Fast 50 interessierte Zuhörer aus regionalen Betrieben folgten dem Impulsreferat von Berufsberater Jan Buschmann beim ersten Arbeitgeber-Forum in der Agentur für Arbeit Rottweil. Foto: pm

Fast 50 Per­so­na­ler und Aus­bil­dungs­lei­ter erleb­ten jetzt das ers­te Arbeit­ge­ber-Forum in der Agen­tur für Arbeit Rott­weil. Der Arbeit­ge­ber-Ser­vice und die Berufs­be­ra­tung der Agen­tur für Arbeit Rott­weil – Vil­lin­gen-Schwen­nin­gen hat­ten gemein­sam ein­ge­la­den, um „mit prak­ti­schen Tipps und indi­vi­du­el­ler Bera­tung für neue, erfolg­rei­che­re Wege in der Fach­kräf­te­ge­win­nung zu wer­ben”, so die Agen­tur in einer Pres­se­mit­tei­lung:

Nach der Begrü­ßung der Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer durch Eri­ka Faust, Vor­sit­zen­de der Geschäfts­füh­rung der Agen­tur für Arbeit, erklär­te Berufs­be­ra­ter Jan Busch­mann in einem Impuls­re­fe­rat zunächst, wes­halb Jugend­li­che ein­fach „anders ticken” und wie sich dies auf die Rekru­tie­rung des Nach­wuch­ses aus­wirkt.

Anschlie­ßend ging es in klei­nen Grup­pen zu unter­schied­li­chen Gesprächs­run­den. An meh­re­ren Info­stän­den dreh­te es sich um The­men wie „Stel­len­an­zei­gen opti­mie­ren”, über das Dienst­leis­tungs­an­ge­bot der Berufs­be­ra­tung zur Azu­bi-Gewin­nung, zu Wegen mit För­de­rung vor und wäh­rend der Aus­bil­dung, zu den Mög­lich­kei­ten der Teil­zeit­aus­bil­dung und Teil­zeit-umschu­lung, bis hin zu den unter­schied­li­chen Wegen der Qua­li­fi­zie­rung von Mit­ar­bei­ten­den.

Ich hal­te die­se Ver­an­stal­tung für eine gute Idee, um neue Wege in der Nach­wuchs­ge­win­nung ken­nen zu ler­nen”, sag­te Jas­min Spring­mann, Aus­bil­dungs­lei­te­rin bei der AOK Schwarz­wald-Baar-Heu­berg. Sie inter­es­sier­te sich ins­be­son­de­re für die Unter­stüt­zungs­mög­lich­kei­ten der Agen­tur für Arbeit bei der Aus­bil­dung von jun­gen Men­schen mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund. Dazu zäh­len bei­spiels­wei­se die Ein­stiegs­qua­li­fi­zie­rung, die assis­tier­te Aus­bil­dung, das berufs­prak­ti­sche Jahr und aus­bil­dungs­be­glei­ten­de Hil­fen in Form von Sprach- und Stütz­un­ter­richt. Im Gespräch mit den Exper­ten von Berufs­be­ra­tung und Arbeit­ge­ber-Ser­vice gab es dazu aus­führ­li­che Infor­ma­tio­nen.

Auch wei­te­re Arbeit­ge­ber-Ver­tre­ter äußer­ten sich auf Feed­back-Bögen posi­tiv zu den Inhal­ten des neu­ar­ti­gen Ver­an­stal­tungs­for­mats. Für ein nächs­tes Arbeit­ge­ber-Forum wünsch­ten sie sich unter ande­rem Ide­en für den Aus­bau der Zusam­men­ar­beit mit den Schu­len.