Start Wirt­schaft „Heu­te schon an mor­gen den­ken“

„Heute schon an morgen denken“

Unter­neh­mens­nach­fol­ge in Hotel­le­rie und Gas­tro­no­mie / IHK-Ver­an­stal­tung am 8. April infor­miert

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Unter­neh­mer im Bereich Hotel­le­rie und Gas­tro­no­mie in länd­li­chen Regio­nen haben zuneh­mend Schwie­rig­kei­ten, die Nach­fol­ge ihrer Betrie­be zu regeln und zu sichern. Eine kos­ten­freie Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung der Indus­­trie- und Han­dels­kam­mer (IHK) Schwar­z­­wald-Baar-Heu­berg unter dem Titel „Heu­te schon an mor­gen den­ken“ rich­tet sich an Gas­­­tro­­no­­mie- und Hotel­­le­­rie-Betrie­­be in der Regi­on sowie an Nach­fol­ge­in­ter­es­sier­te, die vor einer Nach­fol­ge­re­ge­lung ste­hen oder sich bereits im Über­ga­be­pro­zess befin­den.

Die Ver­an­stal­tung fin­det statt am Mon­tag, 8. April, 14 Uhr, in der IHK in VS-Vil­­lin­gen. Bei der Ver­an­stal­tung wird Rechts­an­walt Elmar Uricher den Haupt­vor­trag zur Unter­neh­mens­nach­fol­ge hal­ten und wich­ti­ge recht­li­che sowie steu­er­li­che Infor­ma­tio­nen an die Inter­es­sen­ten wei­ter­ge­ben. Zudem wird ein Gas­tro­no­mie­be­trieb von sei­nen per­sön­li­chen Erfah­run­gen der Unter­neh­mens­nach­fol­ge berich­ten. Neben­bei gibt es auch detail­lier­te Infor­ma­tio­nen, wie die IHK bei der Pla­nung der Unter­neh­mens­nach­fol­ge unter­stützt.

Es könn­te so schön sein: Nach einem erfüll­ten, jahr­zehn­te­lan­gen Arbeits­le­ben tritt zu einem lan­ge zuvor bestimm­ten Zeit­punkt der Nach­fol­ger aus der eige­nen Fami­lie an die Spit­ze des Hotels oder der Gast­stät­te und führt den Betrieb im Sin­ne der Fami­li­en­tra­di­ti­on wei­ter. Doch die Rea­li­tät sieht manch­mal anders aus. Nicht immer kann ein Unter­neh­men inner­halb der Fami­lie über­ge­ben und wei­ter­ge­führt wer­den.

„Vie­le Hote­liers und Gas­tro­no­men haben kei­nen Über­neh­men­den aus der Fami­lie”, sagt Danie­la Oklmann, IHK-Ansprech­par­t­­ne­­rin für Tou­ris­mus und Gast­ge­wer­be, „da ist es wich­tig, sich recht­zei­tig mit dem The­ma Betriebs­über­ga­be zu beschäf­ti­gen“. IHK-Grün­­dungs­­be­ra­­te­­rin Mar­le­ne Hau­ser erklärt: „Schon ab einem Alter von 55 Jah­ren soll­te man als Unter­neh­mer das The­ma Betriebs­über­nah­me anpa­cken, damit ich mit 60 oder 65 einen Nach­fol­ger gefun­den habe. Auch danach kann man immer noch im Betrieb mit­ar­bei­ten.

Das Know-how ist für den über­neh­men­den Inha­ber oder Päch­ter sehr wert­voll“, ergänzt die IHK-Exper­­tin für Exis­tenz­grün­dung und Nach­fol­ge. Allein bis ein poten­zi­el­ler Inter­es­sent gefun­den ist, daue­re es sei­ne Zeit. Die For­ma­li­tä­ten zu einer erfolg­rei­chen Betriebs­über­nah­me gesche­hen auch nicht von heu­te auf mor­gen.

Daher soll­te an eine Unter­neh­mens­über­ga­be recht­zei­tig gedacht und gut vor­be­rei­tet wer­den. Feh­ler bei der Über­ga­be oder eine zu spä­te Suche nach einem geeig­ne­ten exter­nen Nach­fol­ger kann zu ech­ten Unter­neh­mens­kri­sen bis hin zur Betriebs­auf­ga­be füh­ren. „Eine geord­ne­te und pro­fes­sio­nell gestal­te­te Nach­fol­ge ist dar­um uner­läss­lich. Einen guten Part­ner in Sachen Bera­tung und Ver­mitt­lung fin­den unse­re Mit­glieds­un­ter­neh­men in der IHK“, sagt Mar­le­ne Hau­ser.

Anmel­dun­gen sind online mög­lich über die IHK-Inter­­ne­t­­sei­­te unter www.ihk-sbh.de(Rubrik Ver­an­stal­tun­gen).

 

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