Die ins­ge­samt sta­bi­le wirt­schaft­li­che Lage sowie die jah­res­zeit­lich übli­chen Impul­se nach Ende der Betriebs­fe­ri­en lie­ßen die Arbeits­lo­sig­keit in der Regi­on Schwarz­wald-Baar-Heu­berg im Sep­tem­ber wie­der sin­ken”, sagt Eri­ka Faust, Vor­sit­zen­de der Geschäfts­füh­rung der Agen­tur für Arbeit Rott­weil – Vil­lin­gen-Schwen­nin­gen im aktu­el­len Arbeits­markt­be­richt.

Bei jetzt knapp über 6950 Arbeits­lo­sen – 540 weni­ger als Ende August – ver­rin­ger­te sich die Arbeits­lo­sen­quo­te um zwei Zehn­tel auf 2,5 Pro­zent und lag damit wei­ter deut­lich unter dem Lan­des­schnitt. Die aktu­el­le Arbeits­lo­sen­zahl ist um genau 800 oder 10,3 Pro­zent nied­ri­ger als im Vor­jah­res­mo­nat. „Unser Agen­tur­be­zirk liegt damit bei der Quo­te ein Zehn­tel hin­ter dem Bezirk Ulm auf Rang zwei in Baden-Würt­tem­berg”, hält Faust fest. Zum Ver­gleich: In Baden-Würt­tem­berg sank die Quo­te gegen­über August um zwei Zehn­tel auf aktu­ell 3,1 Pro­zent.

Im Lau­fe des Berichts­mo­nats muss­ten sich 2315 Men­schen arbeits­los mel­den, 600 weni­ger als im August. 1120 Per­so­nen kamen unmit­tel­bar aus einer Erwerbs­tä­tig­keit und rund 490 kamen im Anschluss an eine beruf­li­che oder schu­li­sche Aus- oder Wei­ter­bil­dung zur Agen­tur für Arbeit.

Für 2855 Per­so­nen, 565 mehr als im Vor­mo­nat, ging die Zeit der Arbeits­lo­sig­keit zu Ende. 1075 Arbeits­kräf­te fan­den einen Job, in der Regel mit Unter­stüt­zung durch die Ver­mitt­lungs­fach­kräf­te der Agen­tur für Arbeit und des Job­cen­ters. 760 – vor allem jun­ge – Män­ner und Frau­en began­nen dar­über hin­aus eine betrieb­li­che oder schu­li­sche Aus- oder Wei­ter­bil­dung.

Die regio­na­len Betrie­be mel­de­ten den Arbeit­ge­ber-Ser­vices in Rott­weil und Vil­lin­gen-Schwen­nin­gen im Sep­tem­ber knapp 1330 freie Arbeits­plät­ze, 140 weni­ger als im August. Der Bestand an frei­en Stel­len nahm gegen­über dem Vor­mo­nat um 130 ab auf 7130.

Im Land­kreis Tutt­lin­gen wur­den im Sep­tem­ber 1.940 Arbeits­lo­se gezählt, 135 weni­ger als im Vor­mo­nat. Die Arbeits­lo­sen­quo­te nahm dort gegen­über August um zwei Zehn­tel auf 2,4 Pro­zent ab. Einen Rück­gang gab es auch im Kreis Rott­weil. Dort sank die Zahl der Arbeits­lo­sen um 170 auf 1755. Dadurch nahm die Quo­te eben­falls um zwei Zehn­tel auf jetzt 2,2 Pro­zent ab. Im Schwarz­wald-Baar-Kreis gab es mit minus 235 auf 3260 auch eine Abnah­me bei der Arbeits­lo­sen­zahl. Die Quo­te ver­rin­ger­te sich hier um zwei Zehn­tel auf 2,7 Pro­zent.

3495 Arbeits­lo­se zähl­ten im Sep­tem­ber im Bezirk der Agen­tur für Arbeit Rott­weil – Vil­lin­gen-Schwen­nin­gen zum Per­so­nen­kreis der erwerbs­fä­hi­gen Leis­tungs­be­rech­tig­ten, deren Betreu­ung durch das Zwei­te Buch Sozi­al­ge­setz­buch (SGB II) gere­gelt ist. Ihre Zahl hat gegen­über August um 140 abge­nom­men.

Im Ver­gleich zum Vor­jah­res­mo­nat Sep­tem­ber waren es sogar 455 Arbeits­lo­se weni­ger. Bei den SGB III-Arbeits­lo­sen – die in der Regel Arbeits­lo­sen­geld als Ver­si­che­rungs­leis­tung erhal­ten oder arbeits­los ohne Leis­tungs­be­zug gemel­det sind –  wur­de gegen­über August ein Minus von 400 auf knapp 3460 regis­triert.