Start Wirt­schaft For­schung und Ent­wick­lung för­dern

Forschung und Entwicklung fördern

IHK unter­stützt das Vor­ha­ben der Bun­des­re­gie­rung, Pro­jek­te steu­er­lich zu för­dern

-

Die Indus­­trie- und Han­dels­kam­mer (IHK) Schwar­z­­wald-Baar-Heu­berg begrüßt den Ent­wurf des For­schungs­zu­la­gen­ge­set­zes, das eine rasche Ein­füh­rung der steu­er­li­chen För­de­rung von For­schung und Ent­wick­lung (FuE) in Unter­neh­men bedeu­tet. „Mit Blick auf die hohe Dich­te an klei­nen und mit­tel­stän­di­schen Unter­neh­men in der Regi­on, die teil­wei­se kei­ne eige­nen FuE-Abtei­­lun­­gen unter­hal­ten, müs­sen aller­dings wei­te­re Maß­nah­men umge­setzt wer­den“, sagt IHK-Prä­­si­­den­­tin Bir­git Haken­jos-Boyd laut einer IHK-Pres­­se­­mit­­tei­­lung.

Sie unter­stützt eine ent­spre­chen­de Stel­lung­nah­me des Deut­schen Indus­­trie- und Han­dels­kam­mer­ta­ges (DIHK) sowie wei­te­rer sie­ben Spit­zen­or­ga­ni­sa­tio­nen der deut­schen Wirt­schaft.

Dazu gehö­re, so Haken­jos-Boyd, die För­de­rung der Kos­ten der Auf­trags­for­schung beim Auf­trag­ge­ber, die Ver­ein­fa­chung des vor­ge­schla­ge­nen zwei­stu­fi­gen Antrags­ver­fah­rens sowie der mit­tel­fris­ti­ge Aus­bau der For­schungs­aus­ga­ben auf ein inter­na­tio­nal kon­kur­renz­fä­hi­ges Niveau.

„Unter­neh­men sind dank ihrer FuE-Akti­vi­­tä­­ten die Trei­ber von Inno­va­ti­on. Dabei stel­len die Per­so­nal­kos­ten für die­se Akti­vi­tä­ten den größ­ten Kos­ten­punkt. Die unmit­tel­ba­re Ver­gü­tung von FuE-Kos­­ten bie­tet also einen beson­ders wirk­sa­men Anreiz für pri­va­te FuE-Akti­vi­­tä­­ten“, sagt die IHK-Prä­­si­­den­­tin. Vor allem bei Netz­wer­ken aus gro­ßen und mit­tel­stän­di­schen Unter­neh­men erwei­se sich die brei­te För­de­rung – unab­hän­gig von Bran­che und Grö­ße – dank der gegen­sei­ti­gen Ver­wert­bar­keit von Ergeb­nis­sen als sehr effek­tiv.

Ange­sichts ihres Anteils von 21 Pro­zent an den Gesamt­aus­ga­ben für FuE-Akti­vi­­tä­­ten gel­te es aber auch, die Kos­ten der Auf­trags­for­schung in die För­de­rung mit­ein­zu­be­zie­hen. Pro­fi­tie­ren wür­de somit auch der Mit­tel­stand ohne eige­ne For­schungs­ab­tei­lung, der von der Ver­ga­be an Drit­te abhän­gig ist.

Das von der Bun­des­re­gie­rung für 2025 anvi­sier­te Ziel, jähr­lich min­des­tens 3,5 Pro­zent des Brut­to­in­lands­pro­duk­tes in For­schung und Ent­wick­lung zu inves­tie­ren, ste­he in wei­ter Fer­ne. Im ver­gan­ge­nen Jahr habe die Quo­te ledig­lich 2,93 Pro­zent betra­gen. Zwei Drit­tel der FuE-Aus­­ga­­ben in Deutsch­land schul­ter­ten die Unter­neh­men bis­lang selbst.

„Inter­na­tio­nal täti­ge Unter­neh­men fin­den für ihre For­schung nach wie vor bes­se­re steu­er­li­che Rah­men­be­din­gun­gen im Aus­land. Um kon­kur­renz­fä­hig zu blei­ben, müs­sen wir die­se im Inland opti­ma­ler aus­ge­stal­ten“, so Bir­git Haken­jos-Boyd. „Alle Maß­nah­men der FuE-För­­de­­rung gilt es kon­ti­nu­ier­lich aus­zu­bau­en, mit beson­de­rem Augen­merk auf die Anrei­ze für den Mit­tel­stand.“



 

- Adver­tis­ment -