Firlefanz und Silberschmuck in der Fußgängerzone

Firlefanz und Silberschmuck in der Fußgängerzone

Die Kunst-Stube in der Schillerstraße 2 sorgt am 14. November ab 9.30 Uhr wieder einmal für einen abwechslungsreichen und zugleich interessanten Einkaufsbummel in der Schramberger Innenstadt. Darüber heißt es in einer Pressemitteilung:

Silberbesteck, das nicht benutzt wird, kennt jeder von Zuhause. Silberbesteck, das als Schmuck getragen wird, ist etwas ganz Besonderes. Dies hat sich Hermann Eckerlin gedacht, als er die ersten Schmuckstücke angefertigt hat.

Hermann Eckerlin in seiner Werkstatt. Foto: pm

Der gebürtige Franzose ist in Königsfeld aufgewachsen und von Beruf Schlossermeister und Künstler zugleich. In seiner Werkstatt stellt er Möbel aus Blechwannen und auch Lampen her. Da baut er schon einmal eine Solotrompete zu einer kunstvollen Stehleuchte  um. Er beweist aber auch, dass ein Schlosser nicht nur mit dem großen Hammer umgehen kann, sondern ebenfalls die nötige Feinmotorik besitzt, um Schmuck aus Silber herzustellen.

Er lässt sich gerne an dem Aktionstag über die Schulter schauen und wird zeigen, wie er solche Einzelstücke anfertigt und anpasst. Da Eckerlin selbst einer der Aussteller in der Kunststube ist, bietet er die Umarbeitung von persönlichem Tafelsilber zu Ringen, Armreif oder auch schönen Anhängern an. Diese Kunstwerke werden  oftmals von den Enkelkindern getragen und erinnern an den lieben Vorbesitzer.

Ein Schmuckstück mit besonderer Bedeutung ist besser als Tafelsilber, das in der Schublade unbeachtet vor sich hin oxidiert.

Stoffliger Firlefanz aus Schiltach

Mit ihrer Ape, einem urigen Gefährt auf drei Rädern,  fährt Claudia Urbat aus Schiltach ebenfalls am Samstag direkt vor die Kunst-Stube.

Doch nicht nur das Fahrzeug zieht, egal wo sie damit erscheint, die Blicke der Passanten auf sich, sondern auch ihre kunsthandwerklich hergestellten Produkte. Um gestalterisch professionell arbeiten zu können, hat Claudia Urbat 2017 ihr Fernstudium zur Grafikdesignerin PC  erfolgreich abgeschlossen. Heute entstehen nach ihren Ideen entworfene besondere Webbänder und Nickistoffe mit Bio-Baumwolle.

Im „stoffligen Firlefanz“ , so heißt das kleine Unternehmen, fertigt sie Stoffpuppen, Wichtel und kleine Geschenke für den Alltagsbedarf. Claudia Urbat verrät, dass sie speziell für Schramberg ein Webband mit der Hoorig Katz entworfen und produziert hat. Sie habe das bisher noch geheim gehalten. Nur Sabine Schell von der Kunst-Stube hat es vor der Prämiere, die in ihrem Laden stattfindet, sehen dürfen. Sie ist davon begeistert.

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Quelle: NRWZ.de – veröffentlicht am 3. November 2020 von Pressemitteilung (pm). Erschienen unter https://www.nrwz.de/wirtschaft/firlefanz-und-silberschmuck-in-der-fussgaengerzone/291253