IHK-Hauptgeschäftsführer Thomas Albiez. Foto: pm

REGION ROTTWEIL – Die Indus­trie- und Han­dels­kam­mer (IHK) Schwarz­wald-Baar-Heu­berg begrüßt laut Pres­se­mit­tei­lung den Aus­gang des Bür­ger­ent­scheids in Rott­weil zuguns­ten des Baus der welt­weit längs­ten Fuß­gän­ger-Hän­ge­brü­cke. „Ich bin froh, dass die Rott­wei­ler Bür­ger die­se ein­ma­li­ge Chan­ce ergrif­fen haben“, sagt IHK-Haupt­ge­schäfts­füh­rer Tho­mas Albiez.

Mit die­ser Ent­schei­dung wer­de nicht nur der Tou­ris­mus weit über die Stadt- und Land­kreis­gren­zen hin­weg unter­stützt, auch der loka­le Ein­zel­han­del kön­ne durch die zu erwar­ten­den Besu­cher­strö­me pro­fi­tie­ren. Außer­dem wer­de durch die Ver­bin­dung des Thys­sen­krupp Test­turm an die his­to­ri­sche Innen­stadt Rott­weil nicht mehr allein als die ältes­te Stadt Baden-Würt­tem­bergs wahr­ge­nom­men, son­dern zudem als eine inno­va­ti­ons­freu­di­ge Stadt mit bes­ten Zukunfts­aus­sich­ten. „Das ist ein Image­ge­winn für Rott­weil und die gesam­te Regi­on Schwarz­wald-Baar-Heu­berg“, freut sich Albiez.

Die erwar­te­te Zunah­me der Tou­ris­ten wird nicht nur der Stadt Rott­weil, son­dern der gan­zen Regi­on zugu­te­kom­men“, ver­deut­licht Tho­mas Albiez. Durch die Kom­bi­na­ti­on von Turm und Brü­cke wer­den Schät­zung der Tou­ris­mus­be­ra­tung Kohl & Part­ner zufol­ge jähr­lich bis zu 200.000 zusätz­li­che Besu­cher nach Rott­weil kom­men. Das bedeu­tet ein deut­li­ches Plus an Kauf­kraft für die his­to­ri­sche Innen­stadt.

Davon pro­fi­tier­ten neben Han­del, Gas­tro­no­mie und Hotel­le­rie auch Kul­tur- und Frei­zeit­ein­rich­tun­gen. Bereits jetzt kämen 1,2 Mil­lio­nen Gäs­te pro Jahr als Tages­be­su­cher nach Rott­weil. Der Gesamt­zu­wachs durch bei­de Pro­jek­te auf 1,4 Mil­lio­nen bedeu­te somit eine Zunah­me um 17 Pro­zent. Dabei sei­en die posi­ti­ven Effek­te auf die umlie­gen­den Orte und Gemein­den noch nicht mit ein­ge­rech­net.