Erfreut über die Auszeichnung des Gosheimer Präzisionsdrehteileherstellers Friedemann Wagner als Unternehmen des Monats: Dorothee Eisenlohr, Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderung Schwarzwald-Baar-Heuberg, IHK-Vizepräsidentin Bettina Schuler-Kargoll, Vertriebsleiter Jörg Herre, Geschäftsführer Andreas Wagner, Bürgermeister Bernd Haller, Firmengründer Friedemann Wagner und Kaufmännische Leitung Monja Hermle (von links). Foto: Elke Reichenbach

Die Frie­de­mann Wag­ner GmbH aus Gos­heim wur­de von der Wirt­schafts­för­de­rung Schwarz­wald-Baar-Heu­berg zum Unter­neh­men des Monats März aus­ge­zeich­net, berich­tet die Gesell­schaft in einer Pres­se­mit­tei­lung. Und wei­ter:

Frie­de­mann Wag­ner ent­wi­ckelt und fer­tigt seit 1979 Prä­zi­si­ons­mo­du­le für auto­ma­ti­sier­te Anwen­dun­gen in der Indus­trie und gilt als Pio­nier auf dem Gebiet der Hand­ha­bungs­tech­nik.

Wag­ner sei ein für die Regi­on „typi­scher mit­tel­stän­di­scher Arbeit­ge­ber“. „Unter­neh­men wie das Ihre sind so wich­tig. Sie bil­den das Rück­grat der hei­mi­schen Wirt­schaft“, sag­te die Geschäfts­füh­re­rin der Wirt­schafts­för­de­rung Schwarz­wald-Baar-Heu­berg, Doro­thee Eisenlohr, bei der Über­ga­be der Urkun­de an Fir­men­grün­der Frie­de­mann Wag­ner und sei­ne Kin­der Mon­ja Herm­le und Andre­as Wag­ner. Frau Herm­le ist seit 2013 kauf­män­ni­sche Lei­te­rin, ihr Bru­der Geschäfts­füh­rer.

Eisenlohr unter­strich die Inno­va­ti­ons­kraft des Unter­neh­mens, das in Gos­heim 14 Mit­ar­bei­ter beschäf­tigt. Für die von Frie­de­mann Wag­ner ent­wi­ckel­te und pro­du­zier­te Schwenk­ein­heit erhielt das Unter­neh­men 2016 auf der Stutt­gar­ter Auto­ma­ti­sie­rungs­mes­se Motek den „Hand­ling Award“. „Das hebt Sie aus der Mas­se her­aus“, beton­te Gos­heims Bür­ger­meis­ter Bernd Hal­ler. Das Unter­neh­men Wag­ner ste­he für Boden­stän­dig­keit und Fleiß und tra­ge den Namen Gos­heim nach außen.

Dem pflich­te­te Bet­ti­na Schuler-Kar­goll bei, die als Ver­tre­te­rin der IHK das Unter­neh­men Wag­ner als „Hid­den Cham­pi­on auf sei­nem Gebiet“ bezeich­ne­te. In jedem Pro­dukt ste­cke eine Men­ge Know-How. Das gel­te es bekannt zu machen.

Die Frie­de­mann Wag­ner GmbH stellt Schwenk-, Rund­takt-, Hub-, Line­ar- und Greif­ein­hei­ten nach dem Bau­kas­ten­prin­zip her. Die rund 650 unter­schied­li­chen, bei Wag­ner pro­du­zier­ten Ele­men­te pas­sen – ähn­lich wie bei Lego – alle modu­lar zusam­men. So kann jeder Kun­de damit sei­ne indi­vi­du­el­le Auto­ma­ti­sie­rungs­lö­sung bau­en. Neben hohen Stück­zah­len für gro­ße Kun­den und einen nam­haf­ten Händ­ler stellt die Wag­ner­sche Werk­statt über­wie­gend Klein­se­ri­en her.

Frie­de­mann Wag­ner erin­nert sich noch an die Grün­dungs­jah­re des Unter­neh­mens 1979 in Furt­wan­gen und ab 1984 in Gos­heim. „Ich war Vor­rei­ter auf dem Gebiet der Hand­ha­bungs­tech­nik, zu mei­nen ers­ten Kun­den zähl­ten gro­ße Unter­neh­men, die mir bis heu­te treu sind.“ Stolz ist er auch auf das selbst ent­wi­ckel­te, paten­tier­te Anschlag­sys­tem im Bereich der Schwenk­ein­hei­ten.

Wag­ners Stär­ke lie­ge vor allem bei pneu­ma­tisch dre­hen­den Anwen­dun­gen, hebt Ver­triebs­lei­ter Jörg Her­re her­vor. Seit 2015 sorgt er dafür, dass die Pro­duk­te aus Gos­heim in Deutsch­land, Öster­reich und der Schweiz bekannt wer­den.

Mes­sen wie die Motek in Stutt­gart oder die all about auto­ma­ti­on in Fried­richs­ha­fen sei­en dabei wich­ti­ge Platt­for­men, um Kon­tak­te zu knüp­fen. „Durch den eige­nen Ver­trieb sind wir näher an den Kun­den und bekom­men schnel­ler mit, wohin sich der Bedarf bewegt“, äußert sich Mon­ja Herm­le zu der Ent­schei­dung, sich nicht mehr nur auf einen Dis­tri­bu­tor zu ver­las­sen. Zudem las­se sich ein grö­ße­res Ver­triebs­netz auf­bau­en.

Was die Frie­de­mann Wag­ner GmbH in Gos­heim ent­wi­ckelt und pro­du­ziert, lässt sich ab 26. März im Fern­se­hen oder Inter­net anse­hen. Der mit der Ernen­nung zum Unter­neh­men des Monats März ver­bun­de­ne Unter­neh­mens­film wird ab 26. März zwei Wochen lang bei Regi­on-TV im Maga­zin „Wir in der Gewin­ner­re­gi­on“ aus­ge­strahlt. Zu sehen ist er außer­dem dau­er­haft im You­tube-Kanal „Schwarz­wald-Baar-Heu­berg“.