Schram­berg (pm– Knapp 40.800 jun­ge Men­schen star­te­ten am Mon­tag ihre Aus­bil­dung in Baden-Würt­tem­berg. Für die neu­en Aus­zu­bil­den­de bringt der Über­gang von der Schu­le in die Aus­bil­dung vie­le Ver­än­de­run­gen mit sich. Dies berich­tet MS Schram­berg in einer Pres­se­mit­tei­lung.

Die frem­de Umge­bung, die vie­len neu­en Gesich­ter, die Umstel­lung auf den lan­gen Arbeits­tag und nicht zuletzt die Über­nah­me von Ver­pflich­tun­gen und Ver­ant­wor­tung müs­sen erst ein­mal ver­daut wer­den. amit der Ein­stieg so leicht wie mög­lich fällt, beginnt die Aus­bil­dung bei der MS-Schram­berg mit einem zwei­tä­gi­gen „Azu­bi-Aus­flug“. So ler­nen sich die neu­en Azu­bis und die bereits im Unter­neh­men täti­gen Aus­zu­bil­den­den in einer locke­ren und ange­neh­men Atmo­sphä­re, ein­ge­bun­den in ein abwechs­lungs­rei­ches Pro­gramm, ken­nen.

Dafür haben sich die 40 Aus­zu­bil­den­den, dar­un­ter 12 Neue, auf den Weg ins „Haus der Volks­kunst“ nach Balingen gemacht.

Die Reso­nanz von Aus­zu­bil­den­den sowie Aus­bil­dungs­lei­tern ist durch­weg sehr posi­tiv. Das Ken­nen­ler­nen bei Spiel und Spaß fällt eben doch leich­ter als im Arbeits­all­tag. Die Team­buil­ding-Maß­nah­men wur­den pro­fes­sio­nell von Team­trai­nern beglei­tet, was bei den Jugend­li­chen gut ankam. Eine Beson­der­heit in die­sem Jahr war das so genann­te „Kamin­ge­spräch“ mit der Geschäfts­füh­rung. Hei­mo Hüb­ner und Mar­tin Som­mer stell­ten sich den Fra­gen der Jugend­li­chen. Die Fra­ge­stun­de wur­de rege genutzt, um mehr über die Zukunft des Aus­bil­dungs­be­triebs, über lau­fen­de Pro­jek­te oder Per­sön­li­ches zur Per­son zu erfah­ren. Am zwei­ten Tag, nach einem gesel­li­gen Abend, ging es hin­aus in die Natur, um eini­ge Her­aus­for­de­run­gen wäh­rend einer klei­ne­ren Wan­de­rung zu bewäl­ti­gen. Die Aus­zu­bil­den­den wur­den in Grup­pen ein­ge­teilt und muss­ten sich im Team gegen­sei­tig hel­fen, um die Auf­ga­ben bewäl­ti­gen zu kön­nen. Mit­tags gab es zum Abschluss einen Foto-Work­shop. Der Rott­wei­ler Foto­graf Nico Pudi­mat hat­te eini­ge Tipps und Tricks für die Han­dy­fo­to­gra­fie auf Lager, die es anschlie­ßend gleich aus­zu­pro­bie­ren galt. Nach dem „Aus­flug“ zum Ken­nen­ler­nen ging die Begrü­ßung und Ein­füh­rung für die Neu­en an den fol­gen­den zwei Tagen im Betrieb wei­ter. Der Azu­bi-Aus­flug zum Start der Aus­bil­dung hat sich bewährt, so der Lei­ter der gewerb­li­chen Aus­bil­dung Alex­an­der Kreuz­ber­ger. Damit ermög­li­chen wir den Jugend­li­chen einen unge­zwun­ge­nen Ein­stieg, der den Start erleich­tert.

Gene­rell steht die Aus­bil­dung bei MS-Schram­berg unter dem Leit­spruch „För­dern und For­dern“ und soll vor allem Spaß machen. Wir bie­ten unse­ren Aus­zu­bil­den­den kei­ne 08/15-Aus­bil­dung, son­dern viel Frei­raum für Krea­ti­vi­tät und Eigen­in­itia­ti­ve, so Per­so­nal­lei­te­rin Susan­ne Ber­te­le. Gleich­zei­tig über­tra­gen wir früh­zei­tig auch Ver­ant­wor­tung in einem ange­mes­se­nen Rah­men, was einen schnel­len und effi­zi­en­te­ren Lern­pro­zess ermög­licht.

Die Aus­bil­dungs­mög­lich­kei­ten bei MS-Schram­berg sind viel­fäl­tig; sie rei­chen im gewerb­li­chen Bereich vom Indus­trie­me­cha­ni­ker über die Aus­bil­dung zum Maschi­nen-/An­la­gen­füh­rer bis hin zum Mecha­tro­ni­ker oder Werk­zeug­me­cha­ni­ker, um nur eine klei­ne Aus­wahl zu nen­nen. Im kauf­män­ni­schen Bereich bil­det die MS-Schram­berg Indus­trie­kauf­leu­te sowie Fach­in­for­ma­ti­ker in der Anwen­dungs­ent­wick­lung aus.

Wer Inter­es­se an einer Aus­bil­dung bei MS-Schram­berg hat, kann sich für 2019 noch für fol­gen­de Aus­bil­dungs­be­ru­fe bewer­ben: Indus­trie­me­cha­ni­ker -Maschi­nen und Anla­gen­bau- (m/w/d), Werk­zeug­me­cha­ni­ker (m/w/d), Maschi­nen- und Anla­gen­füh­rer (m/w/d), Ver­fah­rens­me­cha­ni­ker (m/w/d), Mecha­tro­ni­ker, Fach­in­for­ma­ti­ker -Anwen­dungs­ent­wick­lung- (m/w/d).