Hermle investiert 15 Millionen Euro im Inkom

ZIMMERN – Seit drei Jahren fertigt die Hermle AG aus Gosheim ihre Mineralgussbetten im Gewerbegebiet Inkom bei Zimmern. Nun wird erweitert, die Blechgussfertigung samt Bürotrakt zieht von Gosheim nach Zimmern, sie braucht mehr Platz, und den hat Hermle in Gosheim nicht. 15 Millionen werden investiert, am Dienstag war der Spatenstich.


Carmen Merz, Bürgermeisterin von Zimmern, freute sich nicht nur über die zu erwartende Gewerbesteuer, auch 45 neue Arbeitsplätze werden entstehen, und sie versprach, Hermle dabei zu unterstützen, neue Mitarbeiter zu finden, Zimmern und Rottweil böten dafür die optimale Infrastruktur. Aber auch baulicherseits gute Voraussetzungen, wie Landrat Dr. Wolf-Rüdiger Michel, der für den Spatenstich eigens die Gummistiefel aus dem Kofferraum holte, betonte. Die bestmögliche Wirtschaftsförderung sei die Mund-zu-Mund-Propaganda, wenn es sich rumspreche, dass hier Baugenehmigungen schnell erteilt würden, so Michel.

Das war auch für Hermle ausschlaggebend: Inkom als Gewerbegebiet ohne Einschränkungen, relativ eben, „so was haben wir in Gosheim nicht“, so Vorstand Benjamin Hermle. Dazu eine exzellente Wirtschaftsförderung, auch die fehle in Tuttlingen, hier jedoch sei es perfekt gelaufen. Lob kam diesbezüglich auch von Architekt Michael Frey, der Industrieanlagen in ganz Deutschland plant und nirgendwo eine so schnelle und kompetente Bearbeitung der Baugenehmigung erlebt hat, wie er betonte. Die Pläne für den Neubau sind sportlich: Schon im August 2020 soll er fertig sein, sollen die Maschinen aufgestellt werden, da muss auch das Wetter mitspielen. „Wir wünschen uns einen harmlosen Winter!“, so Bürgermeisterin Carmen Merz.

 

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