Tatort: die Burkardstraße in Rottweil. Foto: Heinz Grimm, rwbilder.de
Tatort: die Burkardstraße in Rottweil. Foto: Heinz Grimm, rwbilder.de

Rott­weil (pz). Unbe­kann­te Täter haben in der Nacht von Mitt­woch auf Don­ners­tag in Rott­weil im Bereich der Bur­kard- und der Obern­dor­fer Stra­ße meh­re­re Gebäu­de und Fahr­zeu­ge mit Far­be beschmiert. Dabei wur­den ver­schie­de­ne Sym­bo­le und Paro­len, auch mit poli­ti­schen Bezü­gen, ver­wen­det, so die Poli­zei. An eini­gen Objek­ten waren Haken­kreu­ze auf­ge­sprüht.

Der ent­stan­de­ne Sach­scha­den ist beträcht­lich und dürf­te sich auf zir­ka 15.000 Euro belau­fen. „Die Hand­lung erfüllt nicht nur den Tat­be­stand der Sach­be­schä­di­gung”, erklärt Har­ri Frank vom Poli­zei­prä­si­di­um Tutt­lin­gen. Es ste­he zudem der Tat­vor­wurf des „Ver­wen­dens von Kenn­zei­chen ver­fas­sungs­wid­ri­ger Orga­ni­sa­tio­nen” im Raum.

Auf­grund der zum Teil ein­deu­ti­gen poli­ti­schen Paro­len sowie der Haken­kreu­ze ermit­telt die für Staats­schutz zustän­di­ge Kri­mi­nal­in­spek­ti­on der Kri­mi­nal­po­li­zei­di­rek­ti­on Rott­weil in der Sache.

Im Vor­feld der Ver­öf­fent­li­chung die­ser Mel­dung hat die Poli­zei die loka­len Medi­en gebe­ten, kei­ne Bil­der vom Tat­ort zu ver­öf­fent­li­chen. Dies gesche­he, „um den Straf­tä­tern kei­ne öffent­li­che Platt­form zu bie­ten sowie aus ermitt­lungs­tak­ti­schen Grün­den”, hieß es.

Die Poli­zei bit­tet die Öffent­lich­keit um Mit­hil­fe bei der Auf­klä­rung der Tat und hat fol­gen­de Fra­gen:

  1. Wer hat im wei­te­ren Bereich Bur­kard­stra­ße / Obern­dor­fer Stra­ße / Lin­se­mann­stra­ße / Röt­lin­stra­ße ver­däch­ti­ge Wahr­neh­mun­gen gemacht?
  2. Wer kann zu in den Abend­stun­den auf­fäl­li­gen Per­so­nen oder Grup­pie­run­gen Anga­ben machen?
  3. Wer hat als Geschä­dig­ter noch kei­ne Anzei­ge bei der Poli­zei erstat­tet?

Hin­wei­se nimmt die Poli­zei Rott­weil (Tel.: 0741 477–0) oder jede ande­re Poli­zei­dienst­stel­le ent­ge­gen.