Fördermittelberatung und Ärztemangel im Fokus

Fördermittelberatung und Ärztemangel im Fokus

Über Themen, die 2021 ganz oben auf der Agenda der Wirtschaftsförderung Schwarzwald-Baar-Heuberg (Wifög) stehen – von Ansiedlungsbegleitung für Unternehmen über die Bekämpfung des Ärztemangels im ländlichen Raum bis hin zu einer qualifizierten Fördermittelberatung für den Mittelstand – tauschten sich Hans-Peter Welsch, Präsident des Rotary Club  Rottweil, und Henriette Stanley, Geschäftsführerin der Wifög, mit 19 Teilnehmern der Region bei einem virtuellen Meeting aus.n Darüber berichtet die Wifög in einer pressemiteilung:

Gemeinsames Ziel vor Augen: Wohl der Region stärken

Die Wifög Schwarzwald-Baar-Heuberg (SBH) und der RC Rottweil hätten eines gemeinsam: Beiden ist es ein großes Anliegen, das Wohl der Region und der Menschen zu stärken.

Darüber hinaus wollten sich beide Seiten vor Ort stärker vernetzen und Projekte unterstützen sowie voranbringen.  Gerade oder vor allem in Zeiten von Corona sei es sowohl Wifög-Geschäftsführerin, Henriette Stanley, als auch RC Rottweils Präsidenten, Hans-Peter Welsch, besonders wichtig, sich regelmäßig mit Partnern aus der Region auszutauschen. „Auch in Pandemie-Zeiten gibt es Wege und Mittel, sich erfolgreich zu vernetzen – wie es etwa Meetings wie dieses zeigen. Es gilt, jetzt eng zusammen zu arbeiten, um die Unternehmen und die Region zu stärken,“ so Welsch bei der Begrüßung.

 Flächen bereitstellen, die Region vermarkten, Ärztemangel lindern

2021 werde ein spannendes Jahr, die Projektliste der Wifög sei lang. Dabei gelte es, die Region als Marke stärker zu fokussieren, zu kommunizieren und zu vermarkten. Dazu zähle auch, neue Fachkräfte für die Region zu gewinnen und dem Ärztemangel im ländlichen Raum entgegenzuwirken. „Gerade der Ärztemangel macht vielen unserer Kommunen zu schaffen. Nachfolgen können nicht rechtzeitig geregelt werden, der Weg zum nächsten Facharzt ist oft lang. Hier müssen wir ansetzen, neue Wege finden, Ärzte in die Region zu locken und hier zu halten“, erläutert Stanley der Runde, „wir haben hier bereits viele Ideen und stehen in stetigem Austausch mit den wichtigen Akteuren wie Kliniken und Praxen.“

Fachkräfte und Arbeitsplätze gehörten unwiderruflich zusammen: So seien die Gewerbeflächenentwicklung und das Ansiedlungsmanagement weitere zentrale Aufgaben der Wifög. „Mit unserem Entwicklungsflächenportal immosbh.de bringen wir Angebot und Nachfrage nach Gewerbeimmobilien und -gebieten in unserer Region zusammen. Außerdem entwickeln wir gemeinsam mit dem Regionalverband Schwarzwald-Baar-Heuberg und der Stadt Sulz am Neckar ein 55 ha großes Industriegebiet an der A81. Immer im Vordergrund stehen hier die Schaffung von Arbeitsplätzen in der Region, die prognostizierten Gewerbesteuereinahmen und die Nachhaltigkeit der Ansiedlung“, so Henriette Stanley.

Unternehmer interessieren sich für Fördermittelberatung

Besondere Aufmerksamkeit fand laut Pressemitteilung das Thema „Fördermittelberatung“ bei Rotary Präsident Hans-Peter Welsch und seinen Kollegen. „Ein solches Angebot ist ein echter Mehrwert für die ansässigen Unternehmen und gerade auch für die Rotarier, unter denen die Unternehmerschaft stark vertreten ist, von hohem Interesse“, so Welsch.

Das Angebot richte sich vorrangig an kleine sowie mittlere Unternehmen sowie Kommunen. Diese könnten sich zu Fördermitteln beraten lassen. „Die Fördermittellandschaft ist oft intransparent und schwer nachvollziehbar. Es muss Aufgabe der Wifög sein, hier tatkräftig zu unterstützen – vor allem in Zeiten von Corona“, betont Wirtschaftsförderin Henriette Stanley. „Interessierte Unternehmen können sich gerne mit einer Projektidee oder einem Wunsch melden; die Möglichkeiten einer Förderung werden dann von mir eruiert und anschließend vorgestellt.“

 

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Quelle: NRWZ.de – veröffentlicht am 26. Januar 2021 von Pressemitteilung (pm). Erschienen unter https://www.nrwz.de/wirtschaft/foerdermittelberatung-und-aerztemangel-im-fokus/297588