Rosen für die Damen: Die IG-Metall- Vertrauensleute Jürgen Hössler, Sara Müller und Bernhard Weinmann (von links) Foto: pm

SCHRAMBERG  (pm) –  Anläss­lich des Inter­na­tio­na­len Frau­en­ta­ges 2017 hat die IG Metall die Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen der Schwei­zer Elec­tro­nic AG in der Kan­ti­ne zu einem Frau­en­früh­stück ein­ge­la­den. Mit Rosen und einer Umfra­ge aus­ge­rüs­tet, begrüß­ten die Ver­trau­ens­leu­te die Kol­le­gin­nen am Ein­gang zur Kan­ti­ne.

Im Rah­men des Frau­en­früh­stücks wur­de unter ande­rem über das Recht auf befris­te­te Teil­zeit und ein Rück­kehr­recht in Voll­zeit dis­ku­tiert. „Die Ergeb­nis­se unse­rer aktu­el­len Betriebs­rä­te­be­fra­gung machen den Bedarf deut­lich“, so die IG Metall in einer Pres­se­mit­tei­lung: “Beschäf­tig­te in rund 70 Pro­zent der Betrie­be unse­res Orga­ni­sa­ti­ons­be­reichs redu­zie­ren ihre Arbeits­zeit wegen Kin­der­be­treu­ung. Die Mög­lich­keit auf Teil­zeit- und Teil­zeit­ar­beits­plät­ze soll­te es auch bei Schwei­zer geben.“

Dies wur­de in den Gesprä­chen sehr deut­lich zu Spra­che gebracht. „Hier sind fle­xi­ble Rege­lun­gen not­wen­dig, damit die Beschäf­tig­ten ihre Arbeits­zei­ten nach Pha­sen der Arbeits­zeit­re­du­zie­rung wie­der pro­blem­los bis zur Voll­zeit auf­sto­cken kön­nen“, for­dert der IG Metall Gewerk­schafts­se­kre­tä­re Ste­fan Kirsch­baum.

Mit Sor­ge neh­men die IG Metall Ver­trau­ens­leu­te Sara Mül­ler, Jür­gen Höss­ler und Bern­hard Wein­mann zuneh­men­den Äuße­run­gen rechts­po­pu­lis­ti­scher Poli­ti­ker unter ande­rem in Deutsch­land, Euro­pa und den USA wahr, die die Gleich­stel­lung von Frau­en und Män­nern angrei­fe.

Die­sem rück­wärts­ge­wand­ten Den­ken müs­se ein kla­res Zei­chen ent­ge­gen­ge­setzt wer­den: „Das gan­ze Jahr set­zen wir uns in Unter­neh­men und Poli­tik für gleich­be­rech­ti­ge Mög­lich­kei­ten von Frau­en und Män­nern ein. Eine rück­schritt­li­che Poli­tik, die Frau­en degra­diert und dem Slo­gan ‘Frau­en an den Herd‘ folgt, hat bei uns im 21. Jahr­hun­dert kei­ne Chan­ce“, beton­te Sara Mül­ler im Namen der drei IG Metall Ver­trau­ens­leu­te.