus­sichts­reich zu posi­tio­nie­ren. Rose­ma­rie Hirth und Corin­na Mönt­mann fun­gie­ren zukünf­tig als Pro­ku­ris­tin­nen, um auch im kauf­män­ni­schen Bereich Kon­ti­nui­tät und den flie­ßen­den Über­gang zu gewähr­leis­ten.

Die Fir­ma Hirth ver­fügt über eine Pro­­­duk­­ti­ons- und Lager­flä­che in drei moder­nen Hal­len von 11.000 Qua­drat­me­tern und pro­du­ziert der­zeit pro Jahr etwa 2000 Anhän­ger. Das mehr als 28.000 Qua­drat­me­ter gro­ße Fir­men­grund­stück im Gewer­be­ge­biet „Brei­te“ bie­tet Wachs­tums­re­ser­ven, zugleich befin­den sich noch 10.000 Qua­drat­me­ter Erwei­te­rungs­flä­chen im Besitz der Fami­lie Hirth.

„Wir haben uns einer­seits für die­se Lösung ent­schie­den, um die Nach­fol­ge­fra­ge früh­zei­tig zu klä­ren und beglei­ten zu kön­nen“ berich­ten Rose­ma­rie und Bru­no Hirth. Zugleich gewinnt das Unter­neh­men durch den Ver­kauf an die Fami­lie Mönt­mann ande­rer­seits auch wich­ti­ge Manage­ment­ka­pa­zi­tät und –qua­li­tät: „Das Unter­neh­men ist in eine Grö­ßen­ord­nung gewach­sen, die eine Aus­wei­tung der Manage­ment­ebe­ne unaus­weich­lich gemacht hat“ ana­ly­sie­ren die Hirths.

Info: Das Unter­neh­men wur­de 1953 von Bru­no Hirth sen. in Nie­dere­schach als Schmie­de gegrün­det. Bereits 1955 fer­tig­te er den ers­ten Anhän­ger. 2003 erfolg­te der Umzug nach Deiß­lin­gen. Heu­te beschäf­tigt die Hirth Fahr­zeug­bau GmbH 45 Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter. Die beson­de­re Kom­pe­tenz des Unter­neh­mens liegt in der Anfer­ti­gung indi­vi­du­ell kon­fi­gu­rier­ter Anhän­ger für den pri­va­ten, gewerb­li­chen, kom­mu­na­len und land­wirt­schaft­li­chen Ein­satz. Dane­ben wer­den auch stan­dar­di­sier­te Anhän­ger ange­bo­ten. In jedem Fall sind die Rah­men voll­ver­schweißt und feu­er­ver­zinkt. Kern­ab­satz­ge­biet sind Baden-Wür­t­­te­m­berg, Bay­ern sowie Öster­reich und die Schweiz, es wird aber auch welt­weit aus­ge­lie­fert. Neben der Pro­duk­ti­on umfasst die Geschäfts­tä­tig­keit eine Repa­ra­tur­werk­statt, Service/TÜV, Ersatz­teil­han­del sowie Anhän­ger­ver­leih.

 

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