Die Bedrohung durch Cyberkriminalität werde für Hoteliers, Gastronomen und Händler zu einem wachsenden Problem, heißt es in einer Pressemitteilung der IHK. Oftmals hätten sie nicht dieselben IT-Sicherheitsbarrieren, wie Großunternehmen. Viele Geschäfte in diesen Unternehmen würden über Kreditkarten abgewickelt. Weiter schreibt die Kammer:

„In den meisten Fällen werden Kundendaten gestohlen,“ sagt Daniela Oklmann, Ansprechpartnerin für Tourismus und Gastgewerbe bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) Schwarzwald-Baar-Heuberg. „So sind Daten von Geldkarten und personenbezogene Daten aktiver Kunden für Cyber-Angreifer eine wertvolle Beute, da sie für weitere Attacken, wie beispielsweise Phishing oder gezielte Angriffe genutzt werden.“

Ihre Kollegin Lena Häsler, Projektleiterin für den Handel, ergänzt: „Gerade für kleine und mittelständische Unternehmen ist es daher wichtig zu wissen, wo die Gefahren für den eigenen Betrieb liegen und wie man diese Sicherheitslücken schließen kann.“

Grund genug für die IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg alle Unternehmen aus Hotellerie, Gastronomie, Handel und Dienstleistungen zu einem gemeinsamen Unternehmerfrühstück am 1. Oktober in den Gasthof Scheizerhof in Obereschach zu diesem Thema einzuladen. Erster Gastredner wird Reiner Schneckenburger, Leiter der Kriminalinspektion Cyberkriminalität Digitale Spuren bei der Kriminalinspektion Rottweil sein. Mittels Live-Hack und zahlreichen Praxisbeispielen zeigt er die Gefahren für mögliche Cyberkriminalität und erläutert, wie man sein Unternehmen und auch seine Kunden und Gäste schützen kann.

Im Anschluss erklärt Susanne Kleiner, Expertin für Krisenkommunikation, wie ein Unternehmen im Falle des Datendiebstahls richtig reagiert.

Informationen zur Veranstaltung und Anmeldemöglichkeiten sind möglich über die Webseite der IHK unter www.ihk-sbh.de(Eingabe der Nummer 639712) bzw. bei Daniela Oklmann, IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg, Telefon: 07721 922-136, E-Mail: oklmann@vs.ihk.de.

 

 

 

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