Kers­tin And­reae, stell­ver­tre­ten­de Vor­sit­zen­de der Bun­des­tags­frak­ti­on Bünd­nis 90/Die Grü­nen und Spre­che­rin für Wirt­schafts­po­li­tik, absol­vier­te am 22. und 23. Juli ein Prak­ti­kum beim Laser­spe­zia­lis­ten „Trumpf”. Dar­über berich­tet das Unter­neh­men in einer Pres­se­mit­tei­lung:

SCHRAMBERG (pm)  – Einen Tag Prak­ti­kum bei „Trumpf” in Dit­zin­gen hat­te Kers­tin And­reae bereits hin­ter sich. An ihrem zwei­ten Tag besuch­te sie am 23. Juli den Ent­wick­lungs- und Pro­duk­ti­ons­sitz für Fest­kör­per­la­ser in Schram­berg. And­reae ist neben Tho­mas Stro­bl (CDU) und Huber­tus Heil (SPD) eine von drei Bun­des­tags-Abge­ord­ne­ten, die an einem vom Ver­band Deut­scher Maschi­nen- und Anla­gen­bau (VDMA) orga­ni­sier­ten Prak­ti­kum „Vom Bun­des­tag in den Maschi­nen­bau“ teil­nimmt.

Der Tag begann für die Prak­ti­kan­tin And­reae früh. Nach einer kur­zen Vor­stel­lung des Stand­or­tes nahm die gebür­ti­ge Schram­ber­ge­rin an der täg­li­chen Pro­duk­ti­ons- und Werks­lei­ter­ste­hung teil. Die­se ermög­lich­te einen schnel­len Über­blick über den Pro­duk­ti­ons­sta­tus bei der Her­stel­lung der hoch­tech­no­lo­gi­schen Fest­kör­per­la­ser. Anschlie­ßend erhielt And­reae einen Ein­blick in das Ent­wick­lungs­zen­trum eines der welt­weit füh­ren­den Ent­wick­lungs- und Pro­duk­ti­ons­stand­or­te für Laser­tech­nik welt­weit.

Der Nach­mit­tag stand im Zei­chen der Aus­bil­dung und Fach­kräf­te­ge­win­nung für Hoch­tech­no­lo­gie­pro­duk­te. Wie begeis­tert man jun­ge Men­schen früh für ein Unter­neh­men? Wie bin­det „Trumpf” her­vor­ra­gend aus­ge­bil­de­te Phy­si­ker und Inge­nieu­re an den Stand­ort Schram­berg? Das waren Fra­gen, die And­reae mit den Aus­bil­dungs- und Per­so­nal­ver­ant­wort­li­chen, aber auch den jun­gen Aus­zu­bil­den­den für den Stand­ort dis­ku­tier­te.

Von ihren Schram­ber­ger Kol­le­gen bekam And­reae zum Ende des Prak­ti­kums einen Beleg für die Viel­sei­tig­keit des Werk­zeugs Laser: eine laser­be­schrif­te­te glä­ser­ne Visi­ten­kar­te. Ob sie die­se tat­säch­lich ein­set­zen wird, bleibt offen. Für ihre poli­ti­sche Arbeit nahm sie aus ihren zwei Tagen Berufs­prak­ti­kum aber vie­le kon­kre­te Erleb­nis­se mit, die weit über das hin­aus­ge­hen, was zu The­men wie Indus­trie 4.0 oder Frau­en­för­de­rung in tech­ni­schen Beru­fen in Grund­satz­pa­pie­ren zu lesen ist.