Anläss­lich des Inter­na­tio­na­len Frau­en­ta­ges am 8. März begrüß­ten der Betriebs­rat der Fir­ma Schwä­bi­sche Werk­zeug­ma­schi­nen gemein­sam mit der IG Metall Freu­den­stadt die weib­li­chen Beschäf­tig­ten zu einer gemein­sa­men Mit­tags­pau­se. Dar­über berich­tet die IG Metall Freu­den­stadt:

Bei einem Imbiss und klei­nen Prä­sen­ten fan­den sich knapp 40 Frau­en in der Lounge des Unter­neh­mens zusam­men, um die Pau­se gemein­sam zu ver­brin­gen. Doch nicht nur für das leib­li­che Wohl war gesorgt, die Anwe­sen­den nutz­ten die gemein­sa­me Zeit, um kon­kret über Wün­sche, Fra­gen und Pro­ble­me der Kol­le­gin­nen im Betrieb zu spre­chen.

Als Betriebs­rat ist es uns wich­tig, im direk­ten Kon­takt mit den Beschäf­tig­ten her­aus­zu­fin­den,
wo wir tätig wer­den und wie wir gemein­sam die Arbeits­be­din­gun­gen bei SW ste­tig
ver­bes­sern kön­nen“, sagt Wal­traud Witz, Betriebs­rä­tin. Ihre Kol­le­gin Cris­ti­na
Fernán­dez ergänzt, dass „die Ver­an­stal­tung zum inter­na­tio­na­len Frau­en­tag kei­ne Ein­tags­flie­ge
sein soll, auch regel­mä­ßi­ge Abtei­lungs­ver­samm­lun­gen und eine akti­ve Kom­mu­ni­ka­ti­on
mit der Beleg­schaft haben wir in der letz­ten Zeit mit der IG Metall inten­si­viert.“

Nur gemein­sam, so die Betriebs­rä­tin­nen, kön­nen Beleg­schaft, IG Metall und Betriebs­rat
wirk­sam an Ver­bes­se­run­gen arbei­ten. „Im Gespräch mit den Kol­le­gin­nen konn­ten wir eini­ge
The­men iden­ti­fi­zie­ren, denen wir uns ver­stärkt anneh­men wer­den“, so Doro­thee Diem, Geschäfts­füh­re­rin der IG Metall Freu­den­stadt. Auch im Jahr 2019 und nach 100 Jah­ren
Frau­en­wahl­recht sei Gleich­stel­lung lei­der immer noch nicht all­um­fas­send erreicht und es brau­che Men­schen, die sich enga­gie­ren, um Ver­bes­se­run­gen zu errei­chen.

Anders als bei SW haben wir in Betrie­ben mit Tarif­ver­trä­gen als IG Metall natür­lich einen
stär­ke­ren Ein­fluss auf gerech­te Bedin­gun­gen, sei es bei Ent­gelt, Qua­li­fi­zie­rung oder mit
dem jüngs­ten Tarif­ab­schluss die Mög­lich­keit, für Kin­der­er­zie­hung zusätz­li­che freie Tage
in Anspruch zu neh­men“, so Diehm wei­ter. Betriebs­rä­te und Tarif­bin­dung sei­en nach wie
vor die Garan­ten für bes­se­re und gerech­te­re Arbeit für alle Beschäf­tig­ten im Betrieb.

Die Türen der IG Metall Freu­den­stadt ste­hen immer offen für Beschäf­tig­te, die aktiv ihre Arbeits­be­din­gun­gen ver­bes­sern wol­len, ganz egal, wel­chen Geschlechts oder Her­kunft“, so
die Gewerk­schaf­te­rin abschlie­ßend.